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Zwangsräumung: Renitentes Ehepaar soll ausziehen - Gegenwehr läuft an

Ein Ehepaar, das seit 37 Jahren in einer Berliner Wohnung lebt, soll seine Wohnung verlieren. Weil sie kein Deutsch sprechen und schlecht übersetzt wurde, hatten sie in einem Gerichtsverfahren gegen den Vermieter versehentlich dem Auszug zugestimmt und 4.000 Euro Mietschulden angehäuft.

Beide Eheleute sind schwer depressiv. Das Sozialamt wollte deshalb die Mietschulden für sie zahlen. Trotzdem steht ihnen die Zwangsräumung bevor, weil der Vermieter ein Ende des Mietverhältnisses, das wegen wiederholter Mietminderungen über sieben Jahre hinweg angeblich nachhaltig zerstört worden sei, fordert.

Das Ehepaar will nicht freiwillig gehen und eine Blockade durch Nachbarn erreichen. Eine andere Zwangsräumung war kürzlich an 150 Sitzblockierern gescheitert. Für einen neuen Termin haben sich noch mehr Teilnehmer angekündigt. In Berlin sind sehr viele Migranten vom Verlust der Wohnung bedroht.


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WebReporter: JuergenY
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verlust, Ehepaar, Blockade, Zwangsräumung
Quelle: www.neues-deutschland.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2012 09:52 Uhr von ted1405
 
+59 | -3
 
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Sorry JuergenY, aber da habe ich wenig Verständnis.

Sie leben seit 37 Jahren in Berlin, kommen aber ohne Übersetzer vor Gericht nicht klar!? Würd´ ich 37 Jahre in der Türkei leben ohne das wesentliche der Sprache dort zu verstehen würde ich genauso depressiv werden. Und dann ... die Zwangsräumung wird ja nicht einfach mal so angewiesen - da muss schon eine ganze Menge passiert sein. Mietschulden werden mittlerweile aber leider viel zu oft als Kavaliersdelikt angesehen. Ich bleib´ dabei: in Summe habe ich für den Bürgeraufstand dort wirklich äußerst wenig Verständnis. Es gibt garantiert auch andere Lösungen und ein Umzug ist i.d.R. ja keine Katastrophe. Mit so viel Hilfe wäre das in wenigen Stunden erledigt.
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29.11.2012 09:56 Uhr von Strassenmeister
 
+40 | -5
 
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@ JuergenY

In was für einer Welt lebst du denn?Du rufst zur Gewalt auf!
Das Ehepaar lebt schon 37 Jahre in D. und sie können kein Deutsch.Selbst Schuld.Ein Urteil ist ergangen und sie müssen die Wohnung räumen.Das wird doch nur hochgespielt weil es Türken sind.
Wo bleiben denn die Sitzblockaden wenn wir wieder kulturell bereichert werden?

(Achtung,ich warte auf die Nazikeule)
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29.11.2012 10:01 Uhr von ted1405
 
+27 | -1
 
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JuergenY:
Das verstehe ich durchaus, aber dennoch sollte sich dann auch dort eine neue Wohnung finden lassen können. Davon abgesehen: nur weil es so ist, dass hier quasi ein kleines Land in Berlin entstanden ist heißt das lange nicht, dass das so in Ordnung ist. Du siehst ja selbst, zu welchen Problemen das "nicht deutsch sprechen" führen kann. Darüber hinaus sorgt´s aber auch noch Jahr für Jahr für unnötige Kosten, welche alle anderen tragen müssen. Was glaubst Du, was durch die sprachlichen Schwierigkeiten in Summe für Schäden entstehen?
Gerichte benötigen bezahlte Dolmetscher, Sachbearbeiter müssen von vorn herein deutlich mehr Zeit einplanen, weil es durch sprachliche Probleme mehr Erklärung bedarf oder Anträge etc. mehrfach nochmals bearbeitet werden müssen.

