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Selbstmord von Amanda Todd: EU-Abgeordneter verlangt nach Ethik-Kommission

Nach dem tragischen Selbstmord von Amanda Todd (ShortNews berichtete) nach "Cyber-Mobbing" über Facebook, fordert nun der Vizepräsident des Europaparlaments Alexander Alvaro (FDP) eine Kommission zur Kontrolle von Persönlichkeitsverletzungen im Internet.

Diese so genannte Ethik-Kommission soll aus Netzaktivisten, Datenschützern und Psychologen bestehen. Diese sollen überwachen, ob Persönlichkeitsverletzungen im Laufe von 24 Stunden von Google aus dem Index gelöscht werden.

Alvaro sagte, dass ihm der jüngste Fall der 15-jährigen Amanda Todd sehr schockiert habe. "Die Internetbranche muss endlich handeln", meinte er außerdem.


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WebReporter: sfobiwahn
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Selbstmord, Kommission, Abgeordneter, Ethik
Quelle: www.stern.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2012 07:33 Uhr von Phyra
 
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einfach schwachsinn, das problem ist nicht das internet, sondern die menschen die sich drin bewegen. dazu zaehlen sowohl personen die in webchats sich ausziehen und wundern, dass es im netz landet oder sich vom freund ihrer freundin ficken lassen als auch solche die wegen sowas in der schule lästern mobben und pruegeln.vielleicht osllte ja doch mal nachgedacht werden ob die meisten eltern euberhaup dazu geeignet sind kinder zu erziehen, gerade heutzutage wo einige eltern sich selbst noch auffuehren wie saufende kiddies.
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22.10.2012 07:44 Uhr von Xaardas
 
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Oh Gott is aber auch mal wieder gut oder? Nur weil ein Mensch Medienwirksam Suizit begangen hat(Wobei ich das selbst zwar Albern finde, da das Mädchen bei weitem nicht die erste und einzige ist/war die sich so das Leben genommen hat), kommen wieder allerhand Profilneurotiker (im Volksmund auch Politiker xD) und nutzen das aus um irgendwelche nicht benötigten Institutionen ins Leben zu rufen, welche wohl eh wieder nur den einzigen Zweck darin haben, eine Vorstufe der Internetzensur zu verkörpern.

Außerdem finde ich es ehrlich gesagt n bischen Putzig, dass das Internet wie ein klar eingrenzbarer Wirtschaftszweig behandelt wird (So wie Baubranche...) Irgendwie finde ich das etwas zu Pauschal und unprofessionell das Thema so zu umreißen.
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22.10.2012 07:49 Uhr von tobsen2009
 
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Xence: du nervst mich auch
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22.10.2012 08:53 Uhr von tobsen2009
 
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Xence: was schreibst Du hier für einen Mist? Würdest Du auch so denken, wenn es deine Tochter gewesen wäre, dass die "Olle" dich nervt ??? Was ihr widerfahren ist, ist schlimm und hätte nicht so enden dürfen.

Ich möchte mir garnicht vorstellen, was für ein Zeitgenosse Du bist...
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22.10.2012 09:02 Uhr von Exquisit.90
 
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wie heißt der gute alte spruch? "Das Problem ist meist nicht der PC (in dem falle das Internet), dass Problem sitzt davor" oder so ähnlich^^
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22.10.2012 09:08 Uhr von Monstrus_Longus
 
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Viel Gelaber, aber am Ende wird sich doch nichts ändern. Armes Mädchen, in einem Jahr spricht keiner mehr von ihr. Zu Lebzeiten hat sich aber ja scheinbar auch keiner über ihre Probleme Gedanken gemacht. Leider ist sie auch heute zu unbedeutend, als dass man große Veränderungen im Internet veranstalten wird. Bekloppte wird es im Netz immer geben. Aber Eltern sollten sich einfach über solche Gefahren informieren bevor sie ihr Kind einfach so ans Internet lassen.
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22.10.2012 10:23 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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kurze frage: ist google jetzt die einzige suchmaschine oder wieso nur google?

ist vorallen lustig, eine kommision und die will jede mobbing geschichte überwachen .. ahja da dürfte aber sehr interessant finden...

im übrigen, es lag ja nun n icht nur da dran, dass sie ihre brüste gezeigt hat sondern sie ist ja auch noch mal eben mit jemanden ins bett gehüpft der eine freundin hat .. und zickenterror ist schlimmer als das internet...

@xence im prinzip hast du recht mit aufsichtspflicht und so das problem ist nur, dass du nicht überall sein kannst und du wirst garantiert nicht die zeit haben immer neben ihr zu stehen wenn sie vor dem pc sitz bzw,. vor jemanden der eine cam besitzt ;) du kannst nur mit erziehung gegenarbeiten und ganz ehrlich das wirst du nur mit viel glück schaffen
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22.10.2012 11:31 Uhr von Done88
 
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Problem: Viel machen können sie da leider nicht.

