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Interview: Friedensforscher warnt vor zivilmilitärischer Aufrüstung in Europa

Friedensforscher Tobias Pflüger hat in einem Interview mit der Schweizer Zeitung "WOZ" vor einer zivilmilitärischen Aufrüstung und einem Entdemokratisierungsprozess in Europa gewarnt. So kritisierte er vor allem die Grenzschutzagentur FRONTEX, die nicht über das EU-Parlament kontrolliert werden kann.

In dieser Agentur verschwimmen immer mehr polizeiliche und militärische Instanzen. FRONTEX sorge zudem nicht für einen Stopp von Flüchtlingen, sondern verlängere deren lebensgefährlichen Seeweg noch. In der Eurokrise würde überall gekürzt, nur nicht bei den Militärausgaben und der Rüstungsforschung.

Pflüger kritisierte die "Versicherheitlichung der Gesellschaft" über Überwachungstechnik und Drohnen. Vor allem Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind dabei Vorreiter. Der Forscher sieht hier einen brandgefährlichen Prozess, nicht zuletzt durch den vermehrten Einsatz von Militär im Inneren.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Interview, Militär, Aufrüstung
Quelle: www.woz.ch

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2012 13:26 Uhr von sicness66
 
+13 | -1
 
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Lesenswertes Interview. Vor allem sein Kommentar zum Friedensnobelpreis finde ich klasse, in dem er indirekt die NATO vorschlägt.
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29.10.2012 14:21 Uhr von ProHunter
 
+16 | -2
 
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warum werden die rüstungskosten nicht verringert?
ganz klar doch die derzeitge weltsituation ist ziemlich angespannt...
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29.10.2012 14:31 Uhr von sicness66
 
+14 | -7
 
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Jimboooo: Schreib doch lieber nichts...
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29.10.2012 14:34 Uhr von ghostinside
 
+15 | -1
 
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Die Weltsituation ist so angespannt, dass jedes Land lieber die eigene Bevölkerung wegsperrt, um nicht als Bedrohung nach außen wahrgenommen zu werden...Wenn man es mal zynisch ausdrücken will
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29.10.2012 16:23 Uhr von iMike
 
+8 | -9
 
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Wir brauchen eine Revolution - in der ganzen westlichen Welt. Den "westlichen Frühling". Sonst wird er zu spät und die Faschisten der EU haben gewonnen. Die geben jetzt vollgas.

Wie viele wissen, dass seit 2009 in der EU die Todesstrafe wieder eingeführt wurde?

Oder, dass in den USA neben Obama und Romney noch vier weitere Kandidaten gewählt werden können?

Vor kurzem wurden bereits erste Medien und der EU zensiert.


Interessante Seite, für alle die sich nicht durch die Massenmedien seine Meinung vorsagen lassen:
alles-schallundrauch.blogspot.com

Die, bei denen es zu spät ist, werden sich wieder lustig darüber machen... Wacht auf!

Viva la Revolution!
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29.10.2012 18:03 Uhr von meisterthomas
 
+7 | -1
 
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Frieden, was ist das?

Russland war von den Mongolen besetzt und es war Frieden.
Jedenfalls kein Krieg, denn dazu fehlte dem russischen Volk die Widerstandskraft.

Die Abgaben waren hoch und auch jeder Bauer litt darunter.
Wenn er seinen Tribut nicht zahlen konnte, nahm man ihm eine Tochter weg, hatte er keine Töchter mehr, dann die Frau. Und hatte er auch keine Frau, so brach man ihm das Genick.

„F R I E D EN“ — leben wir nicht längst im Krieg, im Bürgerkrieg, Arm gegen Reich?
Und sind es nicht unsere Regierungen, die mittels Wirtschaft und Globalisierung diesen Krieg schüren.
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29.10.2012 18:33 Uhr von Floetistin
 
+4 | -5
 
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iMike:

diese elendige allesschallundrauch-seite ist für den Arsch.

Sie ist genauso voreingenommen wie staatliche Medien, nur geht sie ins andere Extrem.

Die Todesstrafe in der EU gibt es NICHT. Zum einen ist dies durch die Verfassungen / das Grundgesetz ausgeschlossen.

Was die EU betrifft:

Das Europaparlament hat am 7. Oktober 2010 mit großer Mehrheit einen Entschließungsantrag gegen die Todesstrafe angenommen.[

Die Europäische Menschenrechtskonvention hat die Todesstrafe seit 1. Mai 1983 im gewöhnlichen Strafrecht, seit 3. Mai 2002 auch im Kriegsrecht untersagt. Die meisten europäischen Staaten haben das dahingehende 13. Zusatzprotokoll von 2002 ratifiziert.

