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Thüringen: Die Linke will Arbeitszeugnisse für ihre Abgeordneten einführen

Die Linke in Thüringen möchte für ihre Landtagsabgeordneten künftig eine Art Arbeitszeugnis ausstellen, in welchem die Abgeordnetenarbeit beurteilt wird. Darum bat der Landesvorsitzende der Linken in Thüringen in einem Brief an Gregor Gysi.

Nach Meinung der Landesgeschäftsführerin Anke Hofmann handele es sich hierbei um ein "ganz normales Verfahren". Es wurden allerdings auch kritische Stimmen gegen die Pläne laut.

Der Linken-Abgeordnete und frühere Bundesrichter Wolfgang Neskovic sagte hierzu: "Es ist nicht mit dem vom Grundgesetz gestützten Verständnis eines freien Abgeordnetenmandats vereinbar, wenn ein Fraktionsvorstand Kollegen in Form eines Arbeitszeugnisses beurteilen soll".


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Die Linke, Thüringen, Einführung, Arbeitszeugnis, Wolfgang Neskovic
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2012 17:24 Uhr von NoPq
 
+4 | -0
 
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In der Quelle werden noch weitere Meinungen genannt.

Irgendwo ist es ja nicht schlecht, wenn Abgeordnete beurteilt werden. Aber nach welchen Maßstäben und vor allem: von wem?

Selbst bei den Medien ist eine Beurteilung immer eine subjektive Meinung.
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27.10.2012 17:41 Uhr von ZzaiH
 
+3 | -0
 
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arbeitszeugnis für abgeordnete...

notenschnitt 6,0 und eine anwesenheitsquote bei der jeder normale Angestellte schon lange gefeuert wäre...
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27.10.2012 22:00 Uhr von quade34
 
+2 | -2
 
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Ja, holt die Kaderakten wieder raus. Und benachrichtigt bei jeder Abweichung von der Parteimeinung die Stasi. Reichen 22 Jahre eigentlich um die Erinnerung zu löschen? Die bolschewistische Vergangenheit holt die Linke wieder ein. Prima, so weiß man wenigstens wo es in einer "Linkendemokratie" lang geht. Haut diese Bande endlich in die Tonne.

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