20.10.12 09:49 Uhr
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Wien: Spiegel auf dem Herrenklo gibt Blick in das Damenklo frei

Ein Venezianischer Spiegel des Künstlers Alexander Riegler sorgt für Aufregung in einem Wiener Lokal. Der Spiegel befindet sich auf einer Herren-Toilette.

Männer, die durch den durchsichtigen Spiegel sehen, können damit einen Blick in die Frauentoilette gegenüber werfen. Inzwischen sind zahlreiche Beschwerden über das umstrittene Kunstprojekt eingegangen.

"Ein Laufsteg der Eitelkeiten wie das Restaurant soll die Menschen zur Diskussion über Voyeurismus und Überwachung im Alltag anregen. Wir wollen wachrütteln und Diskussionen anregen, aber nicht verletzen", sagte der Künstler.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Blick, Wien, Toilette, Spiegel
Quelle: wien.orf.at

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2012 10:27 Uhr von LucasXXL
 
+52 | -3
 
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das ist ja mal ein geiles Ding :-) Welche Frau war wieder auf dem Männerklo????
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20.10.2012 10:40 Uhr von TheRoadrunner
 
+13 | -4
 
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Hinweise: Kunstprojekt hin oder her: wenn die Damen da nicht durch Schilder darauf aufmerksam gemacht werden, finde ich das eine Unverschämtheit. Und ich finde es sehr befremdlich, dass der Lokalbetreiber nur "gebeten" (Quelle) wird, das zu ändern.
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20.10.2012 10:52 Uhr von Maku28
 
+18 | -1
 
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jjaaa: asooo Kunst heisst das Heute. *hust*
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20.10.2012 11:20 Uhr von DJCray
 
+1 | -4
 
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hmm ich war mal in einem Café dort wurde das große Waschbecken (nicht die Wasserhähne) von beiden Geschlechtern gemeinsam gegenüber (mit Sichtschutz auf das Gesicht) genutzt. Die Örtchen und die Pissoirs waren natürlich nicht einsehbar. Für mich war das schon merkwürdig. Aber ich habs hingenommen.

Das was der "Künstler" da zeigt möchte ich vielleicht nicht sehen?

Es ist gut, dass man das verdeckt, was andere nicht sehen sollen.

Gruß
DJ
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20.10.2012 12:21 Uhr von shadow#
 
+10 | -0
 
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@DJCray: Was ist daran "merkwürdig"? Sogar der Sichtschutz ist unnötig.
Oder hast du ein Problem damit, dir mit Frauen ein Waschbecken zu teilen?
Das verhindert wenigstens relativ effektiv, dass sich jemand nicht die Hände wäscht...
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20.10.2012 15:43 Uhr von Knutscher
 
+3 | -0
 
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Naja ........ ;o) Wiener: ZITAT

"Den übrigens großteils weiblichen Gästen gefalle die unkonventionelle Herangehensweise an das Thema, schließt sich Lokalbetreiber und Kunstsammler Martin Ho an. „Toiletten sind international schon lange die Visitkarte innovativer Lokale und bei mir schon traditionell Schauplatz von Kunst“, so Ho."

Kunst hat in Wien einen ganz anderen Stellenwert gegenüber Deutschland. Nur ein Schild wäre eben doch nett gewesen.

Grundsätzlich ist die Idee aber garnicht mal so schlecht...
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20.10.2012 16:24 Uhr von Endgegner
 
+2 | -0
 
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Sehr gut: sollte man überall einführn!
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20.10.2012 19:29 Uhr von dr-snuggles
 
+1 | -0
 
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@ Atze2istBayernpower: Wie kommst du eigentlich von nem durchsichtigen spiegel auf dieses Thema??? Mixer im Hirn???
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21.10.2012 10:36 Uhr von mrshumway
 
+0 | -1
 
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war mir klar dass diese Aktion wieder als Kunst definiert wird.

Restaurants sind für mich kein Laufsteg der Eitelkeiten, sondern einfach nur Orte, an denen ich etwas essen und trinken möchte. Hat er noch ne Cam in der Kloschüssel eingebaut?

