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Natur verhilft zu 50 Prozent Steigerung der Kreativität

Eine US-amerikanische Studie fand kürzlich heraus, dass Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten nach einem vier bis sechstägigen Aufenthalt in der Natur, fernab von Technik, auf bis zu 50 Prozent gesteigert werden können. Die Interaktion mit der Natur habe demnach bewiesene Vorteile.

Insgesamt 56 Probanden, von durchschnittlich 28 Jahren, wurden auf Wanderschaft geschickt und beantworteten Tests vor und nach dem Trip. Jeweils sollten zehn Reihen aus je drei Wörtern mit einem passenden ergänzt werden. 24 machten den Test zu Beginn, der Rest am Tag vier inmitten der Wildnis.

Das Ergebnis sprach für sich, denn durchschnittlich wurden zu Beginn 4,14, nach Beendigung des Trips ganze 6,08 korrekte Antworten abgegeben. Der Co-Autor David Strayer sagte zudem, dass lange Onlinezeiten mit einer Wanderung somit wieder wettgemacht werden könnten.


WebReporter: Kootebruch
Rubrik:   Wissenschaft / Geist
Schlagworte: Natur, Steigerung, Kreativität, Wanderung
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2012 16:20 Uhr von weimargg
 
+18 | -0
 
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mit anderen worten, wer aus dem hamsterrad aussteigt bekommt einen freien kopf
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15.12.2012 19:19 Uhr von Rychveldir
 
+2 | -0
 
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Ich sehe nicht ganz den Link zur Kreativität.
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15.12.2012 20:06 Uhr von RUPI
 
+4 | -0
 
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Sehr interessante News und wenn man den Text gelesen hat erscheint das auch logisch. In der heutigen Welt verbringen viele Menschen einen Großteil ihrer Zeit in geschlossenen Räumen, was eigentlich völlig unnatürlich ist.
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16.12.2012 13:15 Uhr von mayan999
 
+0 | -0
 
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@Rychveldir

die kreativität steigert sich, wenn die ständigen trivialen ablenkungen des alltags nicht mehr gegenwärtig sind. das fehlen der reizüberflutung führt zu einem klareren denken, vorallem aber, beschäftigt man sich mehr mit sich selbst. und aufgrund dieser "selbstbetrachtung" bemerkt man die eigenen schwächen und/oder stärken, die sonst im sogenannten "hamsterrad" weit weniger auffallen, weil man sich nunmal "anders sieht", als in der stille/ruhe.

wenn irgendwann auch mal der verstand aufhören darf zu rattern, erreicht man den zustand, den man am besten mit frieden vergleichen kann. und dieser frieden führt zwangsläufig zu neuen ideen, die mit dem mantraartigen wiederholungswahnsinn aus dem hamsterrad nichts zutun haben.

ändert sich das umfeld, ändert sich das denken. ändert sich das denken, ändert sich die gefühlswelt. ändern sich die gefühle, können neue ideen entstehen, weil zb. ängste/hemmungen oder ein geringes selbstwertgefühl/selbstvertrauen aus einer völlig neuen perspektive betrachtet werden können.

man kann daher sagen: zivilisation, wie sie heute existiert, ist der feind der kreativität und basiert größtenteils auf immer den gleichen sich wiederholenden verhaltensmustern. das sieht man in der kunst: film, musik usw. in der bildung: schulsystem, in der erziehung usw. und i.v.m.

die vereinnahmung durch gewisse "kräfte" lässt sich hier am besten durch eine trainierte aufmerksamkeit abschwächen oder vereiteln.

die "wilden aus dem urwald" sind uns zwar technisch weit unterlegen, geistig bzw. mental und wahrnehmungstechnisch weit überlegen. man muss eben erkennen, dass unsere "zivilisierte welt" mehr auf schein als auf sein basiert. darüberhinaus sind wir die einzigen, die sich selbst als zivilisiert bezeichnen und das als argument und rechtfertigung nutzen, um die unterdrückung der "anderen" zu legitimieren.

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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16.12.2012 16:45 Uhr von TheRoadrunner
 
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Es wurde nicht die Kreativität um 50% erhöht (wie im Titel behauptet), sondern die Anzahl der korrekten Antworten bei bestimmten Aufgaben.
Wer den Unterschied nicht erkennt, kann ja ein wenig in die Natur gehen. Vielleicht klappts ja danach.

Im übrigen erscheint mir die Anzahl der Probanden als zu gering um verlässliche Aussagen zu treffen.

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