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Experten warnen: Die Neuwagenpreise "laufen den Käufern immer mehr davon"

Während die Autobranche das immer weiter nachlassende Interesse junger Leute an ihren Produkten beklagt, sieht Professor Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut der Universität Duisburg-Essen hier ein hausgemachtes Problem.

Neuwagen sind nämlich schlicht zu teuer. Mussten Arbeitnehmer 1980 noch rund neun Netto Monatslöhne für einen Durchschnitts-Gebrauchtwagen sparen, waren es 2007 schon etwas mehr als 16 Nettolöhne. Laut dem Experten laufen die Preise den Verbrauchern regelrecht davon.

Während die Branche dieser Entwicklung mit Rabattschlachten begegnet, bringen eben diese verschiedene Autobauer wie zum Beispiel Ford schwer in Bedrängnis.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Preis, Experte, Warnung, Neuwagen
Quelle: www.focus.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2012 09:07 Uhr von Nickman_83
 
+30 | -7
 
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BAM !

Ich will nicht behaupten, dass ich Ahnung hätte... aber irgendwie fahren die Leute heute auch keine Autos mehr, die sie repräsentieren. Während Ende der 80 n Haufen Astras und Omegas auf den Straßen waren, muss heute jeder Azubi (ich übertreibe hier mal ein wenig) nen gebrauchten 3er BMW, besser noch nen noch älteren 5er BMW fahren, um zu zeigen, was man ist/hat/kann.
Dass dazu mehr Geld aufgebracht werden kann und muss, würde ich der Möglichkeit, es zu finanzieren anhaften. Daher kann man sich mittlerweile viel größere Autos leisten, als man das noch damals konnte und die Autohersteller, die ja mittlerweile die entsprechenden Banken inhouse haben, profitieren davon auch noch.

Es scheint mir also, dass diese Entwicklung vom Kunden und von der Autoindustrie gewollt ist. Daher für mich kein Grund, sich zu beschweren.

PS: Ich unterstütze die Autimobilbranche gerne mit Neuwagenkäufen, aber dafür fahre ich vermutlich nie einen für mich zu teuren BMW oder ander (gehobene) Mittelklassewagen... :-(
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29.10.2012 10:37 Uhr von Copykill*
 
+30 | -1
 
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Wir Leben in einem Land in dem immer Menschen nicht mehr in der Lage sind von Ihrer Arbeit zu leben.

Und von dem was man verdient muss man noch für das Rentenalter beiseite legen, da man sonst auf Hartz 4 angewiesen ist.

Es wird überlegt Pflegebedürftige Menschen im kostengünstigern Ausland zu pflegen, weil es sich immer mehr Menschen hier nicht leisten können.

Strompreise werden immer teurer,
Qualtitativ gute Lebenmittel kaum zu bezahlen,
von den Mieten mal ganz zu schweigen.

Wer zum Geier soll denn noch in der Lage sein sich ein Auto leisten zu können.
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29.10.2012 10:41 Uhr von Petaa
 
+17 | -0
 
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Ein Auto/Führerschein war damals auch noch Prestigeobjekt. Heute haben einfach viel weniger <30 einen Führerschein und erst reicht kein Auto, da es einfach nicht zwingend nötig ist.

Was die Preise angeht so gilt für den Automarkt in Deutschland das gleiche Problem wie für den restlichen Markt. In Deutschland wird konsequent die Binnennachfrage durch Billiglöhne und co. torpediert.
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29.10.2012 10:43 Uhr von Aixem
 
+11 | -0
 
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Schön auch zu sehen das zum Neupreis die Nebenkosten wie Benzin, Wartung und Steuer auch noch einen großen Teil ausmachen.
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29.10.2012 10:56 Uhr von Slingshot
 
+14 | -0
 
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Neuwagen kann man sich beim Lohn und Gehaltsniveau in Deutschland einfach nicht mehr so einfach leisten.

Smartphones und Flatscreens sind bei den meisten schon das Limit (und wer gönnt sich nicht mal gerne etwas Luxus?). Die Autos werden zwar (gefühlt) immer günstiger, aber die Situation in DE ist einfach (man verzeihe den Ausdruck) beschissen.

Solange die Firmen nicht kapieren, dass der Mensch, der bei ihnen im Büro oder an der Maschine arbeitet, auch derjenige ist, der konsumiert und für Umsatz sorgt, solange werden auch die Zahlen nachlassen.

