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Abschaffung der Praxisgebühr: AOK geht schon einen Schritt weiter

Die AOK geht in Sachen Praxisgebühr und deren Abschaffung bereits weiter. Wenn es nach dem AOK Rheinland-Hamburg Vorstandschef Günther Wältermann ginge, sollen alle Zuzahlungen geprüft werden, ob diese in eine medizinisch wünschenswerte Richtung gehen, oder nur unnötige Bürokratie auslösen.

Weiterhin soll auch deren soziale Vertretbarkeit untersucht werden. "Wer sagt, die Praxisgebühr müsse abgeschafft werden, weil sie überflüssige Arztbesuche nicht vermeide und zu bürokratisch sei, springt zu kurz.", sagte er gegenüber dem "Handelsblatt".

Eine dieser problematischen Zuzahlungen sei die Selbstbeteiligung bei häuslicher Krankenpflege: "Ich kann nicht erkennen, dass die zehn Prozent Selbstbeteiligung an den gesamten Pflegekosten in den ersten 28 Tagen der häuslichen Pflege eine sinnvolle Steuerungswirkung haben".


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WebReporter: sfobiwahn
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Abschaffung, Praxisgebühr, AOK
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2012 12:40 Uhr von knuddchen
 
+14 | -20
 
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Der hat sie wohl nicht mehr alle. Was ist mit denen, die zum Arzt gehen müssen/wollen, aber dies nicht können, weil sie kein Geld für diese Scheiß Praxisgebühr haben? Ich hab das Geld nicht dazu!
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29.10.2012 13:05 Uhr von GulfWars
 
+20 | -13
 
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@knuddchen: dann hoffe ich mal, dass dein internetzugang umsonst ist, dein pc dir geschenkt wurde und du ansonsten keine unnütze teure elektronik hast. ansonsten ist das meckern auf hohem niveau. 40 euro max im jahr ohne zahnarzt ist wirklich nicht viel geld.

trotzdem ist die gebühr schei*e!
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29.10.2012 13:21 Uhr von White-Tiger
 
+16 | -2
 
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Naja was heißt kein Geld haben?!
Ich geh z.b. nicht zum ende eines Quartals zum Arzt weil man meist ein zweites mal hin muss und dann sind es meist 20€.
Dazu bin ich einfach zu geizig!!!!
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29.10.2012 13:28 Uhr von theojk
 
+30 | -0
 
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Ihr habt ihn wohl falsch verstanden. Er will diese Zuzahlungen ABSCHAFFEN, weil sie mehr Bürokrtie kosten als Nutzen bringen.
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29.10.2012 13:54 Uhr von Hatuja
 
+17 | -0
 
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@knuddchen
der Typ will Sie ja abschaffen. Und das genau aus dem Grund, den du ja nennst. Nicht nur "weil sie überflüssige Arztbesuche nicht vermeide", sondern auch Sozial nicht vertretbar ist.

@White-Tiger
Es gibt auch viele Leute, die regelmäßig Medikamente brauchen. Und die Gibt es meist immer nur in Packungsgrößen, die für max. 3 Monate reichen. Somit musst du, ob du willst oder nicht, jedes Quartal zum Arzt. Plus jedes mal die 5€ Zuzahlung in der Apotheke und den Zahnarzt einmal im Jahr sind schon 70€ rein an Zuzahlungen weg!
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29.10.2012 14:39 Uhr von untertage
 
+6 | -4
 
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War die AOK nicht die Dreckskasse der wir diese Zuzahlungen und Erhöhungen erst zu verdanken hatten weil die Manager nicht richtig haushalten konnten ?
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29.10.2012 18:49 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+4 | -5
 
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@White-Tiger

"Naja was heißt kein Geld haben?!
Ich geh z.b. nicht zum ende eines Quartals zum Arzt weil man meist ein zweites mal hin muss und dann sind es meist 20€.
Dazu bin ich einfach zu geizig!!!!"