Ich denke, man kann auch unter sich bleiben und sich dennoch auch die Sprache des bewohnten Landes zu eigen machen. Soo schwierig kann das ja wohl nicht sein.
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29.11.2012 10:03 Uhr von Hansihuaba
 
+8 | -24
 
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29.11.2012 10:06 Uhr von Atze2
 
+30 | -5
 
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"und nicht - wie ich und andere Hochqualifizierte - weiter in die Schweiz gezogen ist"

"Hochqualifizierte" würden schreiben "in die Schweiz gezogen SIND"

Troll
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29.11.2012 10:12 Uhr von Noseman
 
+24 | -3
 
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"Ich denke, man kann auch unter sich bleiben und sich dennoch auch die Sprache des bewohnten Landes zu eigen machen. Soo schwierig kann das ja wohl nicht sein. "

So ist es; Bayern, Ostfriesen, Hessen etc. beweisen das ja auch schon seit Jahrhunderten. Die können auch hochdeutsch, wenn sie wollen (müssen). Selbst die Schwaben übrigens auch, obwohl sie das hartnäckig leugnen.

Also ehrlich, DAUERND Deutsch sprechen muss man nicht. Können schon. Und zwar deswegen, weil man es dort, wo es angebracht ist, schon, und das ist beispielsweise bei Behörden und meistens im Beruf nun mal der Fall.

Und in der Schule, Ausbildung, Studium sollte es ohnehin Pflicht sein.
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29.11.2012 10:13 Uhr von ted1405
 
+23 | -1
 
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JuergenY:
Du hast interessante Einstellungen - das gäbe tagelangen Diskussionsstoff. Aber das wäre jetzt viel zu weitreichend.

Schau ... ich habe nicht von einer türkischen Unterschicht gesprochen und ebenso habe ich da auch kein Problem mit - ein Großteil hat hier gelebt und gearbeitet, dann stehen ihnen auch die Sozialleistungen zu.
Worum es mir geht ist, dass man sich auch einbringen sollte - egal wer und wo man ist. Sich über Jahrzehnte der Sprache zu verweigern hat derartig viele Konsequenzen, dass ich das schon als mutwillige Verweigerung bezeichnen würde.
Na aber eigentlich auch wurscht.

Worum es im Kern geht ist eigentlich ganz einfach:
Hier haben Bewohner in irgend einer Weise Mist gebaut, Fristen und Mahnungen ignoriert und sich auch noch einen schlechten Dolmetscher andrehen lassen. Da wäre mehr als einmal die Möglichkeit gewesen, zu handeln und für einen anderen Ausgang zu sorgen. Jetzt aber, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist und ein Urteil gesprochen wurde, plötzlich entrüstet auf die Barikaden gehen zu wollen - sorry, das kann´s nicht sein. Und da spielt die Nationalität auch keine Rolle. Wer den Bogen so weit überspannt hat, der hat meines Erachtens kein Mitleid verdient. Zumal: es gibt Lösungen für das Problem ... allerdings muss man sich auch kümmern. Protestieren und verweigern ist KEINE Lösung.
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29.11.2012 10:17 Uhr von Adam_R.
 
+9 | -1
 
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Seit 37 Jahren sind die hier und sprechen immer noch nicht die Landessprache. Vielleicht sind sie ja anderweitig talentiert. Wenn sie nicht sprachbegabt sind, könnte es ja sein, dass die werten Herrschaften Mathematikgenies sind. Talente kann sich niemand aussuchen. Vielleicht sind es ja auch hochqualifizierte Ingenieure. Meistens ist es doch so, dass sprachbegabte Menschen es nicht so mit der Zahlenlehre haben und umgekehrt.
Ich meine, von irgendwas müssen die doch 37 Jahre lang gelebt haben. Man sollte es sich mit solchen Fachkräften jedenfalls nicht verderben.
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29.11.2012 10:22 Uhr von architeutes
 
+15 | -1
 
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@nu_pogodi
Nun , wenn ich keine ,oder nur teilweise Miete bezahle ,brauche ich keinen Übersetzer um zu wissen das das Ärger gibt.Die Schuld liegt beim Mieter ,Miete ist eine Bringschuld.
edit:wenn die Sitzblockierer ,was gutes tun wollen ,können sie renovieren und einen Teil der Miete beisteuern,aber dann ist es mit der Solidarität schnell vorbei.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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29.11.2012 10:35 Uhr von xevii
 
+19 | -2
 
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Wieso werden eigentlich die 4 Mille wieder von uns bezahlt, weil die ihre Mietforderung durchbrachten und das Geld zum Fenster rausgeworfen haben? Das stört mich viel mehr.

