02.12.12 20:35 Uhr
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Erderwärmung: "Zwei-Grad Ziel" wird nicht erreicht

Nach neuen Erkenntnissen wird das Ziel nicht erreicht. Ursprünglich wollte man einen Temperaturanstieg von zwei Grad nicht überschreiben. Dies wird bei weitem verfehlt. Wie Glen Peters vom norwegischen Forschungsinstitut "Cicero" berichtet, werden wir eher bei einem Temperaturanstieg von fünf Grad ankommen.

Um sich diese Entwicklung vor Augen zu halten, schaut man auf den aktuellen CO2-Ausstoß. Dieser stieg zwischen dem Jahr 1990 und 2011 um satte 54 Prozent. Im nächsten Jahr wird dieser sogar noch weiter zulegen. Allerdings müsste die Entwicklung innerhalb von zehn Jahren stark rückläufig werden.

Dies ist aber derzeit nicht der Fall. Als größter CO2-Verschmutzer liegt weiter China vor den USA, was deutlich macht, wie wichtig ein Umdenken der beiden Länder ist. Die Folgen einer Fünf-Grad-Erwärmung würden zu einer starken Polschmelze. führen.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft / Natur
Schlagworte: Anstieg, Ziel, Grad, Temperatur, Erderwärmung
Quelle: www.spiegel.de
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2012 21:10 Uhr von Justus5
 
+24 | -4
 
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Also das mit dem 2-Grad-Ziel ist das abstruseste Ziel, das sich Politiker (jeglicher Coleur) jemals vorgegeben haben.

Glauben die wirklich, dass es irgendwo das große Regulierungsrädchen so wie bei uns am Heizungskessel im Keller gibt, wo man nur dran drehen muss, und dann geht Heizung rauf oder runter?

Und unsere Merkel als Physikerin hat sich da auch drauf eingeschworen. Unfassbar. Gegen die Natur gibt es nun mal kein Stellrädchen !!!
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02.12.2012 21:26 Uhr von Again
 
+10 | -15
 
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@ Justus5:
"Gegen die Natur gibt es nun mal kein Stellrädchen !!! "
^^ Das ist so wie wenn man Unmengen Gift in einen See kippt, daneben steht und sagt: "Tja, was kann man dagegen bloß machen?".
Der Mensch hat nunmal einen Einfluss auf die Natur, obs dir passt oder nicht.
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02.12.2012 23:03 Uhr von ZRRK
 
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WIR WERDEN ALLE STERBEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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03.12.2012 00:19 Uhr von damokless
 
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Überrrrrrrassssschung!!!

Hätten die mal einen Blick in die Klimageschichte unseres Planeten geworfen, wären die auch schon früher zu dieser unglaublich "neuen" Erkenntnis gelangt.

Für Dummies:
Die Erde war, klimageschichtlich betrachtet, vor kurzem noch in einer Eiszeit (!). Das bedeutet, daß es besonders kalt war und momentan steigen die Temperaturen eben wieder an, was solange der Fall sein wird, bis die Normalität wieder erreicht ist.
Will sagen, es dürfte noch mindestens 5 bis 6 Grad wärmer werden und z.B. der Eisschild auf Grönland,(Achtung! schockierende News!) verschwinden!

Die gute Nachricht: Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. So viel Eis wie momentan auf diesem Planeten existiert, ist eine Anomalie!!!

Worauf man auch selber kommen könnte, wenn man mal einen Gedanken daran verschwenden würde, warum Grönland (übersetzt „Grünland”) diesen Namen hat.
Wer glaubt, daß die Erwärmung von dem Bisschen* CO2 (das sich momentan in der Luft befindet) herrührt, der glaubt vermutlich auch an den Weihnachtsmann.
Da die Verdummung der Menschen ständig zuzunehmen scheint, verwundert es jedoch nicht, daß der Glauben an das böse Kohlendioxid in gleichem Maße ansteigt.
Newsflash!: Selbst jetzt ist die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre immer noch so gering(!) - richtig gelesen(!) - wie ganz selten in der Erdgeschichte. (Selbst jetzt sind es gerade einmal 394ppm.)

und es würde auch dann wärmer werden, wenn wir ab sofort alle zu Fuß gingen.
Klingt komisch, ist aber so.


