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30.07.09 15:08 Uhr
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Studie: Biolebensmittel nicht gesünder als industriell produzierte Ware

[Bild: Studie: Biolebensmittel nicht gesünder als industriell produzierte Ware]

Eine britische Metastudie über den gesundheitlichen Mehrwert von Biolebensmitteln kommt zu dem Ergebnis, dass sich keine ernährungstechnisch relevanten Unterschiede zu industriell produzierten Agrarprodukten feststellen lassen.

Belege "für einen zusätzlich gesundheitlichen Nutzen, wenn man Biolebensmittel isst", konnten nicht nachgewiesen werden, so Gill Fine, Konsumentenbeauftragter der britischen Lebensmittelbehörde.

Bei den untersuchten Produktgruppen konnte zum Beispiel keine Differenz festgestellt werden, was die Konzentration von Vitamin C, Eisen oder Kalzium anbelangt. Im Zuge der Metastudie wurden 162 in den vergangenen 50 Jahren erhobene Einzelstudien analysiert.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Wissenschaft / Medizin
Schlagworte: Studie
Quelle: www.rooster24.com
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Interessanten Ergebnis, wobei die Studie natürlich auch zahlreiche Kritiker auf den Plan ruft - die Ergebnisse der Studie und Reaktionen von Bioaktivisten kann man in der Quelle nachlesen.
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen und was ist mit schadstoffen etc.?   
 
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30.07.2009 15:12 Uhr von fortimbras
wurde auch dahingehend untersucht?

komme selbst nie in den genuss von bioprodukten weil ich mir die einfach nicht leisten kann
wäre insofern also froh zu hören dass sich menschen, die weniger verdienen, nicht zwangsläufig schlechter ernähren
Kommentar ansehen richtig   
 
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30.07.2009 15:14 Uhr von DeaconBlue
es kommt garnicht auf das Lebensmittel selbst an, die Inhaltswerte sind scho gleich... die vermiedene Verunreinigung von Aussen (Pestizide, fungizide...) macht ein Bio zu einem Bio.
Kommentar ansehen Eben @ Vorredner   
 
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30.07.2009 15:27 Uhr von CHR.BEST
Es kann mir niemand weißmachen, daß gespritztes Obst gleichgesund wie ungespritztes Obst wäre.

Außerdem geht es bei Bio ja nicht nur um uns (Menschen), sondern auch um unsere Umwelt. Ich möchte nicht wissen, wieviele nützliche Lebewesen durch den Einsatz von Pestiziden darüber hinaus noch absterben. Obendrein baut sich das Zeug häufig auch nicht mehr ab. DDT wurde z. B. schon in der Arktis nachgewiesen.
Kommentar ansehen Bericht über Bio-Schweine   
 
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30.07.2009 15:31 Uhr von bertl058
"Weil die Sauen weniger Milchgaben, kam es bei den Ferkeln zu stärkerer Konkurrenz, also mehr Beißereien. Die Wunden entzündeten sich, einigen der Ferkel faulte das halbe Gesicht weg. Der Tierarzt regte einen Fütterungsversuch an. Wir gaben also einem Teil der Sauen wieder normales Futter. Und siehe da: Sie bekamen so viele Ferkel wie früher, gesund und proper. Als wir das sahen, war endgültig Schluss mit Bio."
http://www.welt.de/...
Kommentar ansehen War bestimmt die Massenindustrie der Auftraggeber   
 
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30.07.2009 15:33 Uhr von SystemSlave
Ich habe selbe rnicht viel Geld aber lege wert auf gute und gesunde ernährung, deswegen kaufe ich sehr oft Bio da diese erstmal besser schmecken und im normal fall nicht "vergiftet" sind mit Pestiziden und Co.

Am besten schmeckt es sowieso aus dem eigenen Garten.

Von Studien Provitiert immer nur der Auftraggeber!
Das ist wie mit Statistiken glaube keiner die du nicht selber gefälscht hast.
Kommentar ansehen ????   
 
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30.07.2009 15:40 Uhr von vmaxxer
Tolle Untersuchung.
Und wie und mit welchen mitteln wurde die Produkte angebaut?
Ach? Bei der einen Art wurde mit haufenweise Chemie hantiert während die anderen ohne Chemie aukam?
Is ja n Ding.
Und der Geschmack? Ist bei den meisten Biosachen auch besser.
Und die (Schlacht)Tiere? Sind die im engen stall eingezwängt gewesen oder hatten die artgerechten auslauf?

