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Wiwo-Kommentar: Südstaaten bluten demografisch aus - Nächster Europa-Konflikt?

Deutschland freut sich derzeit über die ganzen Fachkräfte, die derzeit aus den wirtschaftsschwachen südeuropäischen Ländern hierher strömen. Viele Südeuropäer lernen fleißig deutsch, um hier in der Wirtschaft Fuß zu fassen, schreibt Ferdinand Knauß von der "Wirtschaftswoche".

Doch damit ist der nächste innereuropäische Konflikt vorprogrammiert. 306.000 Europäer wanderten 2012 in den ersten sechs Monaten nach Deutschland. Die Mehrheit stammt noch aus Polen (89.000), aber aus Griechenland, Spanien und Portugal kamen jeweils über 50 Prozent mehr Einwanderer als im Vorjahr.

Die deutsche Politik scheint hocherfreut über die Zuwanderer, denn schließlich gibt es hierzulande starken Fachkräftemangel. Doch die Südländer bluten dadurch demografisch aus. Ihnen fehlen die gut ausgebildeten jungen Leute, die Familien gründen. Damit geraten die Länder noch tiefer in die Rezession.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik / Europa
Schlagworte: Europa, Konflikt, Kommentar, Demografie
Quelle: www.wiwo.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2012 11:08 Uhr von ZzaiH
 
+26 | -0
 
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ähm und die nordstaaten finanziell?
das problem ist doch, dass "wir" hier im norden auch nicht genug arbeit für die fachkräfte haben...
der zustrom sorgt doch nur dafür, dass die löhne extrem gedrückt werden...
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02.12.2012 11:43 Uhr von Bleissy
 
+21 | -2
 
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wann lernen wir endlich das die ursache des übels der zwang nach wachstum ist
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02.12.2012 11:46 Uhr von BoltThrower321
 
+18 | -2
 
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Zitat aus der obigen Nachricht

"Deutschland freut sich derzeit über die ganzen Fachkräfte, die derzeit aus den wirtschaftsschwachen südeuropäischen Ländern hierher strömen."

Also ich bin deutscher...und freuen tu ich mich nicht!

Lohndumping ist die Folge...pure Augenwischerei seitens der inkompetenten Politik!
Anstatt die Problemursachen zu bekämpfen...NEIN...bloss nicht....

Lieber weiterhin dumm schwätzen und nichts tun.
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02.12.2012 11:50 Uhr von moorbauer
 
+18 | -1
 
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fachkräfte? hahaha..
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02.12.2012 12:34 Uhr von Finalfreak
 
+25 | -1
 
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Als Technischer Zeichner bin ich eine Fachkraft.
Das höchste Gehalt das mir geboten wurde, war 1450€ brutto.
Soviel zum Fachkräftemangel, achja die Stellen wurden bereits besetzt. (aber nicht von mir ;))

[ nachträglich editiert von Finalfreak ]
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02.12.2012 13:26 Uhr von Johnny Cache
 
+5 | -0
 
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Natürlich haben wir einen Fachkräftemangel in Deutschland... allerdings in den Führungspositionen, welche sich beharrlich weigern Fachkräfte einzustellen oder gar annähernd qualifizierte vollends auszubilden.
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02.12.2012 13:35 Uhr von raterZ
 
+12 | -0
 
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es gibt keinen fachkräftemangel, sondern nur krasses lohndumping, das einer der mitursachen der anhaltenden krise ist!
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02.12.2012 14:31 Uhr von aquilax
 
+2 | -3
 
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mal ehrlich:

diejenigen, die das angeht, lesen doch nicht in einem forum darüber.

die sitzen den fetten arsch breit, spielen wow oder chatten auf irgendwelchen kennenlernseiten wie z.b. facebook.

in dieser zeit wird soviel vererbt, wie noch nie in der menschheitsgeschichte.

nie zuvor gab es soviel freiheit, unterhaltung und konsum.
jetzt gilt es erstmal, den erben soviel es geht abzuschöpfen.
dann ist für eine gewisse zeit funkstille.

es können armut, unsicherheit, und totale instabilität folgen.

danach kommt die zeit, in der die menschen wieder selbst hand anlegen und arbeiten.

und zwar nicht nach dem motto: wieviel verdiene ich,
sondern nach dem motto: mal sehen, was dabei rauskommt. sterben muss ich sowieso. no brot-no life, no risk-no fun.

dann streut sich die spreu vom weizen.
die schwachen, unwissenden streben früh.
die starken, kreativen und zuversichtlichen überleben.

irgendwie.

[ nachträglich editiert von aquilax ]
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02.12.2012 14:33 Uhr von aquilax
 
+0 | -3
 
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dann -trennt- sich die spreu vom weizen.

die schwachen, unwissenden -sterben- früh (wobei es für sie vorteilhaft wäre, wenn sie früher "streben" würden)

[ nachträglich editiert von aquilax ]
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02.12.2012 23:12 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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"ich frag mich nur immer wieder, wie ist es möglich das viele Löhne und Gehälter in den 80zigern gleich oder höher waren als heute und damals die Lebenshaltungskosten um einiges niedriger waren ???"

Tja das lag an dem kommunistischen Ostblock, der Kapitalismus musste sich Mühe geben um zu zeigen das der Kapitalismus besser wie der Sozialismus ist. Mit Wegfall des Gegengewichts kann der Kapitalismus nun seine Maske abnehmen und wieder sein wahres Gesicht zeigen.

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