Ich muss schwarzerSchlumpf da zustimmen. Was Xence schreibt, ist einfach nur Taktlos und Bullshit. Man kann bei seinen Kindern nicht immer daneben stehen. Du verstehst das Wort "Aufsichtspflicht" wohl etwas falsch.

Ich denke allerdings auch, dass der Sex mit dem Typen an sich auch nicht ausschlaggebend war, sondern, dass die Mobber nur auf einen Grund gewartet haben, sie zu verprügeln. Es gibt genug Mädels die durch die Gegend vögeln (egal ob die Typen vergeben sind), die aber keine Mobbingopfer sind. Kinder können grausam sein... und das sind sie dann meistens auch.

Und zum Internet: Ich finde auch, dass die Erziehung hier die ganzen Gefahren des Internets und seine richtige Nutzung aufzeigen müsste. Das Problem ist, dass heute fast jeder 12jährige mehr Ahnung von Computern und Internet hat als seine Eltern. Nur eben noch nicht verantwortungsvoll damit umgehen kann.
Es sollten evtl Kurse angeboten werden, in denen einer, der Ahnung davon hat, den Kindern UND den Eltern zeigt, was wichtig ist und wie man damit umgeht.

So wie Faboan schon sagte, man muss aufhören, das I-Net als Gegenstand zu betrachten.

Allerdings gäbe es schon etwas, das man am Internet ändern kann. Es ist zwar bekannt, dass Bilder, die einmal im Internet sind, immer im Internet sind. Aber wenn ich mich z.B. auf einem Bild wiedererkenne, dann sollte ich die Möglichkeit haben (meinetwegen durch Beweis mit einer Kopie meines Ausweises), es sperren zu lassen. Klar, wird man es nicht 100%ig verbannen können. Aber wenn die bekannten Suchmaschinen (google, yahoo, bing, etc.), sowie die Communities (facebook, myspace, etc.) und die Ports der Messenger (ICQ, MSN, skype, etc.) sich eine Art Blacklist teilen und dann jegliches Bild, das datentechnisch mit diesem zu sperrenden übereinstimmt, nicht anzeigen bzw. sperren und evtl die Person preisgeben, die es hochladen möchte. Das würde schon sehr sehr viel bewirken! Und es ist technisch machbar.
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22.10.2012 12:41 Uhr von Nebelfrost
 
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@zeltmann, faboan: zitat: "Was wir brauchen ist eine gesunde Moral und da gehört die EU sicher nicht dazu. Unsere Politik zeigt deutlich was Moral heute wert ist...nichts.

zitat: "wann fangen die mal an das internet nicht als gegenstand zu betrachten. wenn ich mich auf der straße umbringe dann hat mich nicht die straße umgebracht"

zwei sehr gute kommentare, die genau ins schwarze treffen. das problem ist nicht das internet, sondern die art und weise, was für eine einstellung viele leute zum internet haben, gerade die ältere generation (50+), die ja nunmal noch zum größten teil in den regierungsreihen sitzt. die haben doch absolut keinerlei vorstellungen oder verständnis bezüglich des mediums internet. ein haufen von leuten, die irgendwo im gestern hängen geblieben sind, aber dennoch aussagen treffen und gesetze abschließen zu einem thema, das sie selbst gar nicht erfassen. daher wirken viele dieser gesetze auch hilflos, sind fehlplatziert, wirkungslos oder aber ziehen die falschen leute und dinge in mitleidenschaft.
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22.10.2012 13:17 Uhr von Done88
 
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@ aberaber: Nein, weil Finnland (und andere nördliche Länder) generell eine hohe Selbstmordrate haben (nicht nur Jugendliche).
Aber das rührt daher, dass dort locker mal ein halbes Jahr lang die Sonne kaum scheint. Dadurch fehlt dem Körper Vitamin D und das macht depressiv. Dagegen kann man nichts tun, außer dem Vitamin D - Mangel mit Nahrungsergänzungsmitteln entgegen zu wirken.

Abgesehen davon WEIßT du nicht, was gegen solche Probleme unternommen wird, weil sie nicht neu sind. Das Thema Amanda Todd ist nunmal brandaktuell.

Das Thema Amoklauf ist nicht mehr aktuell. Dennoch wird noch viel dagegen unternommen, was wir nur einfach nicht mitbekommen. Weil sie ja nicht jeden Monat im Fernsehen bringen, was wieder mal dagegen gemacht wird.

Also tut mal nicht so genervt. Ja, sie ist nicht die erste, die gemobbt wird und auch nicht die erste, die sich umbringt. Das haben alle verstanden! Aber HERR GOTT, es ist gut, dass sie das letzte Video gemacht hat. Schon allein, wenn eine einzige Schule deswegen etwas gegen Mobbing unternimmt und dadurch auch nur ein Mobbingopfer nicht mehr gemobbt wird... schon allein dafür ist es Wert, das Video anzuschauen und über das Thema zu reden.
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22.10.2012 14:10 Uhr von Done88
 
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@ Faboan: Ich stimme dir völlig zu, bei der Sache, dass man lernen muss, es richtig zu verwenden.

