22.10.12 06:34 Uhr
 1.569
 

Lebensmittelkonzern Unilever katalogisiert Mitarbeiter nach Stark und Schwach

Gegen eine Verordnung, Lebensmittel mit einem Ampelsystem zu kennzeichnen, liefen die Konzerne Sturm. Doch Unilever (Langnese, Knorr) unterhält genau solch ein System bei der Bewertung seiner Mitarbeiter.

Grün sind die High Potentials, Rot die Underperformer und Weiß bleiben alle anderen auf dem Bewertungsbogen. Performance-Management nennt sich die Strategie, die bei den 170.000 Mitarbeitern angewendet wird.

Während die grün gekennzeichneten Mitarbeiter für höhere Aufgaben geeignet sind, die weißfarbenen unscheinbar bleiben, bekommen die rotfarbenen Mentoringgespräche und Weiterbildungsmaßnahmen. Laut Unilever-Betriebsrat sei die Zahl der Burn-Out-Fälle im Konzern "recht hoch".


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, System, Unilever, Lebensmittelkonzern
Quelle: www.ftd.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Iran: Landeswährung bald nicht mehr Rial, sondern Toman
Donald Trump stieß bereits im Juni alle seine Aktien ab
Südkorea: Rekordstrafe von 30 Millionen Euro gegen VW wegen Irreführung verhängt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.10.2012 07:27 Uhr von Phyra
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
ich sehe weder in der lebensmittelkennzeichnung noch in dem system von unilever ein problem, beim schulsystem beschweren sich schließlich auch alle, dass gute schueler nicht gefoerdert werden und bei schlechten schuelern nicht auf deren probleme eingegangen wird, warum sollte es im job anders sein?
Kommentar ansehen
22.10.2012 07:48 Uhr von saber_
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
kriegen die high potentials denn keine weiterbildungsmaßnahmen?!


und warum ist sowas eine news wert?! unilever kuemmert sich anscheinend um seine mitarbeiter und foerdert die etwas schlechter performenden....

ist doch vorbildlich, oder nicht?
Kommentar ansehen
22.10.2012 15:14 Uhr von Levi1899
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Völlig in Ordnung: Sowas ist doch in Großkonzernen üblich.
Bei Thyssen Krupp oder SAP ist der Begriff High Potentials garnix neues.

Ist doch anders auch kaum sinnvoll oder? Gute Mitarbeiter werden für die enstprechenden Aufgaben vorbereitet und schlechte Mitarbeiter gefördert. Läuft im Prinzip in jedem Privatbetrieb so. Da werden die "guten" auch anders angepackt als die "schlechten", bzw. jeder Chef kategorisiert seine Mitarbeiter. Liegt in der Natur der Dinge. Nur die Förderung der schwachen Mitarbeiter ist nicht alltäglich.

also is doch alles gut bei Unilever:-)
Kommentar ansehen
22.10.2012 15:42 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Jeder Chef macht das so, nur das ein Konzern anders agieren muss als Hubert mit 6 Mitarbeitern.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Verfassungsgericht: Beschwerde von Muslima mit deren Argument abgelehnt
"Safe Shorts" sollen Frauen vor einer Vergewaltigung schützen
Viermal im Monat zu Drogentest: Harte Auflagen für Brad Pitt, um Kinder zu sehen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?