Wie naiv muss man eigentlich sein, wenn man an die anthropogene (d.h. menschgemachte) Klimakatastrophe glaubt? Jemand, der so leichtgläubig ist, hätte im Mittelalter wohl auch Ablassbriefe gekauft, um nicht in die Hölle zu kommen. (^.^)
Apropos Hölle+Klimakatastrophe. Erkennt da irgendjemand eine Analogie? Vermutlich nicht.

[ nachträglich editiert von damokless ]
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03.12.2012 00:32 Uhr von damokless
 
+2 | -0
 
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P.S.:
Die "5 bis 6 Grad" C sind natürlich vom aktuellen Niveau aus gemeint, nicht von dem "Vorindustriellen-Niveau"-Unsinn.
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03.12.2012 01:08 Uhr von MK-Ultra
 
+9 | -0
 
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Die Klimaforschung ist zur Religion verkommen.
Wer das Dogma vom bösen CO2 in Frage stellt wird auf den Scheiterhaufen geworfen (heute verliert man seinen Job ).
Übrigens CO2 ist kein Gift sondern dient den Pflanzen als Grundnahrung. Mehr CO2 heisst auch mehr Wachstum.
In der Luft gibt es 0,04 % CO2, davon vielleicht 5% vom Menschen verursacht, macht 0,002 %. Recht wenig für die Naturkatastrophen die es bewirken soll !
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03.12.2012 08:16 Uhr von Again
 
+1 | -4
 
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@ damokless :
"Die Erde war, klimageschichtlich betrachtet, vor kurzem noch in einer Eiszeit (!). Das bedeutet, daß es besonders kalt war und momentan steigen die Temperaturen eben wieder an..."
Und das bedeutet, dass der Mensch keinen Einfluss hat?

"Worauf man auch selber kommen könnte, wenn man mal einen Gedanken daran verschwenden würde, warum Grönland (übersetzt „Grünland”) diesen Namen hat. "
^^ Weil es halt an den Küsten ein bisschen grün war. Wow.

"Wer glaubt, daß die Erwärmung von dem Bisschen* CO2"
Und wieviel CO2 braucht man, dass man einen Einfluss hat? Wo ist die "magische" Grenze?

@ MK-Ultra:
"Übrigens CO2 ist kein Gift sondern dient den Pflanzen als Grundnahrung."
Gratuliere. Und deswegen hat es keinen Einfluss auf das Klima?

"davon vielleicht 5% vom Menschen verursacht"
Eher 40%.
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03.12.2012 11:17 Uhr von jens3001
 
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Again:

ich bewundere normalerweise deine Kommentare. Allerdings stimme ich mit deiner Aussage hier in der News nicht ganz überein.

Wenn jemand sagt, dass der Mensch nicht für den Klimawandel verantwortlich ist dann wird sehr häufig impliziert, dass er den Klimawandel auch nicht mit beeinflusst.

Aber "Beeinflussung" ist nicht das Selbe wie "Auslösen".

Selbstverständlich beeinflusst der Mensch den Klimawandel. Aber das er ihn auslöst halte ich für Unsinn. Klimawandel ist auf unserem Planeten nichts ungewöhnliches oder seltenes.

In wie fern er ihn beeinflusst ist eine ganz andere Sache. Ich denke mir hier, dass die Natur sich hier selbst reguliert. Es ist nebensächlich ob es nun 10 Milliarden oder 10 Millinoen unterschiedliche Tiere / Pflanzen auf diesem Planeten gibt. Diejenigen die einen erhöhten CO2-Wert und extremeres Wetter vertragen werden sich auch verbreiten und weiter existieren.

Die Frage die sich uns als Menschen vielmehr steleln sollte ist, wie wir selbst leben wollen.
Wenn wir tinkige Luft und unter einer Dunstglocke zu leben akzeptieren können ist das so in Ordnung.
Aber wenn wir uns an saftigem Grün, gemässigtem Klima, guten Ernten, etc. erfreuen wollen sollten wir auch etwas tun um unsere "Abfälle" einzuschränken.