Na... aber man kann ja auch nur kleine Ausschnitte beleuchten wenn man etwas ins rechte Licht rücken will....
Kommentar ansehen @Bertl058   
 
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30.07.2009 16:07 Uhr von stitch
Der Schweinezüchter, der für diesen Artikel seinen "Erfahrungsschatz" zum Besten gegeben hat, hat offensichtlich große Wissensdefizite im Bezug auf Schweinezucht. Ich könnte nur aufgrund des Artikels schon die Hälfte aller Fehler aufzählen, die er gemacht hat. Und es gibt sogar Anzeichen dafür, daß der ganze Artikel gefaked ist. Zum Beispiel gibt es auf der ganzen Welt KEIN Bio-Kartoffeleiweiß. Und es gibt auch im Bio-Bereich Mischfutter von professionellen Herstellern, daß sehr genau auf die Bedürfnisse der Tiere abgestimmt ist. Ich denke, in diesem Fall war es eher die Blauäugigkeit (und auch die falsche Philosophie) des Bauern, daß zu diesen Ausfällen geführt hat, nicht die strikte Einhaltung der Bio-Richtlinien.
Kommentar ansehen nochmal @Bertl   
 
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30.07.2009 16:21 Uhr von stitch
Der Autor des "Schweineartikels" ist außerdem ein gewisser Michael Miersch. Miersch ist dafür bekannt, ein heimlicher Günstling von Monsanto zu sein, und alle Artikel von ihm sind entweder pro-konventionelle Landwirtschaft, pro-Gentechnik oder contra Biolandbau.
Kommentar ansehen Fast Food laut Studie auch gesund   
 
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30.07.2009 16:23 Uhr von U.R.Wankers
wie eine ausgewogene fettarme Ernährung.

Rauchen ist gar nicht gefährlich,
Alkohol kann man saufen, so viel man will,
das ist auch völlig unschädlich.

Das mit den nicht zugelassenen Pestiziden sind doch nur Gerüchte, das man spanisches Gemüse per LKW quer durch Europa karrt, schafft schließlich Arbeitsplätze.
Kommentar ansehen Die EU hat vor kurzer Zeit   
 
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30.07.2009 17:22 Uhr von golf66
die Rückstände von Pestiziden, in konventioneller Landwirtschaft erzeugten Produkten, um das 60 fache erhöht .

Bio macht Sinn, wenn man es sich leisten kann.
Kommentar ansehen Ich kaufe Bioprodukte   
 
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30.07.2009 18:33 Uhr von realdexter
weil sie nicht gespritzt sind, meistens mehr Vitamine enthalten und weil die Tiere (z.B. bei Eiern) ein tierwürdiges Leben führen können. Natürlich sind sie teurer, aber ich habe von dieser ganzen so billig wie möglich - Mentalität die schnauze voll. Stichwort Analogkäse, Massentierhaltung, Gammelfleisch, Antibiotika präventiv in die Kuh und somit ins Fleisch, etc... ich sage das recht sich irgendwann.

Die Studie ist für mich wertlos.
Kommentar ansehen @realdexter   
 
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30.07.2009 19:30 Uhr von svenna80
Du hast soooo recht!
Kommentar ansehen kein wunder   
 
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30.07.2009 19:54 Uhr von raterZ
mit metastudien kann man doch beweisen, was man will - indem man nur die fakten beleuchtet, die positiv auf das zu erhoffene ergebnis kommen.

und wenn doch nicht erwünschte ergebnisse rauskommen, sagt man einfach zusammengefasst: "die unterschiede sind nicht relevant". anscheinend ist das hier auch passiert.
Kommentar ansehen Mittlerweile   
 
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30.07.2009 20:52 Uhr von napster1989
sind Bioprodukte nicht viel teurer als normale ... aussnahme ist das Fleisch .. Biofleisch ist extrem teuer - leider. dafür waren die Tiere "glücklich" ....


Jedem lass seine, aber jeder will immer das beste haben, den besten PC, den größten Fernseher, das lauteste und schnellste auto .. und abends wird sich dann die fertig pizza reingezogen!

Also lieber an anderen ecken sparen .. schließlich geht es um euere gesundheit.
Kommentar ansehen Vielleicht hilft ja der   
 
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31.07.2009 14:32 Uhr von NatWis
Placebo-Effekt nach
Kommentar ansehen Von wegen   
 
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01.08.2009 11:40 Uhr von ImkerBonn
Es geht bei der ökologischen Produktion von Lebensmitteln in erster Linie darum, die Umwelt zu schönen und gar nicht erst Rückstände von Agrogiften in den Lebensmitteln aufkommen zu lassen.
Und wenn entsprechende Studien nachweisen, daß die Verwendung von Pestiziden bei Landwirten ein erhöhtes Risiko für Parkinson darstellen, frage ich mich schon, durch welchen eleganten Fragenkatalog man diese Klippe umschifft hat. Aber wenn der "SchMierschFink" der Agro-Industrie schon jubelt, muß man sich nicht wirklich wundern.
Früher fuhr man aufs Land, um die "gesunde Landluft" zu genießen, heute bringen Imker ihre Bienen in die Stadt, denn dort geht es den Bienen besser als auf dem Land, wo intensive Landwirtschaft betrieben wird.

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