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Meningitiswelle in den USA: Pharmaindustrie verkaufte verseuchte Steroidinjektionen

Der Grund für die Meningitiswelle in den USA mit inzwischen 20 Toten und über 250 ernsthaft Erkrankten steht fest: Alle Erkrankten hatten pilzverseuchte Steroidinjektionen erhalten.

Der Hersteller ist eine "Compounding Pharmacy", die nicht als Pharmahersteller firmiert, sondern den weniger strengen Regeln für Apotheken unterliegt.

Diese Hersteller sollten nur individualisierte Spezialmedikamente herstellen, entwickeln sich in den USA aber immer mehr zu Dumpingkonkurrenten für Pharmafirmen. Die Schlussfolgerung von Experten: So etwas musste irgendwann geschehen und kann ohne Änderung der Vorgaben jederzeit wieder vorkommen.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Pilz, Pharmaindustrie, Injektion, Steroide, Meningitis
Quelle: orf.at

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