Aber wir unterschätzen gerne die technischen Möglichkeiten. Nimm nur z.B. die App Google Goggles. Die erkennt ein Bild, wenn dus nur mit der handykamera abfotografierst. Völlig unabhängig von der Größe und vom Dateinamen, Tag-Infos, etc. Und wenn die mögliche Erkennung da ist, ist das Sperren kein Problem.

Und wie gesagt, wenn da dann einfach notiert würde, dass Person XY versucht hat, ein gesperrtes Bild hochzuladen (klar gibt es immer Wege und Mittel, das irgendwie zu umgehen.. z.B. Bildveränderung mit Photoshop, damits doch nicht mehr richtig erkannt wird oder indem er das Bild in mehrere schneidet und diese einfach auf der Homepage in richtiger Anordnung zeigt), etc... klar, wird man es nie zu 100% verhindern können. Aber schon allein, wenn so eine "Umsetzung" bekannt wäre und 20% solcher Penner abgeschreckt werden. Dann hat es sich doch schon gelohnt, oder nicht?
Auch Kleinvieh macht Mist. Und lieber sollen sie das Geld in sowas reinstecken als in 1000 andere Sachen, bei denen das Geld nur sinnlos rausgeworfen wird.
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22.10.2012 14:27 Uhr von Done88
 
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Lest das mal, der Ansatz ist nicht schlecht http://www.tagesspiegel.de/...

Besonders zum Schluss:

[...]
Einige Aktionstage und Initiativen versuchten zwar, Schüler für das Thema zu sensibilisieren. „Was aber fehlt, ist ein flächendeckendes Gesamtkonzept.“ Katzer fordert, Präventionsmaßnahmen gegen Cybermobbing in den Schulen zu verankern, am besten durch das Schulfach „Medienerziehung“, wie es bald in Großbritannien eingeführt werden soll. „Das Schlimmste ist, dass Mobbingopfer oft keinen Ansprechpartner finden. Erst wenn etwas Schlimmes passiert, ist das Mitgefühl plötzlich groß.“
[...]
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22.10.2012 15:17 Uhr von Komikerr
 
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Es hat sich vom "persönlichen" Mobbing einfach auf "Cyber" Mobbing mitverlagert. Nur ne andere Plattform.
Anstatt primär AKtionstag in Schulen gegen Cybermobbing zu veranstalten, sollte man den "dummen" Kiddies in deren Schädel bläuen, dass sie nicht alles von sich preisgeben sollten. Keine Namen, keine Tittenfotos, keine fröhliche Vergabe ihrer Adresse im Internet etc.
Einmal im Net bleibt es für immer im Net.
Das sollte man den Kindern beibringen und am Fall von Amanda Todd die Konsequenzen aufzeigen was passiert, wenn man die einfachsten Regeln des menschlichen Miteinander nicht einhält.
Ich hab nämlich nie erlebt, dass man beim 2. Date im Kino sein Oberteil hochzieht und sagt: "He schau mal, willste leicht noch ein Foto machen?!?"

Man kann nicht alles immer auf Dritte schieben, das sind langsam aber sicher amerikanische Verhältnisse, man gibt die Verantwortung ab und Ruhe ist, irgendwer wird das schon regulieren und ein Gesetz erlassen

PS.
Mord ist auch vom Staat verboten.. sprich in den Regeln und Gesetzen dieses festgehalten... und trotzdem schafft der Staat es nicht zu regulieren, denn irgendwo passiert immer ein Mord....

[ nachträglich editiert von Komikerr ]
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22.10.2012 17:18 Uhr von CoffeMaker
 
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"solange die menschen zum großteil aus primitiven arschlöchern bestehen, die meinungsfreiheit nicht von einer beleidigung trennen können, muss halt eine komission darüber wachen."

Ja sicher doch ^^ und nebenbei werden auch noch lukrative Pöstchen geschaffen die von den Steuergeldern bezahlt werden für besonders linientreue Politiker die immer schön brav alles abgenickt haben was die Lobby wollte :)

"es wird zeit für klar-namen und eine identifikationsmöglichkeit. "

Warum nur beim Internet? Wie wäre es mit Namensschilder auf Jacken? Ich kann auf der Strasse schließlich auch die Leute beleidigen und damit sie gleich wissen wer ich bin ist doch so ein Namensschild auf der Jacke sehr praktisch.

Nee aber im ernst, dieses hochbauschen ist nur ein weiterer Versuch (nachdem der Aufhänger KiPo es nicht schaffte) das Internet zu kontrollieren um bei erwarteten Unruhen gleich die Köpfe (also Agitatoren)abschlagen zu konnen damit man erst garnicht gegen das Unrechtssystem (was sich so nach und nach installiert) rebelliert.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]

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