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Financial Times Deutschland: Betriebsrat über Einstellung entsetzt

Anlässlich der Einstellung der "Financial Times Deutschland" zeigte sich deren Betriebsrat entsetzt über das Verhalten des Hamburger Verlags Gruner+Jahr. In einer Pressemitteilung beklagten die Mitarbeiter die wochenlange Unklarheit über die Zukunft des Magazins.

Sie zweifelten außerdem "an der unternehmerischen Kompetenz des Vorstands". Nun sollten Arbeitsplätze gesichert und soziale Lösungen für die Kündigungen geschaffen werden. Die Gewerkschaft Ver.di schloss sich der Kritik an. Mehr als 200 der 350 Stellen in der Redaktion könnten wegfallen.

Die Belegschaft des Verlags startete eine Unterschriftenaktion; bis zum heutigen Mittwochnachmittag sollen 885 Mitarbeiter mitgemacht haben.


WebReporter: MSeder
Rubrik:   Wirtschaft / Firmennews
Schlagworte: Deutschland, Verlag, Einstellung, Betriebsrat, Financial Times
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2012 20:39 Uhr von MSeder
 
+11 | -2
 
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Wie schlecht muss es um die deutschen Printmedien stehen, wenn Zeitungen wie die "Frankfurter Rundschau", die "FTD" und auch die Nachrichtenagentur dapd vom Markt verschwinden.
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21.11.2012 21:02 Uhr von grosserbaer2
 
+8 | -3
 
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Das sind nicht die Printmedien, das sind unfähige Manager die von der Sache nichts verstehen.
So wird es noch vielen Firmen in Deutschland gehen die zu eine AG oder Konzern gehören.
Bin gerade selber von solchen unfähigen Managern betroffen die nur Müll produzieren und ihren Bossen nur Lügen erzählen und so gehts nicht nur mir sondern 7 anderen Firmen hier in der Gegend.
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21.11.2012 21:04 Uhr von Justus5
 
+2 | -0
 
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alles nur noch trauring.... :-(
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21.11.2012 21:12 Uhr von fuxxa
 
+18 | -1
 
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Das Problem der Printmedien resultiert wohl daraus, dass Nachrichten, die dort erscheinen heute schon alt sind. Alles was dort steht, kann ich online schon vor vielen Stunden erfahren haben. Interessant ist die News in der Zeitung nur, wenn was dazugedichtet wurde, was woanders nicht steht. Deswegen verkauft sich leider auch die Boulevard-Presse immer besser.
Ich fand die FTD recht gut, da sie auch Meinung und Nachricht voneiander trennen konnten, geb aber auch zu, dass ich mir fast nie eine gekauft habe seitdem ich nen Smartphone hab.
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21.11.2012 21:14 Uhr von BastB
 
+8 | -1
 
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Normale Entwicklung. Printmedien werden zu einem Nischenprodukt werden. Gerade die nachkommende Jugend wird sich keine Zeitungen mehr kaufen, da alle aktuellen Informationen mit nur geringer Verzögerung im Internet zu finden sind.
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21.11.2012 21:51 Uhr von ZRRK
 
+1 | -6
 
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Zeitungen sind sowieso überbewertet. Außer die Bild, denn die hat immer schöne große Bilder :)!
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21.11.2012 23:08 Uhr von sicness66
 
+4 | -3
 
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Immer weg mit der Bertelsmann-Scheisse!!! Denen weine ich keine Träne nach. Mir wärs zwar lieb, wenn G+J gleich mitverschwindet, aber man kann ja nicht alles haben...

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