Sitzblockade: Wasserwerfer & Schlagstock, ja. In diesem Fall mehr als Berechtigt. Was fällt diesen Leuten eigentlich ein sich da in Weg zu stellen? "Ja aber hör doch Abi, bei Bayram gaben die immer soviel Cash fürn Handkuss und er kann doch super türkisch" JA NIX DA - Die haben dort keine Berechtigung mehr zu wohnen! Und natürlich kann der Mieter bei solchen Umständen die Leute rauswerfen, er musste sie ja schon vor Gericht zerren damit irgendwas mal zu seinem Recht geschieht.

Und hört auf mit JuergenY zu sprechen! Das ist nur ein TrollAcc. Da könnt ihr sagen was ihr wollt, er wird immer mit seiner Antwort 2 neue Fragen aufwerfen die polarisieren, statt 1x Klarheit zu schaffen.

(Allein das Profil schon.. Diese weibliche Mail Addy, JuergenY als Name und Jean oder so als ach kA, lasst den Spasti trollen.)
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29.11.2012 10:38 Uhr von Exquisit.90
 
+17 | -2
 
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Wenn ich der Vermieter wärem würde ich die auch rausschmeißen.. wieso soll der sowas dulden?
Es geht ja auch um seine Existenz!

Und nach sovielen Jahren sollte man schon lernen die Sprache wenigstens etwas zu beherrchen.. meine Opa hat´s auch hingekriegt.. In andere Länder kommt man erst rein, wenn man die Sprache beherrscht.. wieso ist das hier nicht so?

Ich fände am besten, wenn JuergenY die Leute bei sich aufnehmen würde..! :D
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29.11.2012 11:06 Uhr von CroNeo
 
+2 | -17
 
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29.11.2012 11:20 Uhr von xevii
 
+22 | -2
 
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@CroNeo

Achso. Und wenn ich mir vornehme in Spanien zu leben seit den 80´ern, ist es auch vollkommend legitim zu sagen "me no hablan espanol, denada" und mehr muss ich nicht können?

Das doch nicht Dein Ernst! Ja, dann war es halt schwieriger als heute mit bezahlten Deutschkursen die Sprache zu lernen, aber ich geh doch nicht in ein mir vollkommend fremdes Land wegen 50 Talern mehr in der Tasche und verstehe über Dekaden von Jahren kein Wort!

Nimm doch solche Leute nicht in Schutz! 37 Jahre ist ja wohl mehr als genug Zeit! Und dass die sich ihre eigenen Ghettos aufgebaut haben schützt auch vor deutschem Recht nicht.

In Hamburg bauen wir gerade eine neue Containerstadt für 1.000 Asylanten. Zeltstadt war angeblich im Winter nicht human genug. Fragt mal die deutschen Studenten (Nicht "Deutsch im Sinne von nur deutsche, fragt alle Studenten in Deutschland) ob sie nicht gerne in so einer Containerstadt für 200€ im Monat ihr Studium machen würden!?

Nein Nein, hauptsache jeder Depp kann nach Deutschland kommen im Wissen hier erstmal paar schöne Monate zu haben, dauert ja eh ewig bis man abgeschoben wird - wenn überhaupt.

Wer war das nochmal? Die Schweiz? 2 Tage sind die da und dann direkt wieder nach Hause. Hier braucht man 2 Tage um sie erstmal aufzupeppln und den ersten Goldbarren feierlich zu übergeben. Kotzt mich an.

Edit: Dafür will ich nicht arbeiten gehen mit einer 50-55 Stunden Woche!!

[ nachträglich editiert von xevii ]
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29.11.2012 11:35 Uhr von Exquisit.90
 
+23 | -2
 
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Mein Opa kam auch vor über 40 Jahren hierher und hat mit seinen Eltern und Geschwistern zusammen deutsch gelernt.. Man muss es einfach nur wollen, dann kriegt man es hin, selbst ohne irgendnen sprachkurs.. Also CroNeo deine Argumentation ist einfach nur schwachsinn. Meine Familie hat sich ein Wörterbuch geholt und stück für stück gelernt, nebenbei aufn bau gearbeitet, meine uroma hat geputzt und kinder erzogen.. Die Kinder waren dann in der Schule, da haben sogar alle zusammen aus den 1. und 2. Klasse Büchern gelernt.. auch wenn´s sich lächerlich anhört..
Es ist einfach nur eine Ausrede, wenn gesagt wird, es gab keine Bildungsangebote... ja und? Man kann auch selbstständig lernen..
Mich regt sowas einfach nur auf.. wenn man in ein Land kommt, solltem an auchdie Sprache lernen und vorallem lernen wollen. Basta.

