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Freiwilliges Martyrium: US-Amerikanerin ließ sich 35 Zentimeter strecken

Eine kleinwüchsige Journalistin aus den USA hat ihre Lebensgeschichte in einem Buch zusammen gefasst. Darin erzählt sie, wie sie über mehrere Jahre hinweg und endlos vielen Operationen ihren Körper um 35 Zentimeter vergrößerte. Dies war aber nur durch eine schmerzhafte Prozedur möglich.

In dieser Prozedur werden die Beine gebrochen und danach um wenige Millimeter gestreckt. Tiffanie DiDonato will sich schon seit ihrer Kindheit für diese Behandlungsmethode entschieden haben, schreibt sie in ihrer Biografie. Heute ist sie 1,47 Meter groß, und gilt damit kaum noch als kleinwüchsig.

In den Medien wird DiDonato nun als Heldin gefeiert. Ihre Biografie erschien unter dem Titel "Dwarf", zu Deutsch "Zwerg".


WebReporter: benjaminx
Rubrik:   Gesundheit / Medikamente & Heilung
Schlagworte: USA, Martyrium, Streckung
Quelle: www.spiegel.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2012 18:47 Uhr von benjaminx
 
+7 | -5
 
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Unfassbar eigentlich was diese Frau da auf sich genommen hat. Respekt! Leider wird sie wohl neben den vielen Schmerzen auch von den ganzen vergangenen Jahren wenig gehabt haben.
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01.12.2012 20:41 Uhr von Petabyte-SSD
 
+3 | -0
 
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Wahnsinn, aber was hat sie damit letztlich erreicht?
Ihre Kleinwüchsigkeit hat sie immer noch, nur ihre Beine sind jetzt künstlich länger gemacht worden...
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01.12.2012 20:52 Uhr von blaupunkt123
 
+5 | -3
 
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@ Alfred_Post

Ich denke nicht, dass es was mit der Gesellschaft zu tun hat.

Und da kann man auch nicht mitreden, wenn man persönlich "nur" ein wenig größer als 1m ist.

Es stellt ja auch im Alltag eine Einschränkung dar, wenn alles auf einen angepasst werden muss, man kein Auto fahren kann, im Supermarkt nirgends raufkommt usw.
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01.12.2012 20:54 Uhr von Kappii
 
+5 | -1
 
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@Alfred_Post

Kleinwüchsigkeit ist kein Makel. Kleinwüchsigkeit ist, für die Menschen die damit leben müssen, eine Behinderung. So gut wie alles in der "Gesellschaft" ist auf die 99% Menschen ausgelegt die in eine normale Größe habe. Kleidung, Möbel, Gebäude, etc. Dieser Fakt schränkt die Lebensqualität von Kleinwüchsigen enorm ein.
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01.12.2012 22:27 Uhr von BornInsane
 
+3 | -0
 
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Keine Seltenheit- auch nicht in Deutschland. Es gab vor Jahren mal einen Artikel über die Gründe für solche Operationen und Handlungen: Selbstbewusstsein und Erfolg im Job waren die Hauptantworten. Traurige Gesellschaft!
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01.12.2012 23:00 Uhr von acone
 
+3 | -0
 
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@Kappii

Und 24 Jahre lang immer wieder die Beine gebrochen zu bekommen (Erste OP mit 8, jetzt 32) schränkt die Lebensqualität deiner Meinung nach weniger ein?!
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03.12.2012 12:25 Uhr von bigX67
 
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habe auch schon eltern getroffen, die ihre kleines fussball-ass bei einer operation der meniskii auch gleich noch mit 2 externen fixateuren versorgen wollten.

dieser eingriff ist ziemlich anfällig für infektionen.

insofern ist die amerikanerin keine heldin für mich.

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