Oh, ist ja schön wenn du deine Krankheiten so legen kannst, dass du nicht am Ende des Quartals zum Arzt musst, dass kann nicht jeder :)

Nicht schlecht, auch wenn ichs etwas seltsam finde lol

Wenn ich mal krank werde, dann nimmt die Krankheit keine Rücksicht auf das Datum, hab ich gemerkt, auch wenns net so oft vorkommt....
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29.10.2012 18:52 Uhr von Again
 
+4 | -0
 
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@Bibabuzzelmann:
"Oh, ist ja schön wenn du deine Krankheiten so legen kannst, dass du nicht am Ende des Quartals zum Arzt musst, dass kann nicht jeder :)"
Ist wahrscheinlich so gemeint, dass er lieber 2-3 Tage wartet, falls dann ein neues Quartal beginnt. Manch Dinge können auch länger warten.
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29.10.2012 22:43 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -0
 
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@ GulfWars

Ab 40 Euro viel oder wenig sind, sei dahingestellt.

Es geht dabei ums Prinzip.
Jeder der Arbeitet zahlt ein. Und die Krankenkassen haben genug Überschuss.

Von daher ist es reine Abzocke, wenn man trotz hoher Einzahlungen nochmal Eintrittsgeld beim Arzt zahlen muss !
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29.10.2012 22:48 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -1
 
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Die Kassen wollen um jeden Preis eine Beitragssenkung vermeiden, damit die ihre Prozentuale Verwaltungsquote und ihre Managergehälter halten können.

Ich bin für eine Beitragssenkung.
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30.10.2012 06:55 Uhr von Xan
 
+2 | -11
 
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Die Praxisgebühr sollte bei jedem Besuch erhöht werden, bis zum Ende des Quartals.

Sie war ja mal eingeführt worden, um Lapalienbesuche einzudämmen.

Diese Steuerungswirkung wurde verfehlt. 40€ scheinen nicht genug gewesen zu sein.

Abschaffen ist imho der falsche Weg. Man muß die so weit erhöhen, daß es im Geldbeutel weh tut. Eine Kompensation für bestimmte Bevölkerungsgruppen ist dabei zu befürworten.
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30.10.2012 07:30 Uhr von PanikPanzer
 
+7 | -2
 
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@Xan

Kein Problem damit, wenn DU dann die Kosten für alle die übernimmst die sich einen dringenden Arztbesuch nicht leisten können.
Was bist du nur für ein Depp?!?!?!
Wenn ich jetzt Lust hätte würd ich dir mal erzählen wie es ist in nicht mal 6 Wochen weit über 70,-Euronen für Eintrittsgelder in Arztpraxen und Medikamente in den Rachen der Kassen zu werfen..
Und da waren noch keine Fahrgelder und anderes dabei..

Brauchst nur mal ne Erkrankung haben die nicht jeder Arzt behandeln kann, darf oder will..

Oder du bist Privatpatient, dann versteh ich natürlich das du deine Klappe so weit aufreisst..

Widerlich solche Personen.. -_-

[ nachträglich editiert von PanikPanzer ]
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30.10.2012 12:49 Uhr von kontrovers123
 
+1 | -2
 
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Wann wird die Praxisgebühr abgeschafft? Nach 30 Jahren?
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30.10.2012 13:11 Uhr von knuddchen
 
+1 | -4
 
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Die AOK wollte die Praxisgebühr gar nicht erst abschaffen, da sie dagegen warn: http://www.shortnews.de/...

Und ja mein PC ist geschenkt, Internet bezahle ich selber. Und ich gehe schon gar nicht mehr zum Arzt, weil man da lange warten muss, weil das Wartezimmer überfüllt ist.
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30.10.2012 14:31 Uhr von bigpapa
 
+3 | -2
 
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Ich liebe Halbwahrheiten.