Im Endeffekt ist das Wort "Umweltschutz" falsch am Platz. Es sollte eher "Menschenschutz" heissen.
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04.12.2012 01:48 Uhr von Again
 
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@ jens3001:
"Aber "Beeinflussung" ist nicht das Selbe wie "Auslösen"."
Da stimme ich zu. Daher fällt in meinen Aussagen und fragen auch viermal das Wort "Einfluss" ;-)

"Aber das er ihn auslöst halte ich für Unsinn."
Dito.

" Ich denke mir hier, dass die Natur sich hier selbst reguliert. Es ist nebensächlich ob es nun 10 Milliarden oder 10 Millinoen unterschiedliche Tiere / Pflanzen auf diesem Planeten gibt. Diejenigen die einen erhöhten CO2-Wert und extremeres Wetter vertragen werden sich auch verbreiten und weiter existieren."
Natürlich werden die Arten überleben, die besser mit den Bedingungen zurechtkommen. Aber dass heißt nicht, dass der Mensch keinen Einfluss darauf hat und alles nur der Natur unterliegt (wenn man den Menschen nicht dazu zählt).
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04.12.2012 14:29 Uhr von stoske
 
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@damokless: Was du schreibst, halte ich für ziemlich naiven Unsinn. Es ist albern, anzunehmen, dass Heerscharen von Wissenschaftlern zu dämlich wären, die Klimageschichte richtig zu betrachten, während das irgendein Heinz in irgendeinem News-Forum könnte. Alleine der Umstand, dass du behauptest eine Erwärmung wäre normal, weil wir ja am Ende einer Eizzeit wären, ist Humbug, denn selbst der schnellste Wechsel hat über 20 Millionen(!) Jahre gedauert. Dazu halte ich es für albern anzunehmen, dass 30 Milliarden(!) Tonnen CO2 pro Jahr(!) keine Auswirkung haben würden. Natürlich war die Konzentration schon bedeutend höher, aber da gab es auch noch keine Menschen oder Tiere. Prinzipiell halte ich bei diesem Thema eine Verharmlosung oder Beschwichtigung für äußerst kontraproduktiv, da fehlende Einsicht irreversible Folgen haben kann. Wir können es uns problemlos leisten, die Sache übertrieben zu betrachten, aber wir können es uns nicht leisten, dies zu verharmlosen. Das nicht ernst zu nehmen, wird sich bitter rächen, zuviel zu tun hätte nur positive Folgen.
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05.12.2012 13:11 Uhr von jens3001
 
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Again:

Vielleicht ist dein Beitrag falsch rübergekommen. Ich hatte angenommen du unterstellst denen die den Menschen für ausschlaggebend halten, dass sie jegliche Beteiligung dessen verneinen.

Mein Punkt hierbei war, dass der Mensch tun kann was er will, das Klima verändert sich so oder so. Die Frage ist nur für uns selbst wie wir damit umgehen.
Passen wir uns an oder machen wir weiter wie bisher und gehen unter?
Die Natur reguliert sich selbst. Gibt es zuviel CO2 wird es wohl einige Jahrhunderte / tausende brauchen bis die Pflanzen mehr CO2 verbrauchen, so lange bis die Balance wieder passt.
Die Pflanzen die das nicht können gehen ein und werden durch stärkere ersetzt.
Tiere (und Menschen) die sich an den erhöhten CO2-Gehalt anpassen überleben, die die das nicht können sterben aus.

Ich selbst verfalle hier nicht in Panik wegen den Umwelt-Fanatikern. Denn es ist eine Lüge wir müssen CO2 sparen um die Umwelt zu schützen oder Feinstaubfilter einführen damit die Blumen wieder besesr atmen können.
Die Wahrheit ist, dass wir CO2 einsparen sollten, weil wir selbst dadurch schlechter atmen können. Und den Dreck filtern bevor wir ihn in die Luft blasen weil wir an Allergien und Asthma erkranken.

Dem Planeten Erde ist es egal ob wir Menschen leben oder nicht, genauso welche oder wieviele Tiere / Pflanzen leben. Leben ist hier aus fast nichts entstanden und hat unter wesentlich widrigeren Umständen überlebt und sich entwickelt als aktuell herrschen.

