Gespräche zur Völkerverständigung: Der Stand der Frau im Islam und im Judentum
Ein Forum zur Völkerverständigung hatte zu einem interreligiösen Dialog eingeladen, um über die Position der Frauen im Islam und im Judentum zu diskutieren. Dabei ging es um religiöse und um gesellschaftliche Fragen. Dazu wurden Frauen aus jüdischen und muslimischen Gemeinden Deutschlands eingeladen.
Zur Sprache kamen dabei, dass die Thora die Frau als Eigentum des Mannes ansieht und wie so eine Definition in der heutigen Zeit noch realistisch gehandhabt werden kann. Der Grund für die unterwürfige Stellung der Frau liegt wohl in der Entstehungszeit des Judentums, referierte Monika Bunk dabei.
Die Muslima Syeda Quratulain Gardezi fügte dazu, dass der Koran in diesem Punkt keine Unterschiede macht, trotzdem wären im Islam der Mann und die Frau gleichgestellt. Der Leiter des Abends war Pfarrer Bernd Apel, der mit der Gesprächsrunde mehrere Vorurteile abbauen wollte.