29.10.12 14:04 Uhr
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Wahlerfolge im Süden: Sind die Grünen noch "links"?

Nachdem die Grünen in Baden-Württemberg und Stuttgart die Mehrheit mit ihrer Politik für sich gewonnen haben, droht auf Bundesebene ein neuer Richtungsstreit. Die Realos im Süden wollen eine weitere Öffnung Richtung "Mitte". Die Erfolge im Süden sollen als Blaupause für den Bund dienen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann schließt dabei eine Zusammenarbeit mit der CDU nicht mehr aus. "Zwischen der CDU und uns gibt es nach dem beschlossenen Atomausstieg keine unüberbrückbaren Differenzen mehr". So könne man mit linker Politik im Land und Bund keine Mehrheit gewinnen.

Eine Mehrheit der eigenen Parteimitglieder (51 Prozent) stimmt Kretschmann in dieser Frage zu. Nur die Parteispitze um Renate Künast schließt jene Gedankenspiele kategorisch aus. Kollege Boris Palmer warb für eine solide, bodenständige, wert-konservative, jedenfalls nicht einfach linke Politik.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Die Grünen, Baden-Württemberg, Süden, Renate Künast
Quelle: www.neues-deutschland.de

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29.10.2012 14:04 Uhr von sicness66
 
+30 | -2
 
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Wer die Grünen heute noch als links bezeichnet, sollte spätestens hier begriffen haben, um was es in der Partei geht. MACHT! Sie haben erkannt, dass sie mit idealistischen veganen Rehstreichlern kein Kapital raus schlagen können und haben sich dem wertkonservativen pseudogrünen Bürgertum angedient. Hatte man Fischer für seine Politik noch mit Farbbeuteln beworfen, dürfte er wohl heute vielen als Ehrenvorsitzender vorschweben. Die Friedens- und Umweltpartei ist tot. Petra Kelly rotiert im Grab.
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29.10.2012 14:24 Uhr von ghostinside
 
+14 | -1
 
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Genau so ist es sicness. Außen einen auf liberal und weltoffen machen, aber innen konservativ bis zu Hutschnur. Paradebeispiel ist doch Kretschmann. Das hat man doch im Wahlkampf immer gesehen. Wenn der links gewesen wäre, hätten ihn die konservativen Medien doch bis zum Schluss in die kommunistische Ecke geschoben. Stattdessen wurde sich dezent zurückgehalten weil jeder wusste, wofür der Mann steht...
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29.10.2012 14:27 Uhr von Bildungsminister
 
+8 | -2
 
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Ich wäre nie, auch früher nicht, auf die Idee gekommen die Grünen als links zu bezeichnen, zumindest nicht mehrheitlich. Man muss sich mal anschauen wer die Grünen präsentiert, oder präsentiert hat. Natürlich gab es da grüne "Ökospinner", die man gern als links bezeichnen könnte, aber mehrheitlich bestand die Partei schon immer aus Akademikern, solche die eher aus der bürgerlichen Upper-Class kommen.

Gerade heute braucht sich die Grüne auch nicht in die Mitte öffnen, sie ist da längst angekommen. Die Grünen sprechen mehrheitlich eine Wählerschicht an, die auch die FDP als Basis hat. Bonzen und höhergestellte Mittelständler mit primär akademischem Hintergrund. Das belegen indes auch Wahldaten, nach denen die Grünen gewiss nicht von linken gewählt werden.

Die Grünen befinden sich ganz gewiss nicht links der SPD, also irgendwo dort, wo die Linken stehen, sondern eher rechts davon, dort wo sich die liberale FDP findet. wahrscheinlich noch weiter weg davon, deutlich konservativer.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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29.10.2012 15:25 Uhr von LinkeRevolution
 
+7 | -3
 
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DIE GRÜNEN WAREN NOCH NIE LINKS!
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29.10.2012 15:34 Uhr von quade34
 
+5 | -6
 
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Die grünen Faschisten haben dafür gesorgt, dass wir vor lauter Ökokosten kaum noch Luft haben.
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29.10.2012 15:39 Uhr von sicness66
 