[ nachträglich editiert von Exquisit.90 ]
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29.11.2012 11:42 Uhr von quade34
 
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Die Vermieter müssen sich fragen, lohnt es sich eigentlich noch in Wohnungen zu investieren, wenn solche Bagage immer noch Zuspruch erhält, obwohl sie betrügen. In dem vorliegenden Fall ist die Mietschuld 4000 €. Eine Räumung und folgende Instandsetzung wird sich auf mehr als das Zehnfache belaufen. Auch mit dem größten Luxus ausgestattete Wohnungen lassen es in diesem Umfeld nicht zu, dass die Kosten wieder reinkommen könnten.
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29.11.2012 11:46 Uhr von quade34
 
+8 | -1
 
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Zur Überschrift: Gegenwehr ist doch wohl nur nötig, wenn man angegriffen wird.
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29.11.2012 12:13 Uhr von Lucianus
 
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Vielleicht sollte man hinfahren um den Polizisten zu helfen die Sitzblockade wegzutreten ...

Alternativ fände ich ein Spendenkonto für den Vermieter ganz sinnvoll dann kann er Leute bezahlen die ihm helfen sein recht zu bekommen oder zumindest den Schaden an seinem Eigentum wieder herzustellen.

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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29.11.2012 12:37 Uhr von Pro-Contra
 
+9 | -3
 
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JuergenY ist einfach mal ein HUSO :-)
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29.11.2012 13:27 Uhr von Atze2
 
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einen (Achtung Sarkasmus) hab ich noch:

scheinbar ist es in der Türkei nicht üblich seine Miete zu bezahlen.

Wenn ich meine Miete, und wie in der News beschrieben, auf 4.000 Euro Mietschulden anwachsen lasse, kann ich mich nicht beschweren eine Zwangsräumung zu bekommen. Und das wohl auch in Bulgarien, und ich kann kein bulgarisch. Oder in jedem anderen Land der Welt.

Miete zahlt man, Deutsch-Kenntnisse hin oder her. Der Mietvertrag wird ja wohl auch auf deutsch gewesen sein (mutmasslich, vielleicht, eventuell, könnte sein, da war doch was, etc etc).

Herr, schmeiss Hirn vom Himmel. *patsch* daneben ^^

[ nachträglich editiert von Atze2 ]
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29.11.2012 14:27 Uhr von shovel81
 
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JuergenY



Nochmal zum Spendenkonto:
Bitte spendet reichlich!

Hoffe Du hast schon reichlich überwiesen.
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29.11.2012 14:36 Uhr von sooma
 
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"In den vergangenen sieben Jahren gab es viel Streit mit der Vermieterin, der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM). Das 70- bzw. 80-jährige Paar hatte die Miete gemindert wegen Pelzkäferbefall." (linke Quelle)

"Pelzkäfer ist in Afrika beheimatet und verbreitete sich über Russland, Tschechien und andere Osteuropäische Länder nach Deutschland, Dänemark und Großbritannien. In Deutschland wurde er erstmals 1985 in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen. [...]
Wurde ein Befall mit Pelzkäfern festgestellt, dann müssen die damit heimgesuchten Pelze und Teppiche chemisch gereinigt werden. Generell lässt sich sagen, dass ein regelmäßiges Lüften eine der besten Vorsichtsmaßnahmen gegen einen Pelzkäferbefall ist. Nur bei hartnäckigem Befall ist auf die im Handel angebotenen Ungeziefersprays zurückzugreifen." http://www.putzatelier.de/...
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29.11.2012 15:40 Uhr von Schwertträger
 
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Nach 37 Jahren kein Deutsch?
Nicht mal genügend Deutschkenntnisse, um sich einen der deutschen Amtssprache mächtigen Helfer mit zu Verhandlungen mit dem Vermieter zu nehmen, dem man wiederholt Geld schuldet?

Das sind Mieter und Landesgäste von der Sorte, die man nicht gerne hat, denn sie haben auch die deutsche Mentalität nicht verstanden.
Das ist die gleiche Sorte wie die Deutschen, die nach Mallorka auswandern und nach 20 Jahren immer noch kein spanisch sprechen und sich an die dortigen Bräuche nicht angepasst haben.