Selbst wenn jetzt jeder Arbeitnehmer mal kurz 2.000 EUR brutto mehr im Monat bekommt, wird das auf die schnelle nicht helfen. Dazu sind alle zu sehr verschreckt und würden die Kohle lieber auf der Bank parken (manch einer sicher lieber unter´m Kopfkissen). An der Entwicklung ist aber, neben der Politik, einzig und alleine die Wirtschaft selbst schuld.
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29.10.2012 11:05 Uhr von KivasF
 
+12 | -0
 
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Neuwagen kann sich doch fast niemand mehr leisten - ist vor allem auch unwirtschaftlich wegen dem Preisverfall in den ersten 1- 2 Jahren.

ABER:
Trotzdem sieht man immer viele neue Protzschlitten durch die gegend fahren. Und wer bezahlt die??? Wir alle! Warum:
Sind doch alles Firmenwagen, die geleast sind, um Steuern zu drücken. Zusätzlich fließen die Raten und natürlich auch die Benzin-und sonstige Unterhaltskosten in die Preiskalkulaton der jeweiligen Produkte mit ein.
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29.10.2012 11:19 Uhr von Joker01
 
+3 | -2
 
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@Nickman: welcher Azubi kann sich bitteschön bei den heutigen Hungerlöhnen einen spritfressenden BMW leisten?

Zur News: kein Wunder, wer kauft denn heutzutage einen Neuwagen, der im ersten Jahr schon einen durchschnittlichen Wertverlust von über 25%! hat?

[ nachträglich editiert von Joker01 ]
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29.10.2012 11:44 Uhr von fuxxa
 
+3 | -12
 
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Mal wieder jammern auf hohem Niveau. Wer nicht soviel Knete hat und nen Neuwagen will, soll sich halt nen Dacia oder nen kleinen Asiaten oder Franzosen kaufen. Die gibts schon unter 10.000 Eur und dafür braucht man dann auch keine 9 Nettolöhne so wie früher.
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29.10.2012 14:18 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -0
 
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Das Auto war früher mal ein Statussymbol. Spätestens mit 18 musste eines her.
Heute sind die Statussymbole ein iPad, Kontakte in Facebook, ein Smartphone und ein E-Byke.
Mit dem Geld was das alles kostet könnte man auch einen kleinen Wagen finanzieren - man will aber lieber die anderen Dinge, weil man ohne nicht mehr kann.
In den 80er gab´s das alles nicht - da war es geil wenn man am Wochenende ins Blaue fuhr.
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29.10.2012 15:42 Uhr von tinagel
 
+1 | -2
 
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Ich kann die Diskussion so nicht nachvollziehen.
Heutzutage geh ich zum Autohändler und staune
was es dort für 10-13 tausend Euro schon alles gibt.

Ein Hyundai 30i zum Beispiel hat soviel Technik und Zubehör dafür hätte man früher bestimmt 40000 DM bezahlt.

Also man bekommt heute einfach auch mehr für sein Geld , schaut euch doch mal nen alten Golf an , da ist doch nix dran und drin gewesen.

[ nachträglich editiert von tinagel ]
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29.10.2012 15:43 Uhr von Petaa
 
+5 | -0
 
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@Zeus

Ich wohne in einem halbwegs erschlossenen Vorort was den Nahverkehr angeht aber fahre beruflich fast jeden Werktag ca. 100 km.

Um mir das leisten zu können ist es halt "nur" ein Koreaner Hyundai i30 geworden und als Kraftstoff viel die Wahl auf Flüssiggas. Damit liege ich trotzdem bei der Hälfte von einem mittelmäßig ausgestattetem Golf bei geringeren Unterhaltskosten.

Was besonders die deutschen Hersteller so für normale Preise halten ist wirklich ne Frechheit. Wenn sie keine gescheiten Löhne mehr zahlen, können sie auch nicht mehr mit so zahlungskräftigen Kunden rechnen.

