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Forscher untersuchen die Munition der 1545 gesunkenen "Mary Rose"

Es war im Jahr 1545, als die "Mary Rose", das Flaggschiff Heinrichs VIII., in einer Seeschlacht gegen die Franzosen versank. Doch nicht nur das Schiff hat es erstaunlich gut erhalten in die Gegenwart geschafft, sondern auch jede Menge Munition von dort.

Dieser haben sich jetzt Forscher angenommen. Die haben die Bleikugeln vom Schiff, immerhin wurden rund 1.600 Stück geborgen, mittels Neutronen-Radiografie und Neutronen-Tomografie untersucht.

Das erstaunliche Ergebnis: Im Inneren sind Würfel aus Eisen eingeschmolzen. Nun rätseln die Wissenschaftler über den Zweck. Eine der Vermutungen ist, dass so die Kosten für Blei gespart werden sollten.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Schiff, Munition, Rose
Quelle: www.spiegel.de

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22.10.2012 12:04 Uhr von silent_warior
 
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war vielleicht besser? Weshalb werden eigentlich Projektile aus Blei hergestellt?
An der höheren Dichte kann es nicht liegen, die Masse kann auch erhöht werden indem das Projektil/Geschoss größer gemacht wird.

Das Rohr (der Lauf) ist aus Eisen, wenn man damit ein paar Eisenkugeln abfeuert schleifen sie das Rohr auf einen größeren Durchmesser oder beschädigen es.

Da Blei weicher als Eisen ist wird das Rohr nicht beschädigt.

Beim Aufprall auf eine Mauer/Holzwand verformt sich das Blei, das bedeutet dass die Energie im Blei in Wärme umgewandelt wird.
Eisen dagegen verformt sich nicht so leicht und kann eine Stein-/Holzwand besser zerstören ... und es ist billiger und RoHS-konform.

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