Vor fünf Tagen wurde der Mexikaner Daniel Aguillon bei einem Kampf K.o. geschlagen. Nun ist er an den Folgen verstorben.
Der 24-jährige Mexikaner fiel im Kampf gegen seinen Landsmann Alejandro Sanabria schwer angeschlagen auf den Ringboden und wurde in eine Klinik gebracht.
In der Klinik fiel er in eine tiefe Bewusstlosigkeit und wachte nicht mehr auf.
hat auch einen Volkssport wenn ihr es so sehen wollt. Mord wird auch billigend in kauf genommen. Der Sport heißt kurz und knackig "War". Das muss ein riesen Spaß machen so viele wie da mitmachen.
ein Boxer weiß ganz genau, dass ihn ein Treffer seines Gegners, sei es durch die Härte oder eine (schlechte) Stelle die getroffen wird, verletzt oder sogar getötet werden kann. Genauso wie ein Formel-1 Pilot weiß, dass er bei nem Unfall drauf gehen kann... Genauso wie ein Fußballer weiß, dass er die Bänder seiner Beine aufs Spiel setzt wenn er Profi wird... Genauso wie ein Pilot weiß, dass ein Absturz sein Leben kosten könnte... usw usw...
Wichtig ist doch, dass das Töten beim Boxen nicht Absicht ist, d.h. dass niemand (außer einigen gestörten vielleicht) möchte, dass jemand beim Boxen stirbt. Nein, die Zuschauer wollen einfach sehen wer von zwei Personen die ihr halbes Leben dafür trainiert haben am Ende unter einem sehr strengen Regelwerk noch steht.
Mit der Logik einiger Vorredner müssten auch Tierdokus verboten werden, schließlich könnte der Kameramann oder jemand von der Crew dabei auch angefallen werden/sterben.
Du hast recht mit den Minussen! Ohne Begründung haben die keinen Wert!
Allerdings gehe ich nicht konform mit Rheih, gleich das Boxen abschaffen zu wollen. Dann müßte man die meisten Sportarten abschaffen... Beim Boxen weiß man wenigstens, daß es gefährlich ist, aber ich denke mal, beim Radfahren, Skifahren oder auch Fußball gibt auch jede Menge Schwerverletzte + Tote (da war doch neulich mal was mit einem Torhüter aus einer der unteren Ligen, der sich sämtliche Knochen oberhalb des Kiefers gebrochen hat und mit verschluckter Zunge gerade noch so gerettet werden konnte, mal abgesehen von Möchtegern-Bergsteigern, die auf der Zugspitze oder im Himalaya ums Leben kommen).
Ebenso müßte man dann das Autofahren abschaffen... viel zu gefährlich, selbst wenn man das perfekt beherrscht. Wer Boxen als Sport betreiben will, muß sich des Risikos bewußt sein, daß ist alles, wie bei jeder anderen Tätigkeit.
Alles nur Spinner die sich entweder von irgendwelchen Phantasien fürs Kämpfen hinreißen lassen oder eben Geld verdienen wollen!!
Hab selber solche Vollkoffer gekannt, die sind ständig irgendwie auf das Schlagen aus und träumen nur daß sie in den Ring steigen können, egal obs klassisches Boxen, K1 oder eben UFC ist!!
Profisportarten haben es ansich, dass der menschliche Körper extrem belastet wird. Verletzungen, wie sie bsw. im Fussballsport auftreten, sind normal häufiger und gefährlicher als im Boxsport. Bänderrisse, Knochenbrüche, was man da schon für böse Fouls mit ansehen musste... aus Fussball müsste demnach das Sport gestrichen und für den Menschen als höchst schädlich deklassifiziert werden.
<<<träumen nur daß sie in den Ring steigen können>>>
Klar, genauso wie Fussballfanatiker sich gerne auf dem Grün sehen, egal ob Bolzplatz oder Kölnarena.
Sport zeichnet sich durch Wettkampf aus... wett-kampf... wo haben viele Sportarten ihren Ursprung?
ich möchte mal wissen, bei welcher sportart noch niemand ums leben gekommen ist.
kampfsportarten sind u.u. gefährlicher (wenn sie professionell ausgeübt werden), aber JEDER kampfsportler ist sich dessen bewusst und geht das risiko FREIWILLIG ein.
ich habe selber taekwondo im vollkontakt gekämpft. bei den turnieren wo ich war, haben sich maximal 1% der teilnehmer so verletzt, dass eine ambulante behandlung nötig war. ich habe nur einmal gesehen, dass jemand ins krankenhaus eingeliefert wurde.
die Risiken sind bekannt. Aber Boxen ist eben "Kampf"-sport, wo es primär darum geht, dem Gegner eins an die Glocke zu hauen... Vielleicht würde es etwas bringen, wenn sich die Verbände zusammensetzen und ein Alters- u/o Kampfanzahl - Limit vereinbaren würden...oder nach einer bestimmten Anzahl von KO´s darf der Boxer nicht mehr in den Ring... ...ausser auf dem Jahrmarkt, aber dann ist es seine eigene Verantwortung... das passiert halt immer wieder sowas...tja tragisch. Beim Skifahren sterben auch Leute, beim Fussball, beim Marathonlaufen... Jeder Sportler, der sich in den Grenzbereich der Höchstleitung begibt, ist sich denke ich bewusst, dass das Eis immer dünner wird...
<<<Beim Kampf wird ja darauf abgezielt sein gegenüber zu treffen, am liebsten KO zu schlagen.>>>
Etz komm, vielleicht noch ein paar mehr schwachmatische Einwände, warum Kampfsport kein Sport sein soll?
Genausowenig wie Ballsport mit Leichtatletiksport gleichzusetzen ist. XX Mann auf dem Feld rennen einer Lederkugel hinterher. Wo gibts den Unsinn bei 100m Hürdenlauf oder Speerwerfen.
Es ist ja wohl selbstredend, dass sich die verschiedenen Sportarten voneinander unterscheiden.