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Der Arktis-Beweis: So eine detaillierte Satellitenauswertung gab es noch nie

Immer wieder präsentieren Forscher Auswertungen über das schmelzende Eis an den Polen. Jetzt präsentierten Wissenschaftler die bislang detaillierteste Satellitenauswertung, die es jemals gab.

Anhand dieser Auswertung konnte man erstmals feststellen, wie stark der Meeresspiegel aufgrund des schmelzenden Eises angestiegen ist. Demnach stieg der Meeresspiegel diesbezüglich um elf Millimeter an. Das macht einen Anteil von 20 Prozent am Gesamtanstieg.

Weiterhin taut das Eis an der Arktis und Antarktis pro Jahr dreimal so schnell, als in den 90er-Jahren.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Eis, Beweis, Antarktis, Arktis, Satellitenbild, Schmelze
Quelle: www.welt.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2012 20:34 Uhr von bauernkasten
 
+6 | -8
 
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"Demnach stieg der Meeresspiegel diesbezüglich um elf Millimeter an. Das macht einen Anteil von 20 Prozent am Gesamtanstieg."
Jedes Faktum an dieser Behauptung ist Müll und unbewiesen. Das würde einen Anstieg des Meeresspiegels (der, wenn er steigen würde, gar nicht überall gleich steigt) von 55mm in den letzten 20 Jahren bedeuten.
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02.12.2012 21:24 Uhr von Again
 
+11 | -2
 
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@ bauernkasten:
"Jedes Faktum an dieser Behauptung ist Müll und unbewiesen. Das würde einen Anstieg des Meeresspiegels (der, wenn er steigen würde, gar nicht überall gleich steigt) von 55mm in den letzten 20 Jahren bedeuten. "

"Seit 1993 steigt der Meeresspiegel um durchschnittlich 3,2 mm pro Jahr[1]."
http://de.wikipedia.org/...

Sind 19 Jahre x 3mm -> 57mm mit einer kleinen Überschlagsrechnung.
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02.12.2012 21:46 Uhr von NilsGH
 
+20 | -0
 
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Habe erst kürzlich nochmal das Video einer Chemie-Stunde (oder war´s Physik?) gesehen in der ein altbekanntes Phänomen gezeigt wurde:

Eis, welches in Wasser - OHNE Berührung des Bodens - frei schwimmt kann beim Schmelzen den Wasserspiegel gar nicht steigen lassen. Der Grund für das "Schwimmen" des Eises ist seine geringere Dichte. D.h., dass das "überschüssige" gefrorene Wasser eben einfach oben rausschaut. Beim Schmelzen wandelt sich das Eis wieder in den "dichteren", flüssigen Zustand, die Luft im Eis, das unter Wasser liegt, entweicht wieder und der Wasserspiegel bleibt konstant.

Somit muss - und das sollte man der Merkel auch mal sagen - die Arktis mal endlich aus dieser Propaganda rausgehalten werden. Dort kann beim Abschmelzen folglich nämlich gar kein Wasserspiegelanstieg bewirkt werden. Aber so eine PHYSIKERIN sollte das eigentlich wissen.

Bei der Antarktis ist das anders: Dort liegt ein großer Teil auf Festland, die Antarktis ist deshalb ähnlich einem riesigen Geltscher. Wenn da was abschmilzt - NICHT die abscherenden Eisbrocken am Rand, sondern eine Verringerung der Eisdicke auf der Landmasse - KÖNNTE der Meeresspiegel wirklich steigen.

Ob dem so ist kann ich persönlich aufgrund der vielzahl der Faktoren bei der Höhe des "LOKALEN Wasserstandes" in den verschiedenen Regionen der Erde nicht beurteilen. Und ich glaube die clevern Wissenschaftlier auch nicht wirklich.

Wobei ich den Titel nun auch wirklich reißerisch finde: "Beweis"? Bitte ...
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02.12.2012 22:04 Uhr von Jaqulz
 
+4 | -8
 
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Ist mir egal es ist trotzdem zu kalt. 11 Milimeter nehm ich gern in kauf wenns dafür wärmer wird.
Sogar 1 meter nehm ich in kauf.
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02.12.2012 22:37 Uhr von Again
 
+1 | -7
 
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@ NilsGH:
"Dort kann beim Abschmelzen folglich nämlich gar kein Wasserspiegelanstieg bewirkt werden."
Wie stellst du dir die Arktis denn vor?
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03.12.2012 00:51 Uhr von MK-Ultra
 
+4 | -1
 
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Ein paar einfache Überlegungen:
Was ist der Anteil von CO2 in der Luft ?
0,04 % oder 400 ppm (parts per million)
Was ist der gesamte Anteil des Menschen daran ?
geschätzt 5% macht 20 ppm oder 0,002 %
Und da sollen wir glauben dass das Spurengas CO2 einen Temperaturanstieg bewirken kann ?
Wie ist es denn mit der Sonneneinstrahlung und dem Wasseranteil (Wolkenbildung) ? Bewirken die nichts ?

http://de.wikipedia.org/...
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03.12.2012 07:57 Uhr von Ganker
 
+1 | -6
 
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Hab zu diesem Thema auch schon in anderen "Boards" recht viel geschrieben.
Hier also nochmal an alle, die denken der Mensch hat nichts mit der Klima Erwärmung zu tun:
Vorweg, natürlich gab es schon lange vor dem Menschen Eiszeiten und eben warme Zeiten. Dieser Wechsel hat sich über Millionen wenn nicht sogar Milliarden Jahre eingespielt.
Dann kamen wir, die Menschen hinzu. Wir fingen an Fossile Brennstoffe abzubauen und diese auch zu verbrennen. Wir halten uns Tiere (nehmen wir mal Kühe) in einer unglaublich großen Anzahl. Jede Kuh "pupst" enorm und stößt viele Gase aus. Genauso wie die Autos/Flugzeuge/Schiffe/... etc. Das gab es so vorher nicht auf der Erde. Erst durch uns Menschen wurde das Gleichgewicht gestört.
D.h. der Wechsel von Warm/Kalt wird sich verändern bzw. beschleunigen. Wir sind nicht an der eigentlichen Erwärmung schuld, aber wir beschleunigen sie.

Ich habe Angst um die Tiere bzw. das gesamte Ökosystem. Wenn der Wechsel (das ist nun eine geschätzte Angabe, da ich es nicht genau weiß!!) zwischen kalt/warm ohne den Menschen sonst 500 Jahre gedauert hat, und nun mit uns Menschen 350 Jahre dann könnte ich mir vorstellen dass es da schon einen gewissen Unterschied gibt und es unsere Tiere/Pflanzen nicht so einfach verkraften können.
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03.12.2012 08:10 Uhr von Again