Bestimmte Lebensbereiche wie Toiletten oder die Wohnung sind als absolute Privatsphäre zu akzeptieren. Ich brauche keine derartigen Diskussions-Anregungen, um das zu wissen und zu respektieren.
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21.10.2012 10:59 Uhr von DerPunkt
 
+2 | -0
 
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das ist doch genau das selbe wie eine Unisextoilette die langsam auch überall eingeführt werden weil wir wieder weg von der Gendertrennung gehen. Was ist daran auch falsch, dass jeder seine Privatekabine hat und alle den selben Flur nutzen. Ob ich mir die Hände jetzt nur mit Männern wasche oder mit Frauen ist doch scheiß egal ( oder nicht wasche).

Es geht hier doch nicht darum Frauen zu Beobachen wie sie Kacken und ihre Brüste aneinander reiben. In jeder Disko wird ab spätestens 24 Uhr das Männerklo doch eh zum 2. Frauenklo.

Und das der Spiegel nur in eine richtung zu durchsehhen ist ist insofern Lustig weil es doch wieder an die Trennung der Geschlechter in Zeiten ohne Emanzipation erinnert. Die Frau als Lustobjekt des Mannes. Desweiteren nicht nur das Lustobjekt, sondern Frauen als unter der Beobachtung der Männer stehende Wesen. Was deutlich gemacht wird mit etwas was man als Rückschritt in den Frauenrechten gesehen wird. Aber gleichzeitig stellt sich dadurch doch die frage, wäre es andersherum OK oder in beide Seiten was wäre dann?

Ich finde es als Sozialeskunstprojekt doch sehr interessant.
Und gerade bei teuren Restaurants stimmt auch der ,,Laufsteg der Eitelkeit´´ hier geht man eben nicht hin um nur zu essen. Nur essen tut man in der Dönerbude neben an. Hier zeigt man wer man ist und was man hat. Und gerade Männer tun dies ,,Sie her wohin ich dich einlade´´ und Frau sagt ,,Ich geh mir nur mal eben die Nasepudern.´´ Denn man muss ja gut aussehen während man all den anderen Frauen zeigt das man den reichsten der Männer hier geangelt hat.

Ich wiederhole es gibt soviele Aspekte unter denen man es sich ansehen kann und es ist sehr interessant.

Aber wie immer bei Kunst, es kann auch Kunst sein wenn man es nicht mag.

Aber ich stimme zu, ein Schild wäre dann doch angebracht. Sonst erinnert es doch zu sehr an Voyerismus.
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21.10.2012 12:44 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -0
 
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Hehe: Komisch wirds dann, wenn die Typen dann plötzlich deutlich länger auf der Toilette sind, als die Frauen....dann fällts natürlich irgendwann auf, wenn man sich nicht gerade die Nase zwischendurch pudert und deswegen etwas längere Zeit auf dem Klo verbringt lol
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21.10.2012 18:26 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -2
 
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Immer diese Künstler ich hab ja öfter mal mit einigen zu tun. Aber sehr oft verwechseln die Leute eine dumme Idee mit einem genialen Einfall. Auf so Quatsch kommen auch 14-jährige Kinder. Das ist keine Kunst.
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22.10.2012 14:45 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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In einer Café-Toilette im Schloßpark von Versaille: s standen vor und hinter mir Frauen, die auch auf die Toilette wollten: Die Toilette war beidgeschlechtlich.
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22.10.2012 22:21 Uhr von Essay16v
 
+0 | -0
 
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Leute jetzt stellt euch doch nicht so an. Der Spiegel hängt schließlich am Waschbecken und nicht in den Kabinen... Und hey ist es so chlimm wenn man euch beim Schminken oder Hände waschen sieht? Oder ist es die Angst das man sieht, wer sich die Hände nicht wäscht???
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23.10.2012 08:08 Uhr von Alice_undergrounD
 
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yeah: endlich den ganzen rubensweibern beim scheissen zusehn, juhuu :)

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]

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