Kein Verständnis.
Und auch kein Mitleid.

Dass der Vermieter jetzt räumen lassen möchte, ist verständlich. Immerhin hat er sieben Jahre guten Willen gezeigt. Dass er nun, nachdem aus seiner Sicht die Mieter ja bereits einem Auszug zugestimmt hatten, das Ganze nicht wieder rückgängig machen möchte, sehe ich vollends ein.

Stellt Euch einfach mal vor, dass Euch die Wohnung gehört, und Ihr von den Mieteinnahmen die Heimkosten für Eure alten Eltern zahlen möchtet. Da wäre das Geschrei aber groß, wenn jeden dritten Monat die Miete ausbleibt. Da würdet Ihr auch zwangsräumen udn Schum vor´m Mund haben vor Wut, wenn die Leute dann auch noch nach 37 Jahren (unfassbar!) noch nicht mal vernünftig auf deutsch mit einem kommunizieren können.


@JuergenY:
Mit Gentrifizierung hat DIESER Fall ja mal gar nichts zu tun.
Wird wohl mal Zeit, bürgerliche Sitzblockaden-Auflösungsgruppen zu bilden, die den Polizisten beim Wegtragen helfen.

Das Gentrifizierungsproblem ist eine Seite, aber so etwas eine gänzlich andere.
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29.11.2012 15:45 Uhr von Schwertträger
 
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@JuergenY:
>In Berlin leben Kulturen unter sich, vollkommen unbelastet von Deutschtümelei und westlicher Lebensart. Das ist der Grund, weshalb sich Migranten nicht aus Berlin-Mitte vertreiben lassen wollen.<

Und das findest Du gut, oder wie soll ich das verstehen?
Parallelgesellschaften sind für ein Land niemals gut. Also ist es schon ein Gebot der Logik, solche Zusammenrottung von Fremdkulturen aufzulösen und in den Rest Deutschlands zu integrieren.
Und gerade solche unwilligen Familien müssten am besten weit auf´s Land gebracht werden, wo sie sich zwangsweise jeden Tag mit der deutschen Umgebung befassen müssten.
Westliche Lebensart? Für die haben sie sich entschieden, als sei meinten herkommen zu müssen. Das ist ja nicht so, als wenn man mal kurz zu Besuch bei Tante Frieda im Ausland fährt, sondern ein Umzug in ein neues Leben. Ein westliches in dem Fall.


Wenn man das von Dir benutzte Wort Deutschtümelei liest, könnte man auf die Idee kommen, dass es Dir nicht behagt Deutscher zu sein. Ich wüsste gern mal, was Du unter Deutschtümelei eigentlich verstehst. Oder benutzt Du einfach nur die Vokabel?
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29.11.2012 15:50 Uhr von sooma
 
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"Regelmässiges Lüften ist schwierig in unseren Breiten. Ausserdem quillt dann die ganze warme Luft aus der Wohnung."

Nein, regelmässiges Lüften ist und Hygiene in der Wohnung ist Mieterpflicht! Zu Recht - dazu gibt es auch entsprechende Gerichtsurteile

"Mittel, Hilfe und Maßnahmen gegen Pelzkäfer

Halten Sie Ordnung und achten Sie auf eine gute Hygiene. Saugen Sie besonders gründlich in Ecken, Ritzen und Lücken. Schließen Sie diese am besten ganz. Lassen Sie keine Nahrungsmittel rumstehen und achten Sie besonders in der Küche und im Bad auf trockene Verhältnisse. Auch das Lüften der Räume, das regelmäßige Ausklopfen und Absaugen von Möbeln, Schränken, Kleidung und mitunter auch Büchern ist eine gute Möglichkeit dem Schädlingsbefall vorzubeugen." http://www.ungeziefer-in-der-wohnung.de/...

[ nachträglich editiert von sooma ]
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29.11.2012 16:09 Uhr von CrazyWolf1981
 
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37 Jahre hier und sprechen kein Deutsch? Darum lasst das Pack gar nicht erst rein, wenn sie so integrations-unwillig sind. Wenn ich auswander und mich da nicht integrier, keinen Job hab und mein dass die mir den Arsch abwischen, flieg is aus dem Land ohne Wenn und Aber. Oder ich komm gar nicht erst rein, wie z.B. in Australien. So eine Politik brauchen wir hier, knallhart.

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