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Rentenbeiträge sollen 2013 noch stärker sinken

Bislang wollte die Regierung den Rentenbeitrag von 19,6 auf 19 Prozent senken.

Doch aufgrund der guten Entwicklung am Arbeitsmarkt und den damit verbundenen volleren Rentenkassen, wird die Regierung den Satz sogar auf 18,9 Prozent absenken.

Einem Arbeitnehmer, der ein Bruttomonatsgehalt von 2.500 Euro hat, bleiben damit neun Euro im Monat mehr übrig.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Senkung, Jahr 2013, Lohnsteuer, Rentenbeitrag
Quelle: www.bild.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2012 11:33 Uhr von sicness66
 
+3 | -0
 
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Stark: Also ich wäre mir nicht sicher, ob man sich nicht wie bei der Rentenerhöhung wieder verrechnet hat...

Aber ist schon schön. Anstatt man die Rente um ein paar Euro erhöht, senkt man die Beträge um ein paar poplige Cents, um dann später wieder weniger Rücklagen zu haben...
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19.10.2012 12:35 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -1
 
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Ich als Beitragszahler find das so rum besser, als die Rente zu erhöhen..
Solange es weniger Beitragszahler, als Empfänger gibt, wäre es andersherum noch teurer...
Das Mehr durch den geringeren Beitrag wird dann sowieso durch die höhere Umlage reingeholt und dann über Mehrwertsteuer wieder dem Staat zugeführt...
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19.10.2012 12:41 Uhr von DEvB
 
+3 | -0
 
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ach ja sag bloß nächstes Jahr ist schon wieder Wahljahr... die ersten Lollies werden verteilt...
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19.10.2012 12:57 Uhr von DieNachdenkliche
 
+3 | -0
 
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Was "Rente mit 67" bedeutet: Denn ich denke, die allermeisten wissen überhaupt nicht, was CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE da in Gesetz gegossen haben.

- Das Rentenniveau wird auf nur noch 43 (!) Prozent des letzten Nettogehaltes gesenkt. Das ist bereits beschlossen.

- Die Altersteilzeit ist seit 2012 ersatzlos abgeschafft. Es gibt KEINE gesetzliche Frührenten-Regelung mehr für einen flexiblen (und vorherigen) Renteneintritt. Und somit auch keinen einzigen Zuschuss mehr vom Arbeitsamt.

- Wer vorzeitig mit 64 Jahren in Rente gehen muss, bekommt als Strafe nochmal über 10 Prozent von seiner gesetzlichen Rente abgezogen. Das heisst, er bekommt dann für den Rest seines Lebens (!) nur noch 36 oder 37 (!) Prozent seines letzten Nettolohnes als gesetzliche Rente.

Das sind die Fakten!

Es gibt hier und da noch Gewerkschaften, die in ihren (Haus-)Tarifverträgen eine Altersteilzeit verankert haben. Die wird aber von den Beschäftigten selbst finanziert. Und unter Tarifvertrag stehen aber nur noch 55 Prozent alles Betriebe (in Ostdeutschland sogar nur 35 Prozent). Ergänzende Betriebsrenten gibt es sogar nur bei 15 Prozent aller Firmen.
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19.10.2012 12:58 Uhr von DieNachdenkliche
 
+1 | -0
 
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Das Thema betrifft ALLE. Redet darüber! Jeder von euch hat sicherlich Freunde, die als Elektriker, Kfz-Mechaniker, Maurer, Dachdecker oder Klempner unterwegs sind. Und die haben sicherlich auch Lebenspartnerinnen, die Verkäuferin, Krankenschwester und Arzthelferinnen sind. Und die vor allem mal "Fehlzeiten" haben, weil sie schwanger sind. Macht denen mal klar, was CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE da beschlossen haben. Dass wenn sie mit 64 Jahren körperlich fertig sind, dann auch nur noch 36 Prozent Rente bekommen. Falls sie denn überhaupt 45 Jahre lang Beiträge einzahlen können.

Und erzählt ihnen auch mal, dass man sich wehren kann. Lacht eure Kumpels aus, wenn sie sagen: "Ist doch eh egal, wen man wählt." In Frankreich hat die Bevölkerung nämlich einen Sozialisten (!) an die Macht gewählt, der das Rentenalter von 62 Jahre wieder auf 60 Jahre zurückgedreht hat. In Dänemark regieren die "Socialdemokraterne" zusammen mit den Linkssozialisten und haben eine Mindestrente (!) von 1320 Euro für Geringverdiener durchgesetzt. Und weder Frankreich noch Dänemark kann man als Kommunismus oder DDR bezeichnen.
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19.10.2012 13:36 Uhr von Bud_Bundyy
 
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sehr gut: Eine Senkung ist besser als eine Erhöhung, das zeigt das die gestiegenen Beschäftigungszahlen nicht gefaket sind.

Ja das Rentensystem wird quersubventioniert, es beinhaltet aber auch Versicherungsfremde Leistungen z.B Berücksichtigung von Erziehungszeiten....

Rücklagen bilden sind keine Option, wir haben ein Umlagefinanziertes Versicherungssystem, der Kapitalgedeckte Teil wird privatwirtschaftlich organisiert z.b. über Riester.

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