Ich finde es schon vermessen da zu glauben, dass der Mensch die "Umwelt" schützt wenn er CO2 einspart. Er schützt allerhöchstens sich selbst.
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05.12.2012 19:45 Uhr von Again
 
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@ jens3001:
"Mein Punkt hierbei war, dass der Mensch tun kann was er will, das Klima verändert sich so oder so."
Auf jeden Fall ^^

"Ich selbst verfalle hier nicht in Panik wegen den Umwelt-Fanatikern"
Panik bringt auch wenig. Ich bin nur ziemlich genervt von ziemlich vielen plumpen Argumenten, die einfach zu viel ausblenden.

"Die Wahrheit ist, dass wir CO2 einsparen sollten, weil wir selbst dadurch schlechter atmen können."
Hm. Ob das bisschen einen Einfluss auf den Menschen hat weiß ich nicht. Da gibts noch etliche andere Schadstoffe die vielleicht bedrohlicher sind.
Auf das Klima dürfte CO2 aber einen Einfluss haben.

"Dem Planeten Erde ist es egal ob wir Menschen leben oder nicht, genauso welche oder wieviele Tiere / Pflanzen leben."
True Story. Aber den Menschen sollte es nicht egal sein.

"Ich finde es schon vermessen da zu glauben, dass der Mensch die "Umwelt" schützt wenn er CO2 einspart. Er schützt allerhöchstens sich selbst."
Naja, es hat schon auch Effekte auf die Tierwelt. Wenn sich das Klima ändert werden auch Arten verschwinden. Man kann daher schon von Umweltschutz sprechen.
Aber klar: Manche Arten werden davon auch profitieren, andere nicht. Und auch manche Länder würden mit verändertem Klima vielleicht besser dastehen. Aber auch hier gilt: Andere wieder nicht.

Dass Klimapolitik zum Teil unsinnig ist, will ich auch gar nicht abstreiten. Ich vertrete lediglich die Meinung, dass der Mensch einen Einfluss auf das Klima hat.
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05.12.2012 20:32 Uhr von damokless
 
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@stoske:
1. Du schreibst „...Dazu halte ich es für albern anzunehmen, dass 30 Milliarden(!) Tonnen CO2 pro Jahr(!) keine Auswirkung haben würden. ...”

Du verschweigst aber die Tatsache, daß rund 97% der gesamten, jährlichen CO2-Emissionen natürlichen Ursprungs sind. Der Mensch ist für gerade mal 3% verantwortlich, was man absolut vernachlässigen kann.

2. Was die Forscher betrifft, die den Mythos des menschgemachten Klimainfernos an die Wand malen.
Ob die wohl zufällig davon profitieren, daß es nie einfacher war, die üppigsten Etats an Land zu ziehen?
Nein, das kann nicht sein ....... oder doch? hmmm, mal drüber nachdenken.


Wenn man hinterfragt, wo das Motiv derjenigen liegt (die unser Geld oder von uns Einschränkungen welcher Art auch immer wollen!), kommt man meist recht schnell auf des Pudels Kern. ;-)
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05.12.2012 21:52 Uhr von Again
 
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@ damokless:
"Du verschweigst aber die Tatsache, daß rund 97% der gesamten, jährlichen CO2-Emissionen natürlichen Ursprungs sind. Der Mensch ist für gerade mal 3% verantwortlich, was man absolut vernachlässigen kann."
Nein, man kann es nicht vernachlässigen. Die Natur verfügt über dementsprechende Senken. Das heißt in 1. Näherung: Die Natur stößt aus, was sie auch wieder aufnimmt -> Konstantes CO2 Niveau. Und der Mensch legt dann halt ein bisschen was drauf, was sich langsam akkumuliert. Um welches Volumen sich beim "Nullsummenspiel" der Natur handelt ist egal.

"Ob die wohl zufällig davon profitieren, daß es nie einfacher war, die üppigsten Etats an Land zu ziehen? "
Ach komm. Das Argument ist ziemlich fruchtlos. Es profitiert immer jemand von jeder Situation. Auch Klimaskeptiker verdienen Geld, oder?

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