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Radsport: Dopingfreies Image ohne Lance Armstrong?

"Er verdient es, vergessen zu werden". Mit diesen Worten hat am Montag UCI-Präsident Pat McQuaid den Schlussstrich unter die Ära von Lance Armstrong gezogen und den siebenfachen Tour-de-France-Triumphator wegen Dopings aus den Siegerlisten streichen lassen.

Der aufgeflogene Betrug Armstrongs war der letzte und schwerste Schlag gegen das herrschende System im Radspitzensport.

Nun stellt sich die Frage: Nutzt der Radzirkus den Skandal zum Neuanfang? Kritiker sind skeptisch, sehen sie doch eines der Probleme im Verband selbst.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Sport, Doping, Radsport, Image, Lance Armstrong, Neuanfang
Quelle: sport.orf.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2012 12:22 Uhr von Kati_Lysator
 
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kann man das nicht irgendwie trennen in zwei verschiedene events? also die, die ohne doping unterwegs sind und dann die, die sich auf teufel komm raus leistungssteigernde substanzen rein hauen.
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23.10.2012 14:25 Uhr von SimSeat-Fan
 
+1 | -0
 
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Der Profi-Radsport ist tot !

Da nützen auch Kontrollen nichts, denn modernstes Doping kann man nicht nachweisen. Und wenn man es später nachweisen kann, siehe Lance Armstrong, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und der Schaden ist riesig.

Wenn man mit Radsport nicht mehr viel Geld verdienen kann, dann haben die Radsportler auch kein Geld für Doping - so einfach ist das.

Und wenn man Doping auch noch unter schwere Strafe stellt - z.B. mehrere Jahre Gefängnis OHNE die Möglichkeit auf Bewährung, dann würde das auch mehr abschrecken. Wenn man die Veranstalter um mehrere Millionen durch Doping betrügt, ist das nichts anderes als ein Raub, Steuerhinterziehung oder schwerer Betrug.

Zum Glück steigen immer mehr Sponsoren aus dem Radsport-Sponsoring aus, denn das wird diesen Sport auf ein Niveau herunter holen, auf dem Doping immer uninteressanter wird. Jetzt noch die Preisgelder massiv kürzen und viele haben kein Bock mehr auf Doping, weil es sich nicht mehr rechnet / lohnt.

Lance Armstrong hat fast 100. Mio mit dem Radsport verdient, da kann man sich das beste Doping leisten und auch dafür sorgen, dass es nicht auffliegt. Da werden eigene Ärzte und Chemiker bezahlt, die an neuen Dopingmitteln forschen.

Auch wenn jetzt alles aufgeflogen ist, hat es sich finanziell gelohnt und Lance Armstrong hatte ein tolles Leben, das kann ihm keiner mehr nehmen. Und der Imageschaden der jetzt da ist, kann ihm doch egal sein - er hat die Kohle, hatte eine tolle Zeit und kann machen was er möchte.
Deshalb sollte so ein Betrüger für 10 Jahre in den Knast, das wäre die einzige angemessen Strafe, die ihn auch wirklich hart treffen würde.

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