In dem Vertrag von Lissabon steht:

„... ausser im Falle eines Krieges, Aufstand oder Aufruhr“ dann ist die Todesstrafe möglich.

Die EU sagt also nicht "Todesstrafe ist legitim", sondern nur, dass sie eingeführt werden kann, in Ausnahmesituationen, sprich wenn Krieg ausgerufen wurde.

Und in keinem anderen Fall.

Die Todesstrafe ist übrigens in fast allesn Staaten Europas verfassungsmäßig ausgeschlossen, auch wenn in einigen Staaten mehr als die Hälfte der Menschen dafür sind.

Also glaubt nicht jeden Mist den man euch vorsetzt.


@News: Unzufriedenheit, Unsicherheit und Unmut sind die großen Feinde Europas.
Leider erkennen das die vom Volk abgehobenen Politiker nicht und rennen geradewegs ins Verderben.

Es ist nicht notwendig, dass die Mehrheit des Volkes sich gegen die Machthaber erhebt. Auch nur ein Bruchteil der sich militant und extrem durchsetzt und einige bisher inaktive "Nörgler" zu aktiven "Umstürzlern" macht kann Europa oder ein Land ins Chaos stürzen.

Was vielen hier übrigens nicht bewusst ist.... wir Deutschen hätten im Falle eines europäischen Krieges nichts zu lachen.

Meint ihr das Volk in Frankreich oder Griechenland wird sagen "hey, ihr deutschen, ihr könnt ja auch dafür" und alle haben sich lieb.
Gerade wir haben Überfälle und Angriffe zu fürchten... FALLS es soweit kommen sollte.
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29.10.2012 19:07 Uhr von golf66
 
+4 | -6
 
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@Floetistin

Die Zionisten in Brüssel werden sich dass mit der Todesstrafe schon so auslegen wie sie es brauchen.
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29.10.2012 19:10 Uhr von Floetistin
 
+3 | -5
 
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golf66

hast du mir das Minus gegeben?

Du scheinst es immer noch nicht kapiert zu haben...

Die Verfassungen / Grundgesetze der Mitgliedsstaaten schließen die Todesstrafe aus.

War das einfach genug für dich?
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29.10.2012 19:25 Uhr von miyoko
 
+2 | -1
 
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@ golf66
Soll ich dir noch einen "neuen" "SKANDAL" verraten?

In der hessischen Landesverfassung steht auch noch die Todesstrafe. (http://tinyurl.com/...)
SKANDAL...

oder doch nicht?
Jetzt lass ich dich recherchieren ;)
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29.10.2012 19:34 Uhr von generalviper
 
+5 | -0
 
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Warum diskutiert ihr hier über die Todestrafe?

In der Weltgeschichte wurde es durch Angst vor dem Staat immer wieder geschafft, dass Volk auch anders zu ´unterdrücken´.

Hitler hatte die Gestapo
Honecker die Stasi

Je schlechter es einem Volk geht, desto mehr polizeiliche Gewalt wird benötigt, um Rädelsführer direkt unter Kontrolle zu bekommen.
So wurden in der Geschichte Nachbarn zu Verrätern, und Menschen verschwanden einfach, ohne das nachgefragt wurde, wohin.

Ob wir in Europar zurzeit auf den Weg dorthin sind, ist eine ganz andere Diskussion, hier wäre die Frage viel interessanter, wie es in Deutschland aussehen würde, gäbe es kein Sozialsystem wie Hartz IV.
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29.10.2012 20:16 Uhr von golf66
 
+3 | -1
 
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Ich empfehle euch beide mal Prof. Schachtschneider " Der Vertrag von Lissabon: Der Weg in die EU-Diktatur"
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30.10.2012 01:17 Uhr von Brotmitkaese
 
+2 | -1
 
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Europa war schon immer ein Schlachtfeld und das wird sich auch nie ändern!
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01.11.2012 10:13 Uhr von mayan999
 
+0 | -0
 
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@ Floetistin

"„... ausser im Falle eines Krieges, Aufstand oder Aufruhr“ dann ist die Todesstrafe möglich.

Die EU sagt also nicht "Todesstrafe ist legitim", sondern nur, dass sie eingeführt werden kann, in Ausnahmesituationen, sprich wenn Krieg ausgerufen wurde.

Und in keinem anderen Fall."


du solltest schon etwas genauer lesen. erkläre mir doch mal, was ein aufstand oder aufruhr sein soll.

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