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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29.10.2012 16:05 Uhr von farm666
 
+2 | -0
 
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@neotino
Doch,die wundern sich!
Hier erkennt man die stupidität des systems.
Jeder glaubt er könne zeitarbeit betreiben ohne auswirkungen zu erzeugen, aber genau das denkt jeder. Somit ist die sache obsolet
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29.10.2012 16:50 Uhr von kingoftf
 
+3 | -0
 
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Volkswagen ist doch lange schon kein Wagen mehr für´s Volk, ein nacktes Auto, bei dem mit viel Glück noch die Türen serienmäßig sind für mindestens 13k oder mehr und mit ein bisschen Ausstattung liegt man dann im Bereich von über 20k.
Da liegt (zumindest bei den Deutschen Autobauern) was ganz im Argen.
BMW, VW und Co sehen nur den Luxus-Markt in Asien, der auch irgendwann mal gesättigt sein wird und vergessen komplett den Billigsegment-Markt

Hier bei uns in Spanien gab es eine Zeitlang selbst für 18-jährige Autokredite auf 12 Jahre, das hat vielen das Genick gebrochen und dementsprechend wurde der Markt mit Finanzierungs-Rückläufern überschwemmt, und die Preise für Gebrauchte haben sich fast halbiert.
Die Neuwagen stehen sich derweil die Reifen eckig in den Läden, minus 50% Zulassungen.
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29.10.2012 18:28 Uhr von tinagel
 
+2 | -0
 
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@kingoftf

hier ein Shortnewsbeitrag zu vw der dich interessieren könnte.
http://www.shortnews.de/...
Auch die Billigschiene wird in andere Länder gebracht, weil man Deutschland immer noch melken kann.
Das machen auch andere Firmen so.
Eine Miele Waschmaschine ist im Ausland auch billiger wie hier obwohl sie in Deutschland hergestellt wird. Mit uns kann mans halt machen.

[ nachträglich editiert von tinagel ]
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29.10.2012 18:52 Uhr von uhrknall
 
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Rabattschlachten...

Da gibt es einen ganz simplen Trick. Der Vermarkter denkt sich eine UVP sehr weit oben aus, und verkauft die Ware dann beispielsweise mit "30% Rabatt". Der Käufer hat dann das Gefühl, ein riesiges Schnäppchen gemacht zu haben, auch wenn er dennoch weit mehr als den wirklichen Wert bezahlt. Und weil der Käufer "schlau" ist, greift er natürlich nicht zu einem Konkurrenzprodukt.

Dieser Trick funktioniert bestens bei billig hergestellten Klamotten, Uhren, bis hin zu Fahrrädern, und selbstverständlich auch bei Autos.

[ nachträglich editiert von uhrknall ]
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30.10.2012 07:50 Uhr von Misuke
 
+2 | -0
 
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Ich hatte mir vor 3 Jahren einen 3er BMW Touring 330d geleast mit Vollausstattung
Letztes Jahr war das Leasing zu Ende und ich fand das Auto auch als Familienkutsche ziemlich gut ergo neuer BMW .... selbe Ausstattung andere Farbe .... Preis war um knapp 9000 Euro gestiegen .... und dann wundert man sich ?

Mein erstes Auto war ein Golf III GT den ich mit 17000 km für 14500 DM gekauft hab ...sucht mal jetzt einen Golf mit Klima Leder elektr Fensterhebern samt schicken Alus für 7250 € ... oh und dann bitte das VIer Modell net das III er und nein Airbags sind net soooo teuer
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17.11.2012 11:22 Uhr von Zephram
 
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Wo hat die Quelle denn ihren Horizont ? ^^

Für mich gibts da eindeutig eine Kausalkette

Lohndumping(vorne an die Autoindustrie) > Löhne sinken > Leute können sich keine Autos mehr Leisten - die Konsequenz wäre > Hersteller senken ihre Preise > Leute können sich wieder Autos leisten - irgentwann kommt der Hammer halt wieder zu einem zurück geflogen - Karma is a bitch ;)

Apropos wie soll man eigentlich die Abwrackpremie im Kontext sehen, gut, kurbelt kurzzeitig das Neuwagengeschäft an (Quartalsdenken), aber fegt auch den Gebrauchtwagenmarkt leer, dh. Kleinverdiener(=Normalverbraucher) können sich kein Auto mehr leisten, hmmm vllt war des als Verkehrsberuhigungsmassnahme in den Städten gedacht, wenn sich nur noch das reichste Zehntel ein Automobil leisten kann, gibts keine Stauss mehr, oder wie ? ^^

jm2p Zeph

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