28.10.12 16:00 Uhr
 2.059
 

Griechenland: Liste mit Superreichen veröffentlicht - auch Politiker darunter

In Griechenland hat jetzt die Veröffentlichung einer Liste für viele Schlagzeilen und auch Empörung gesorgt. Denn auf dieser Liste finden sich 2.059 superreiche Griechen, die Vermögen bei der HSBC Bank in der Schweiz deponiert haben.

Die Liste erschien im bekannten Magazin "Hot Doc". Nach der Veröffentlichung hat dessen Chefredakteur jetzt Ärger mit der Justiz. Laut dem Bericht weisen einige der Depots ein Vermögen von mehr als 500 Millionen Euro auf.

Zu den prominenten Namen auf der Liste gehört unter anderem auch der Sprecher des griechischen Parlaments. Der hat sein Konto natürlich nicht offiziell angegeben. Gerade in den ärmeren Schichten Griechenlands hat die Liste für hohe Wellen und Empörung gesorgt.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Politiker, Liste, Reichtum
Quelle: www.krone.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2012 16:05 Uhr von ZzaiH
 
+32 | -1
 
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bezeichnet: nach veröffentlichung der liste wurde ein gegen den chefredakteur haftbefehl wegen verletzung von persönlichkeitsrechten erlassen

aber kein einziger haftbefehl wegen steuerflucht...wär ja auch ein unding, wenn die reichen tatsächlich steuern zahlen müssten, dass übernimmt doch die deutsche mittelschicht schon.
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28.10.2012 17:20 Uhr von Katzee
 
+8 | -4
 
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Wen wunderts? Die Griechen wollen nun einmal so weitermachen wie bisher mit ihrer Bakschisch-Wirtschaft und wir sollen es ihnen bezahlen, und solange wir genau das tun, wird sich bei denen auch nichts ändern. Würden wir wahrscheinlich auch nicht anders machen.
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28.10.2012 18:28 Uhr von Shoiin
 
+21 | -1
 
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@ Katzee
Hm, Achtung. Der wahre Feind ist nicht vorrangig das griechische Volk, sondern immer das System. In diesem Fall die globale Finanz- und Wirtschaftselite, die einfach alles in dieser Welt steuert. Und die Politiker, die sich für diese prostituieren.. unsere jetzige Demokratie ist im Arsch, man muss sich die Fakten nur vor Augen führen.
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28.10.2012 20:43 Uhr von Shoiin
 
+5 | -1
 
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@ Jimboooo

Ein System ist immer schuld, wenn es sich ausnützen lässt. Im Falle Griechenlands ist es das System EU, das einfach nicht funktioniert und auch nicht dem einzelnen Bürger dient. Man kann einfach bestimmte Dinge nicht gleichmachen, die nicht gleich sind - in diesem Falle Länder. Sollen wir jetzt noch die ganzen Landeskulturen innerhalb der EU assimilieren, damit unser perverses Finanzsystem weiter gestützt wird? Wollen wir uns und sollen sich ganze Staaten immer weiter zu Zinssklaven der Banken und Finanzelite degradieren lassen? Was sollen wir denn noch alles aufgeben, damit die Welt so funktioniert, wie es einer Minderheit nützt?
Langfristig knallt das System sowieso, wenn Schulden durch Zinsen nicht mehr bezahlt werden können. Also warum nicht jetzt alte Fehler korrigieren? Es wird Zeit darüber nachzudenken.. Mehr Infos zum Systemfehler: http://www.fabian-der-goldschmied.de/...

[ nachträglich editiert von Shoiin ]
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28.10.2012 20:56 Uhr von Katzee
 
+1 | -1
 
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@Shoiin

Das "System" in Griechenland geht weit zurück - weiter als die EU. Jahrzehntelande Diktatur und Bürgerkrieg haben ein korruptes "System" geschaffen, das vom reichsten bis zum ärmsten Bürger alle Griechen umfasst. Ob es nun im kleinen Bereich der "Berufsprotektionismus" z.B. der Taxifahrer ist (Taxilizenz nur, wenn ein Taxifahrer aufhört und an den zig tausend Euro zum Erwerb der frei gewordenen Lizenz vom neuen Fahrer einfordert anstatt, dass jeder gegen eine kleine Gebühr eine staatliche Lizenz beantragen kann und sich so eine freie Konkurrenz auf dem Markt etablieren kann), ob es die staatliche garantierten überteuerten Lebensmittelpreise sind, durch die sich arme Leute heutzutage nicht mit Lebensmitteln eindecken können - gegen deren Senkung die Lebensmittelwirtschaft sich aber massiv zur Wehr setzt ... bis zur Steuerhinterziehung bei den mittleren und gehobenen Einkommen.

