29.10.12 12:25 Uhr
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Serben im Kosovo unterschlagen Milliarden Euro

Eine kleine Gruppe von Serben im Kosovo haben über drei Milliarden Euro in Form von Zuschüssen unterschlagen. Sie bekommen das Geld für Krankenhäuser, Schulen und andere Einrichtungen, die längst geschlossen sind. Dies berichtete der serbische Fernsehsender "B92" in einer Dokumentation.

Serbien hat nie die Abtrennung vom Kosovo anerkannt. Formal sieht Serbien diesen Bereich als sein Territorium an. Die Regierung von Serbien zahlt deshalb immer noch 359 Mitarbeiter in der Kosovo-Stadt Prizren ihren Lohn aus, obwohl in der Gemeinde fast kein einziger Serbe mehr lebt.

Ein anderes Beispiel aus der Dokumentation ist die Hauptstadt Pristina. Dort stehen in der städtischen Klinik und in der Apotheke insgesamt 647 Leute auf der Gehaltsliste des Staates, obwohl diese Personen nie zur Arbeit erscheinen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Milliarden, Kosovo, Serben
Quelle: www.handelsblatt.com

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