29.10.12 11:24 Uhr
 2.833
 

Private Internetnutzung kann Kündigung bedeuten

Das Internet gehört zum täglichen Begleiter in vielen Berufen. Da ist die Versuchung groß auch mal auf Internetseiten zu stöbern, die dem privaten Interesse dienen.

Hier sollte sich der Mitarbeiter jedoch vorher informiert haben, ob dies erlaubt ist oder nicht. Ist dies verboten, so kann es zu einer Abmahnung und schlimmstenfalls zu einer Kündigung kommen. Hat der Chef es erlaubt, muss die Verhältnismäßigkeit gegeben sein.

Ein kurzer Ausflug auf eine private Internetseite ist somit erlaubt, jedoch wird es kritisch bei mehr als 15 Minuten pro Acht-Stunden-Tag. Ist sich der Arbeitnehmern jedoch unsicher, sollte der Betriebsrat aufgesucht werden, mit der Bitte dies mit dem Chef auszuhandeln.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Schakobb
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Job, Kündigung, Arbeitnehmer, Internetnutzung
Quelle: www.teltarif.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Dakota-Pipeline: Donald Trump wird Baustopp wohl aufheben - Er hat Anteile
Sparmaßnahmen: Air Berlin streicht Flüge nach Mallorca
Umfrage: Personalchefs kritisieren Uni-Absolventen als unselbstständig

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.10.2012 12:10 Uhr von sicness66
 
+12 | -5
 
ANZEIGEN
Wer den privaten Internetausflug generell verbietet aber offene Netze hat, versteht die Realitäten nicht. Kein Mensch arbeitet im Büro acht Stunden Non-Stop. Entweder man schaltet das Internet ganz ab, oder zeigt sich liberal...
Kommentar ansehen
29.10.2012 12:23 Uhr von Azureon
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
Kommt auf den Chef an. Ich arbeite als Anwendungsentwickler und wir haben hier eine sehr legere Art mit der Nutzung des Onlinezugangs. Klar gibt es immer irgendwelche Spießerchefs die der Illusion erliegen man müsste die Leute zwingen 8 Stunden konzentriert zu arbeiten (na klar, ohne Klopause, Gespräche mit Mitarbeitern usw.) aber das steigert meiner Meinung nach nicht die Produktivität. Gerade in meinem Bereich ist gelegentliches Kopfabschalten und anderes machen sinnvoll. Das weiss mein Chef auch und dementsprechend motivierter ist man auch zu Arbeiten, ohne eine imaginäre Knarre im Rücken.
Kommentar ansehen
29.10.2012 12:52 Uhr von LastManStanding
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Das stimmt. Es kommt auf den Chef an.
Ich bin auch in der IT tätig und ständig steht man vor Problemen, wo Internet-Recherchen notwendig werden.
Da passiert es ständig, dass man auch "vom Weg abkommt" und sich dann nicht stur nach einem roten Faden im Internet bewegt. Man nimmt da Dinge mit, die einem privat weiterhelfen als auch für andere Kollegen, die einem schon mal mit Fragen bombadieren.
Als ich meinen Chef frug, ob er findet, dass wir ihn bestehlen, brach er in schallendes Gelächter aus.
Die Antwort: "Aus welchem Forum haste das denn...."
Er wird`s finden, denk ich.

So ein Schwachsinn.

[ nachträglich editiert von LastManStanding ]
Kommentar ansehen
29.10.2012 13:23 Uhr von Maruun
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@lamor200

Warum offiziel? Das ganze sollte immernoch Chefsache bleiben ganz einfach.

Es gibt solche und solche Chefs.
Wenn der Chef nicht will das das Internet Privat genutzt wird dann will er es nicht kann ich auch verstehn weil man vergisst schnell mal die Zeit beim daddeln im Internet.

Ist es ein Kündigungsgrund das ist wiederum eine schwierigere Angelegenheit. Aber wenn der Chef meint jemanden Kündigen zumüssen weil er das Internet für Private zwecke missbraucht wäre es sinnvoll zu überlegen das Internet einzuschränken im Betrieb anstatt dafür Angestellte zu kündigen.

[ nachträglich editiert von Maruun ]
Kommentar ansehen
29.10.2012 14:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Ich habe früher auch mal die IT (bis 2001) bei einem Finanzdienstleister gemacht und wusste von Mitarbeitern, die locker 4 Stunden am Tag Privatkram im Internet gemacht haben - gleichzeitig die Arbeit bedenklich liegenblieb. Manche Mitarbeiter brachten es sogar auf 8 Stunden privates Internet am Tag - und arbeiteten danach noch 2 Überstunden.
Als der Chef das herausbekam, wurde ein Internet-PC in ein offenes Büro gestellt - und jeder der etwas recherchieren musste, musste dann in dieses Büro.
Wenn einer was privat erledigen wollte - konnte er nach Firmenschluss in diese Büro.
Kommentar ansehen
29.10.2012 20:32 Uhr von jpanse
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Immer das geflenne....

Proxy und fertig...einfach alles aussperren was nicht gewünscht wird, zB. Facebook...fertig.

Sollen sie surfen, ist bei uns auch nicht anders. Und sage wir mal so, wer mit mir nicht blöd tut dem helf ich wo ich kann ;)
Kommentar ansehen
29.10.2012 21:04 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
In welcher Realität leben die Leute die diese Nachrichten schreiben?
Es gibt die Jobs in denen man gefeuert wird wenn man mal kurz eine private Mail verschickt und es gibt die Jobs in denen man im Prinzip tun und lassen kann was man möchte, solange die Arbeit erledigt wird.
Offizielle private Internetnutzung wird kein Arbeitgeber genehmigen der nicht komplett bescheuert ist, weil er dann in Deutschland das Netz nicht mehr überwachen darf, was zu eklatanten Sicherheitsrisiken im Firmennetz führen würde.
Für sowas hat man außerdem mittlerweile sowieso sein Smartphone.
Wenn man das nicht anschalten darf, sollte man sich fragen ob man sich den richtigen Arbeitgeber ausgesucht hat.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wien: Anklage gegen 9 Vergewaltiger einer Deutschen fertig
Intertoys-Spielzeugkatalog voll mit Rechtschreibfehlern
Lady Gaga wurde vergewaltigt und leidet an PTSD


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?