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USA: Post steht vor Bankrott

Der drittgrößte Arbeitgeber in den USA, der "US Postal Service", steht vor dem Aus. Nicht nur der Umstand, dass immer mehr Menschen auf dem digitalem Wege kommunizieren hat Schuld daran. Auch ein schlechter Service und wenig Innovation haben nach Einschätzung von "20 Minuten Online" dazu beigetragen.

Während 2006 noch ungefähr 213 Milliarden Briefe und Postkarten verschickt wurden, sind es heute nur noch 168 Milliarden. Das bedeutet einen Rückgang von nahezu 30 Prozent.

Wie und ob das angeschlagene Staatsunternehmen zu retten ist, steht noch offen. Allein dem Staat selbst schuldet die Post 11,1 Milliarden Dollar.


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WebReporter: Malefiz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Schulden, Post, Bankrott
Quelle: www.20min.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2012 22:57 Uhr von fromdusktilldawn
 
+1 | -4
 
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im gegensaz dazu geht es der deutschen post dank der protektion des deutschen staates goldig
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24.10.2012 23:05 Uhr von kingoftf
 
+6 | -0
 
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Dann fangen sie halt mit Kevin Costner (Postman) wieder bei Null an
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24.10.2012 23:37 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -1
 
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In amerikanischen Quellen sind diese "Neuigkeiten" schon seit Ende September bekannt:
http://www.clarionledger.com/...
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25.10.2012 01:56 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ franz.g

"Nur noch" UPS und "nur noch" FedEx sind aber mit großem Abstand Marktführer.
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25.10.2012 01:58 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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USPS hat ein extrem aufgeblasenes Beamten- und Mitarbeiternetz, welches früher zwar notwendig und sinnvoll war, heute aber nur noch unnötig ist.

Im Vergleich zu den Konkurrenten sind die Produkte zu teuer, der Service zu schlecht und der Versand viel zu langsam.


Auf der anderen Seite steht der USPS seit Jahrzehnten quasi vor dem Bankrott - und wie auch früher wird auch dieses Mal eine weitere Steuergeldspritze dafür sorgen, dass der Staatsbetrieb weiter lebt.
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25.10.2012 04:51 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
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@ franz.g

http://api.ning.com/...*Q-G4VDnbXHBelf4eBgopc7xxl9Ec2yjzy7I*DROF35g3fEbPqMIoSnx1etK4b-obPqQ__/USdomesticpiechart.jpg


Gesamtmarktanteile kann USPS sich nur dort sichern, wo die Konkurrenz keine oder nur wenige Leistungen anbietet - also langsame Post und Postkarten.



"usps ist vielelicht nicht schnell, aber sicherlich bei fast allen gewichten und größen am günstigsten."

http://www.practicalecommerce.com/...

USPS ist eben nicht immer am Günstigsten. Der Artikel listet auch recht gut Vor- und Nachteile der einzelnen Zusteller auf.





Sicher, dass du mal in den USA gelebt hast, franz.g?

Ich meine, du hast ja noch weniger Ahnung von dem Land als ein 8-Jähriger, der sich mal den Wikipedia-Artikel zur Hälfte durchgelesen hat.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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25.10.2012 04:58 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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Da die Grafik zum Marktanteil oben nicht funktioniert, hier ein Alternativlink:

http://goo.gl/...

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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25.10.2012 08:36 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ franz.g

In der Grafik geht es um ganz normale Pakete. Das steht auch links in der Übersicht ("...includes... mail and express").

Für das noch verliebene Kerngeschäft von USPS bieten UPS und FedEx keine Alternative an, es ist also sinnfrei, hier Vergleiche zu ziehen.



Es steht dir aber natürlich frei, endlich auch mal irgendeinen Beleg für irgendeine deiner jemals hier getätigten Aussagen über die USA zu liefern. :D
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25.10.2012 14:34 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ franz.g

Na und?

Das ist ja genau der Punkt. USPS ist unflexibel.


Wenn man natürlich, so wie du es wohl vorhast, eine Statistik so aufbaut, dass sie die wenigen Vorteile von USPS übermäßig berücksichtigt und die wenigen Nachteile von FedEx und UPS voll durchschlagen, bekommt man auch eine Statistik hin, in der USPS prima dasteht.



Nochmal: Du hast behauptet, USPS wäre führend, es wäre also an dir, dafür endlich mal Fakten zu liefern.

Aber das kannst du, natürlich, nicht.
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25.10.2012 17:40 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ franz.g

Du verstehst es nicht, oder? USPS generiert Umsatz und Sendungsanzahl durch Produkte, die wenig Geld bringen - Briefe und Postkarten, aber vergleichsweise Pakete.

Dafür unterhalten sie die mit Abstand meisten Mitarbeiter.


UPS und Fedex haben etwas weniger Umsatz (zusammen aber deutlich mehr), allerdings aus dem besonders ertragreichen (Geschäfts)Paket-Bereich und mit einer weitaus geringeren Anzahl an Beschäftigten.



Der Marktanteil kann für jedes Kriterium einzeln betrachtet werden. Interessant ist hier aber der Marktanteil für das Kerngeschäft aller drei Unternehmen - und das ist die Paketbeförderung.

Gleichzeitig hat aber Umsatz nichts mit Marktanteil zu tun. Man kann mit deutlich weniger Marktanteil deutlich mehr Umsatz als die Konkurrenz machen - das Produkt muss nur entsprechend teurer verkauft werden.


UPS und FedEx verkaufen ihre Produkte idR teurer, bieten dafür aber auch mehr an. Bevor jetzt von dir kommt, USPS wäre ja immer günstiger (was nicht stimmt, siehe hierzu meinen zweiten geposteten Link).

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