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Zehn Mal schnellere Drahtlosnetzwerke durch Algebra

Durch ein internationales Forscherteam könnte in Zukunft die Übertragungsrate in Drahtlosnetzwerken deutlich gesteigert werden. Dazu wird nur ein Softwareupdate benötigt. In ersten Tests konnte die Übertragungsrate um das Zehnfache gesteigert werden.

Vor allem bei Netzwerken mit hohen Paketverlusten wie z.B. Mobilfunkgeräten, die sich schnell bewegen ist der Ansatz von Vorteil. Anstatt wie üblich bei einem verlorenem oder falsch empfangenem Paket ein neues anzufordern, sendet der Sender eine Mathematische Formel.

Aus dieser kann sich der Empfänger den Paketinhalt ausrechnen. Sollte sich die Methode durchsetzen, könnten schon bald UMTS/HSPA und LTE deutlich beschleunigt werden. In den durchgeführten Tests konnte die Übertragung in einem schnell fahrenden Zug von 0,5 Mbit/s auf 13,5 Mbit/s gesteigert werden.


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WebReporter: Schakobb
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Daten, Wireless, LTE, Übetragung
Quelle: winfuture.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2012 11:29 Uhr von Raptor667
 
+35 | -0
 
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dann ist das Lernen von Boolsche Algebra was wir gerade durchkauen ja doch nicht so verkehrt :D
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24.10.2012 11:41 Uhr von Pilzsammler
 
+1 | -1
 
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@Raptor
Geht... Ist jetzt ja schon "erfunden" :D
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24.10.2012 11:46 Uhr von tafkad
 
+2 | -4
 
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Kann ich mir vorstellen, wenn die Menschen erst eine entsprechende Aufgabe lösen müssen, dann bleibt das Netz echt schnell... Wäre definitiv dafür *fg* Ach ne... die Hardware soll das Problem lösen... mist, dachte bald wäre UMTS und Co wieder nur für eine wenige nutzbar und selbst im Eplus Netz schnell...
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24.10.2012 11:51 Uhr von zufallskommentar
 
+3 | -2
 
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Genau das kann das HSDPA Protokoll doch schon (Vorwärtsfehlerkorrektur oder auch FEC genannt).

Schneller wird dadurch aber nicht die Übertragung, sondern einfach nur die Tatsache, das man den Download im besten fall nicht nochmal starten muss und somit weniger Traffic verbraucht.

[ nachträglich editiert von zufallskommentar ]
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24.10.2012 12:04 Uhr von saber_
 
+9 | -1
 
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@raptor667


boolsche algebra hat damit wohl garnicht mal soviel zu tun...


der begriff algebra behandelt in der mathematik doch ne ganze ecke ....


dennoch ist es mal wieder ein schoenes beispiel wie sinnvoll die mathematik doch ist.... nun muesste man nurnoch den studenten des lehramtes das grundsaetzliche verstaendnis ihrer zu unterrichtenden faecher beibringen und schon waer die jugend gerettet....


in der schule werden die themen alle einfach durchgekaut ohne zu wissen wofuer das ganze nuetzlich sein kann...


dabei kann man grade die mathematik und physik mit total einfachen und verstaendlichen beispielen erklaeren...




[ nachträglich editiert von saber_ ]
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24.10.2012 14:18 Uhr von FadingMoon
 
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@saber_

In der Schule bleibt leider nicht genug Zeit, den Schülern Mathematik auf Studiumsniveau näher zu bringen. Ganz davon abgesehen, dass die meisten Schüler wenig davon verstehen würden.

Ferner wüsste ich gern, wie man Mathematik mit einfachen Beispielen erklären kann. Mit Bonbons rechnen hat sich nach der Grundschule erledigt. Und wenn ich manchmal Bücher sehe wie "Mathematik leicht gemacht", dann gehe ich davon aus, dass es so stark vereinfacht ist, dass es nutzlos wird, oder aber es grobe Fehler enthält.

Was man heute in der Schule lernt, bzw was Kindern beigebracht werden kann, bildet kaum eine Grundlage für Probleme in Wissenschaft und Technik.
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24.10.2012 14:51 Uhr von w0rkaholic
 
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Kann mir das mal jemand erklären? Wo ist beispielsweise der Unterschied zur Kompression? Wie kann der Empfänger eine mathematische Formel lösen, die nicht übertragen wurde, weil das Signal zu schwach ist? So wie ich es jetzt verstehe, passiert Folgendes:

Statt die Zahl 5 zu übertragen, wird 2+3 übertragen? Was sehe ich da falsch - besten Dank im voraus!
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24.10.2012 15:22 Uhr von owned1390
 
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@w0rkaholic
Nein, statt einen Film erhälst du die Formel f(x)=x³+7x+9, woraus sich dann der 4,7GB große inhalt errechnet bzw. ein Teil davon.