+5 | -7
 
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@daim01: Beruhig dich mal wieder und argumentier bitte etwas mit mehr Niveau.
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29.10.2012 18:44 Uhr von xanders
 
+3 | -3
 
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Grün und links, da muss ich lachen. Grün-sozialistische Volksvernichter, das sind die Grünen allemal. Weil deren Fraktion im Bundestag (bis auf eine Ausnahme) geschlossen für den ESM abstimmte, ist diese Truppe der Sargnagel zu Deutschlands. Die "Äusserungen" verschiedenste grüner "Spitzenpolitiker" zu Deutschlands Zukunft stehen für mich nicht fern vom Tatbestand des Hochverrats. Sie haben sich einfach von der Basis abgelöst und betätigen sich als Faschisten im grünen Deckmäntelchen.
Den gleichen Weg beginnt jetzt die Piratenpartei. Löslösung von den einstigen Grundsätzen hin zum Lager der Volksvernichter.
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29.10.2012 21:29 Uhr von nanny_ogg
 
+4 | -2
 
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@ daim01: wow, da hat aber einer die Weisheit mit dem Löffel gefressen, oder??? Na, egal.

Die Grünen waren nie Links, die postulierten sich dereinst als "ökologische Partei" und waren direkt in 2 Lager gespalten, die Realos und die Fundis. Und man vergesse nie den finalen Rettungsschuss, den ein ehemaliger Bunderwehr.Offizier auf seine Geliebte Perta Kelly abgab. Wer die Grünen als Linke bezeichnet gehört ebenso erschossen.

Die Grünen sind inzwischen von CDUCSUSPDFDP nicht mehr zu unterscheiden, aber Hauptsache der durchschnittliche Hauptschüler kann sich aufregen, gelle?
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30.10.2012 19:50 Uhr von laberschnauze
 
+1 | -0
 
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die grünen sind wie IKEA.
als IKEA in Deutschland angefangen hat waren sie günstig und hatten noch den Elch.
als die grünen anfingen waren viele noch Studenten.
IKEA jetzt teuer und ohne Elch.
die grünen jetzt ohne Studenten
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30.10.2012 20:11 Uhr von BeyerC
 
+1 | -0
 
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@daim01

Hast du zu dem angeblichen Cohn-Bendit-"Zitat" auch sowas wie ´ne verifizierbare Quelle?
Damit meine ich: wann hat er das wo gesagt?

Google spuckte beim Suchen nach dieser angeblich von ihm getätigten Aussage nämlich nichts verwertbares aus.
Von "sinngemäß" war da häufig zu lesen ... von der Ausrichtung des Großteils der Seiten, auf denen das verbietet wird, mal ganz zu schweigen..... "PI", ein Holocaustleugner wie "Honigmann" oder ähnlich gebräunter Rotz ... oder eben die wieder und wieder abgespulte Behauptung der Aussage ohne Belege, bspw. im Kommentarbereich vom Handelsblatt ....

Von daher wäre ich erfreut, wenn du mit einem wirklich existenten "Herkunftsort" dienen könntest ....
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03.11.2012 00:45 Uhr von BeyerC
 
+1 | -0
 
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@daim01

Aha. Wie ich schon vermutet hatte, gibt es keine wirkliche Quelle für diese angebliche Aussage des Cohn-Banditen.

Auch was Trittin angeht, so halte ich auch dieses Zitat für eines aus dem Reich der Mythen und Sagen, an denen nichts dran ist. Wieso sonst würde ein Trittin dazu folgendes von sich geben:" Jürgen Trittin wird in einigen Internetforen folgende Aussage zugeschrieben: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr und das finde ich großartig.“ Jürgen Trittin hat diesen Satz nie gesagt. Es handelt sich um ein frei erfundenes Zitat. Jürgen Trittin behält sich rechtliche Schritte gegen jeden vor, der diese falsche Behauptung weiterverbreitet."

europenews.dk ... dazu schrieb ich bereits "PI", ein Holocaustleugner wie "Honigmann" oder ähnlich gebräunter Rotz ... "...

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