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Frankreich plant Steuer auf Suchmaschinen - Google droht mit Boykott

Frankreich beabsichtigt eine Sondersteuer für Internet-Suchmaschinen einzuführen. Demnach soll bei jedem Klick auf einen Link einer französischen Nachrichtenseite ein bestimmter Betrag fällig werden. Bei Nichtbeachtung der Besteuerung sollen Strafzahlungen und sogar Haftstrafen vorgesehen sein.

Der Suchmaschinenriese "Google" will sich die neue Steuer nicht gefallen lassen und plant Verlinkungen aus Frankreich zu boykottieren, falls das Gesetz Realität wird. Google hat nach eigenen Angaben monatlich rund vier Milliarden Klicks auf französische Artikel zu verzeichnen.

Deutschland hat ein ähnlich umstrittenes Gesetz auf den Weg gebracht. Im sogenannten Leistungsschutzrecht sollen hier Nachrichtenartikel unter bestimmten Voraussetzungen lizenzpflichtig werden.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Google, Steuer, Boykott, Artikel
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2012 13:02 Uhr von FallofIdeals
 
+8 | -1
 
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Solange sich die werten Politiker sich ihre Sondernfahrten/-flüge und Schlagmichtot leisten können ...
Anstatt aufzuklären was es auf sicht hat, direkt mit "Haft und Co" sein doofes Volk locken ... Prost und Mahlzeit.
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19.10.2012 14:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -4
 
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@zigarettentyp den Medienseiten bringt das vermutlich sehr wenig, wenn sie über Google angeklickt werden. Das bringt denen keinen Cent Geld. Die Medien schreiben quasi ihre Artikel - und die Leute lesen es umsonst.
Im Gegensatz dazu verdient aber Google Milliarden durch seine eingeblendete Werbung.
Wer soll jetzt wem was zahlen?
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19.10.2012 14:58 Uhr von Rammel
 
+5 | -0
 
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Das wird nix: Ich denke kaum, dass es in einem Informationszeitalter eine Steuer auf Suchmaschinen geben wird.

Sollten sich die Suchmaschinenanbieter dagegen wehren und ggf. Seiten bestimmter Länder ausschließen, so könnte dies zu gravierenden wirtschaftlichen Folgen führen.

Dahingehend sollte man diesem Entwurf nicht mehr als ein Schmunzeln entgegenbringen.


PS:
Präsident in Frankreich ist Hollande und nicht mehr Sarkozy.

[ nachträglich editiert von Rammel ]
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19.10.2012 15:15 Uhr von Joeiiii
 
+2 | -0
 
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Als wird es in Zukunft keine französische Nachrichten mehr geben? Was Google nicht findet bzw. nicht mehr suchen/finden will, existiert bekannermaßen nicht. ;-)
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19.10.2012 17:45 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -0
 
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@ThomasHambrecht: also ich kann mir nicht vorstellen das einer der Webseiten (Zeitungen) überlebt wenn sie nicht mehr in Google gelistet werden. Da gehen den min 50 % der Einahmen durch die Lappen. Die sollen mal lieber die Preise der Werbeagenturen neu verhandeln. Schließlich haben die großen Zeitschriften dermaßen die Werbepreise versaut, so das nun alle damit zu kämfen haben. Das hier ist der falsche Weg.
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19.10.2012 22:22 Uhr von ptahotep
 
+0 | -0
 
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@zeltmann: Das würde der Normalbevölkerung gar nicht auffallen wenn die Ausgangssperre ab 18.00 Uhr wäre. Da sitzen die meisten doch schon längst vor der Glotze und lassen ihr Gehirn vollends verbraten.
Wenn dann sollten alle Tätigkeiten ab 18.00 Uhr verboten sein, inklusive Abschaltung der Fernseh-/Radiosender, Abschaltung des Stroms usw...
Dann würde es vielleicht wenigen Leuten auffallen - Die Mehrheit dürfte es treffen wenn dazu auch noch Bier verboten wäre. Erst dann wird unter Umständen vielleicht was passieren.
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20.10.2012 02:57 Uhr von shadow#
 
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Ganz wie in Deutschland: Im Ergebnis wird das Kontrollieren von Nachrichten künftig sehr viel einfacher...

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