[ nachträglich editiert von owned1390 ]
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24.10.2012 15:32 Uhr von Hidden92
 
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@w0rkaholic
Hier ein Zitat aus der Quelle:
"Um dieses Problem zu lösen, griffen sie Forscher nun auf einfache Mathematik zurück. Statt der Pakete selbst werden algebraische Formeln geschickt, die deren Lösungen den jeweiligen Inhalten entsprechen. Geht nun ein Teil davon verloren, muss dieser nicht noch einmal versandt werden. Statt dessen wird auf Seiten des Empfängers schlicht eine Gleichung mit Unbekannten gelöst."

Vllt. hilfts etwas beim verstehen (wie genau man sich das vorzustellen hat, dazu kann ich aber kein Beispiel geben).
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24.10.2012 16:32 Uhr von Gorli
 
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@Workoholic

Ich hatte mal aus Langeweile in Excel einen Smiley berechnet. Der bestand aus 5 Funktionen, die alle halbkreise darstellen also

y=A+sqrt(|r-(x+B)²|)

wie du siehst ist jede Funktion durch 17 Zahlen und Zeichen beschreibbar, die Punkte die sie erzeugen können aber tausende Punkte darstellen.
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24.10.2012 17:31 Uhr von Child_of_Sun_24
 
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Ist wohl wie beim rar format mit den .rev paketen.

Zum Artikel habe ich aber noch etwas zu bemängeln, seit wann sind 0,5 * 10 = 13,5

Würde mir gefallen wenn sich die Mathematik dementsprechend anpassen würde damit der Artikel wieder stimmt :D.
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24.10.2012 18:14 Uhr von gsxacl
 
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@ FadingMoon

Man soll den Kindern ja auch nicht Mathe in Uni-Niveau beibringen. Wichtiger ist es den Schülern zu Zeigen wie sie das gelernte im Alltag (oder auch im Berufsleben) als hilfreiches Werkzeug nutzen können.

Das haben meine Lehrer zumindest nicht geschaft.

Wenn man glaubt Mathe sei langweilig, bzw nicht "einfach" erklärbar sollte man mal den Mathematik-Verführer lesen.
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24.10.2012 21:27 Uhr von sharksen
 
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Für die die das interessiert... nach lagrange interpolation suchen, könnte mir vorstellen, dass das in die Richtung geht.

Idee: Man kodiert den Inhalt als Polynom vom Grad n... man füttert das Polynom mit n oder mehr Werten und erhält so n oder mehr Punkte... man speichert einfach die Punkte und überträgt die, und aus denen kann man dann das Polynom und dadurch den Inhalt zurückrechnen. für jeden Punkt, den man zusätzlich speichert, erhöht sich die Fehlerkorrektur.

Wird zB bei QR Codes verwendet.
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25.10.2012 07:15 Uhr von saber_
 
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@FadingMoon

"In der Schule bleibt leider nicht genug Zeit, den Schülern Mathematik auf Studiumsniveau näher zu bringen. Ganz davon abgesehen, dass die meisten Schüler wenig davon verstehen würden."

in der schule wird die kurvendiskussion erst 3 mal in mathe durchgekaut bis dann in der physik die bewegungsgleichungen durchgenommen werden....
erklaer mal die bewegungsgleichungen den schuelern am ersten tag der kurvendiskussion... ALLE werden es kapieren...alle werden wissen was man mit kurvendiskussionen alles machen kann...und das an einem der simpelsten beispiele aus dem alltag...

die geschwindigkeit ist ist die erste ableitung des weges ueber die zeit.... die beschleunigung ist die zweite ableitung des weges ueber die zeit bzw die erste ableitung der geschwindigkeit ueber der zeit.... und ploetzlich steigt auch das verstaendnis fuer kruemmungen, maxima und minima und wendepunkte ....allein weil ein schueler sich vorstellen kann was ein objekt in der realitaet da tun wuerde...


aber nicht nur das.... sogar hochkomplexe sachen wie die fourier analysis kannste fuer schueler runterbrechen... denn im endeffekt geht es schlicht und einfach darum signale mit seinen eigenen funktionen nachzubauen.... und schon oeffnet sich eine riesige welt der signalverarbeitung.... und was eine mp3 ist weiss heute auch schon jedes kindergartenkind....


und wie schwer kanns sein eine kurve auf die tafel zu malen welche das ausgangssignal darstellt und dann paar ueberlagerte kurven die das signal der mp3 darstellt?!


es geht nur darum den schuelern die tueren einmal aufzumachen damit sie einen einblick in die mathematik bekommen und was damit alles moeglich ist...


ueberall um uns herum steckt mathematik....aber mal ehrlich: als schueler denkste dir nurnoch wofuer du den scheiss in deinem leben brauchst...gehst ja net in den supermarkt und berechnest deinen warenkorb mit ner kurvendiskussion
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25.10.2012 20:00 Uhr von neminem
 
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Wenn man einfach eine mathematische Formel ausrechnen kann, wenn ein Paket verloren geht, warum schickt man es dann überhaupt erst mit?

;D

Hm, und wo ist der Unterschied zwischen ganz normalen Fehlerkorrekturen und Parity-Bits?
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28.10.2012 17:34 Uhr von sharksen
 
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Parity-Bits korrigieren in der Regel nicht bzw. nur sehr wenig und nur unter bestimmten Umständen.

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