Vor nicht mal 2 Wochen hab ich gelesen, das die AOK GEGEN die Abschaffung der Praxisgebühr ist.

Und was das Thema "sozial Verträglich" angeht, sind die meisten Aussagen von euch Unsinn. Jeder der sozial schwach ist, kann sich (bei der AOK jedenfalls) gegen die Zahlung einer kleines Summe von allen Befreien lassen (inkl. Praxisgebühr) .

Und ab ein gewissen Prozentsatz des Einkommens gibt es von der Kasse für den Rest des Jahres auch für gut Verdienende ein Befreiung. Soweit ich das weiß steht das sogar im Gesetz. (bin mir aber nicht sicher).

Das Problem ist aber ein anders.

Die Kassen haben zu viel Geld. Das ist fein. Und die Praxisgebühr kostet die Kassen zu viel Geld. Immerhin muss man die 10 Euro ja "verwalten". Und glaubt mir das ist selbst mit Computern eine sehr teure Angelegenheit. Also bleibt nicht sehr viel davon hängen an "Gewinn" für die Kassen.

Schaffen sie die Gebühr nun ab, (wie es schon eine Kasse mindestens getan hat), kostet sie das bei weiten nicht soviel wie sie an Überschuss haben, aber sie haben erst mal Ruhe vom Bürger. Und ihr Ruf wird vielleicht etwas besser. :)

Gruß

BIGPAPA
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30.10.2012 15:12 Uhr von PanikPanzer
 
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@bigpapa

Recht hast du, der Satz liegt bei etwa 89,-€ pro Jahr wenn man Leistungen nach den SGB bezieht und sonst sind diese Beiträge auf max. 2% des Jahreseinkommens gedeckelt..
Hier reicht es vollkommen aus wenn man nur einen einzigen Cent vom Amt bekommt.
Ich muss etwa 330,-€ im Jahr in die Kassen usw. einwerfen um von so einer Befreiung zu profitieren..
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30.10.2012 18:02 Uhr von Xan
 
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@PanikPanzer

Vielen Dank, ich weiß wie das ist. Habe selbst erst eine sehr lange und intensive Kieferbehandlung hinter mir, für die ich, da weit über 18, sehr viele Nicht-Kassenleistungen(bin pflichtversichert) aus eigener, aber nicht sonderlich tiefer Tasche bezahlen musste, inkl. locker 100€ an irgendwelchen Gebühren pro Quartal(Praxisgebühren, Krankenhaustagegeld, etc.). Ich konnte das nicht ohne Hilfe, und habe mich deswegen teilweise geschämt.

Ich bin nicht dafür, daß jeder generell so viel zahlen sollte, es muß schon im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten bleiben und Befreiungsmöglichkeiten vorgesehen.

Was ich aber befürworte, sind hohe Gebühren für Bagatellkram. Wieso muß man wg. kleiner Schrammen oder nur weil mal die Nase ein bisschen tropft immer gleich zum Arzt? Diverse Hausmittel, die sich seit Jahrhunderten bewährt haben, tuns da auch. Gerade Renter sind in der Hinsicht ziemlich schlimm, nicht zuletzt, weil sie auch Zeit haben, oft den Arzt zu besuchen und das Wartezimmer auch als soziale Kontaktstelle dient. Da kommt immer die Rechtfertigung: "Aber dafür zahle ich doch Beiträge." Eben nicht! Die Krankenversicherung ist ein solidarisches System, das nur funktionieren kann, wenn es mehr Einzahler als Bedürftige gibt. Viele Schultern tragen mehr, aber einzelne eben mehr als andere. Die meisten vergessen das immer, und uns gehts hier noch gut, verglichen mit anderen Staaten(z.B. USA).
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07.11.2012 11:48 Uhr von vierfragen
 
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@ GulfWars

also ich finde die 40 euro im jahr schon viel. nicht der 40 euro wegen, sondern weil ich monatlich schon fast über 100 euro an die kasse zahle.

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