Griechenland ist durch und durch korrupt und es wird Zeit, dass sich die EU damit mal ernsthaft auseinandersetzt. Damit meine ich nicht, dass immer neues Geld hineingepumpt wird. Damit ändert man nichts.
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28.10.2012 21:09 Uhr von farm666
 
+2 | -1
 
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Zu Griechenland gibt es nur eins zu sagen:
Korruption!
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28.10.2012 22:52 Uhr von Winneh
 
+1 | -1
 
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Ferrari GTR

"Merke: Hinter jedem großem Reichtum steckt ein großes
Verbrechen,Immer. "

Selten soeinen Blödsinn gelesen, wirklich!
Gates, Zuckerberg, Jobs sind/waren die Paradebeispiele!
Es gibt mehr als genug Menschen die bei 0 angefangen und sich alles aus dem nichts erarbeitet haben! Alle so pauschal in einen Topf zu werfen ist doch sehr naiv.

Auch kann das Volk nichts dafür, wenn die Regierung sämtliche Lücken ausnutzt. Der normale Arbeiter/Angestellte kann es doch nicht ändern, aber drunter leiden darf er. Genauso wie in Deutschland.
Die Politik besteht nunmal aus Vertretern der Wirtschaft, jede machen auch unsere Politik.
Vom Volk für das Volk lol...

[ nachträglich editiert von Winneh ]
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29.10.2012 07:10 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Jinmbooo,
das Geld ist ja nun offensichtlich nicht versteuert worden, und das ist kriminell.
Das macht einen Menschen vielleicht nicht unbedingt zu einem bösen Menschen, aber in jedem Fall zu einem Verbrecher.

Wer so viel Geld hat, kann auch Steuern zahlen. Oder warum sollen wir Steuern zahlen, wenn diejenigen, die ein paar Millionen mehr oder weniger nicht kratzen, es auch nicht tun?
Vor allem, wenn man bedenkt, was mit unserem Steuergeld passiert- warum sanieren wir Reiche mit dem Geld der Normalverdiener, wenn die Reichen im Zweifelsfall nicht auch für die Normalverdiener eintreten, obwohl es ihnen finziell blenden geht, trotz einer Krise, die sie selber zu verantworten haben?

Schließlich baut keine "Kloputze" ein Korruptionssystem auf, und sie bringt ihr Geld auch nicht in die Schweiz.

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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29.10.2012 10:28 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -0
 
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Das wundert doch jetzt echt keinen, dass die den Kerl auch noch verhaftet haben, oder?
Wäre hier nicht anders...nur kommt man an diese Daten nicht ran :D
Bzw. ist ja die Offenlegung der Nebeneinkünfte für Politiker ein ähnlich heißes Eisen... ;)
Die Umverteilung von Unten nach Oben tritt immer deutlicher zu Tage...aber solange hier noch nichts am dampfen ist, interessierts eh kein Schwein...
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29.10.2012 11:10 Uhr von DrGonzo87
 
+1 | -0
 
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@ZzaiH

"
bezeichnet: nach veröffentlichung der liste wurde ein gegen den chefredakteur haftbefehl wegen verletzung von persönlichkeitsrechten erlassen

aber kein einziger haftbefehl wegen steuerflucht...wär ja auch ein unding, wenn die reichen tatsächlich steuern zahlen müssten, dass übernimmt doch die deutsche mittelschicht schon. "

Nicht, dass ich mir nicht wünschen würde, dass die Damen und Herren deswegen verknackt werden, aber wenn diese Liste nunmal illegal erstellt wurde, so ist sie als Beweismittel unzulässig und damit keine Berechtigung für ein Verfahren.

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