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USA: Vorgetäuschte Kaugummi-Umfrage überführt Mörder nach 36 Jahren

Im US-Bundesstaat Maine konnte der Mord an Blanche Kimball gelöst werden. Die Frau wurde 1976 ermordet, wobei der Täter unter anderem 23 Mal auf ihre Brust eingestochen hat.

Bereits kurz nach dem Mord stand Gary Sandford Raub unter Verdacht, der Täter zu sein. Doch für eine Überführung fehlten die Beweise.

36 Jahre nach dem Mord wurde die DNS des Blutes vom Tatort untersucht. Daraufhin verkleidet sich ein Ermittler als Marktforscher. Er verteilte daraufhin Kaugummis für eine angebliche Umfrage. Auch Gary Sandford Raub griff zu, wodurch festgestellt wurde, dass die DNS identisch ist.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Umfrage, Mörder, Kaugummi
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2012 18:53 Uhr von rockzzz
 
+10 | -12
 
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Lol: Wenn er schon verdächtig war, warum wurde keine Blutprobe abgenommen? Oder versteh ich was falsch?
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18.10.2012 19:01 Uhr von sno0oper
 
+31 | -1
 
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Weil man evtl. vor 36 Jahren gerade mal die Blutgruppe hätte zuordnen können? DNA vergleiche gibt es ja nun noch nicht soo lange.
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18.10.2012 19:07 Uhr von NetCrack
 
+22 | -3
 
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Ich frage mich ob das in Deutschland auch möglich wäre, weil es ja eigentlich nicht der Vorbildwirkung des Staates entspricht sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen informationen zu erschleichen. Nichts desto trotz gibt es eben doch Fälle wo der Zweck die Mittel heiligt und gerade wenn es um einen unaufgeklärten Mord geht empfinde ich das als legitim und möchte die US-Behörden (glaub das erste mal überhaupt) loben für ihre kreative Ermittlungsarbeit.
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18.10.2012 20:22 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -3
 
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@ NetCrack: wenn es in den usa erlaubt ist, dann ist es hierzulande erst recht erlaubt. was beweismittelbeschaffung angeht ist die US-justiz SEHR streng, ein unrechtmäßig beschafftes beweismittel wird dort in aller regel nie zugelassen, in deutschland hingegen können bei einem hinreichend schweren straftatbestand auch unrechtmäßig erlangte beweise zulässig sein...
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18.10.2012 22:38 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -1
 
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und wie ist das jetzt mit den kaugummis gemeint? allein die tatsache, dass er bei den kaugummis zugreift, reicht ja nicht. er müsste dann den kaugummi auch irgendwo wieder ausspucken, woraufhin man an speichel von ihm kommen würde.
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18.10.2012 22:41 Uhr von dommen
 
+2 | -0
 
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@Alfred_Post: Das stimmt! Aber ich weiss/ glaube zu wissen (ich gebs zu, "Autopsie- Mysteriöse Todesfälle" ist keine sehr zuverlässige, rechtswissenschaftliche Quelle, aber da dies schon mehrfach vorkam, nehm ich mal an, dass zumindest was dran ist/sein könnte/müsste :D ), dass der Täter die Proben bei vielen Ermittlungen "freiwillig" abzugeben hat, damit diese Gültigkeit haben. Unter "freiwillig" läuft aber offenbar auch, wen der Täter z.B. ein Taschentuch weg wirft, oder eben einen Kaugummi ausspuckt.
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19.10.2012 01:25 Uhr von meiserhans
 
+1 | -0
 
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@Jimboooo: So ist es. Wenn z.B. in einem Durschsuchungsbefehl nicht explizit die Garage oder eine Gartenlaube mit aufgeführt werden, die Polizei dort aber Mordwaffen und Blutspuren finden würde, in den USA wären diese Beweise nicht zugelassen. Wenn es dann keine anderen Beweise gibt, dann bleibt der Täter auf freiem Fuß.
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19.10.2012 08:39 Uhr von jwerner111
 
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versteh ich nicht haben die alle Leute verfolgt, die sich ein Kaugummi genommen haben und dann darauf gewartet das die es ausspucken ?
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19.10.2012 08:56 Uhr von Done88
 
+1 | -0
 
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Das ist doch der Nachbar von Kevin allein zu Haus, oder nicht? oO
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19.10.2012 09:00 Uhr von Done88
 
+1 | -0
 
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@ Alfred_Post: Was du über die Beweismittelbeschaffung in Deutschland sagst, stimmt so nicht wirklich...
Z.B. ist ein Video nicht als Beweis zugelassen, wenn du es heimlich machst. Wenn du also etwas mit einer versteckten Kamera filmst, wird das nicht als Beweis zugelassen...
Und genau da finde ich den Job als Richter oder Anwalt schwierig und fast unverantwortlich.... Wenn man aufgrund eines Videos (oder z.B. eines heimlich gemachten Vaterschaftstest) GENAU weiß, was Sache ist, aber das ignoerieren muss...

Ich weiß allerdings nicht genau, ob dann bei Mord oder Ähnlichem besondere Umstände herrschen und es doch irgendwie genutzt wird.
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19.10.2012 10:24 Uhr von FredDurst82
 
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jwerner111: im grunde genommen: ja

Er war sicher nicht allein, sondern es war mindestens eine weitere Person dabei, die genau diesen Kerl beobachtet und ggf. verfolgt hat. Spuckt dieser das Kaugummi aus, wirds einfach eingesammelt, fertig.

Eine weitere, vielleicht mittlerweile sogar logischere Variante: Der Kerl testet die "Kunden" einzeln und fordert jeden auf nach der Geschmacksprobe, sein Kaugummi in einen Plastikbeutel o.ä. zu spucken, einfach um die Umwelt zu schonen und damit der Kaugummi nicht einfach irgendwo hingerotzt wird. Außerdem könnte er die Probanten dann auch direkt nach dem Urteil fragen....

Das is 0815 Detektivarbeit würd ich mal behaupten *g*



Edit:
Was mich erst etwas wunderte, ohne jetzt viel an dem Wahrheitsgehalt zweifeln zu wollen .. Er ist 63 Jahre alt laut Quelle ... Isst ein 63 jähriger wirklich noch Kaugummis? Aber ich denke die Ermittler haben ihn halt schon vorher überprüft und gesehen, dass der eben gerne Kaugummis isst. Hätter gerne Steaks gegessen, hättense das halt damit gemacht.

[ nachträglich editiert von FredDurst82 ]
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19.10.2012 10:29 Uhr von FredDurst82
 
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gnaaaaaaar noch eine Anmerkung: "Daraufhin verkleidet sich ein Ermittler als Marktforscher. "

Ist ja jetzt nicht so, dass ein Marktforscher ein rosanes Elefantenkostüm und Make-Up trägt ne .... er hat sich eher als Marktforscher ausgegeben :D
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19.10.2012 12:28 Uhr von ArrowTiger
 
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@Done88: -- "Was du über die Beweismittelbeschaffung in Deutschland sagst, stimmt so nicht wirklich...
Z.B. ist ein Video nicht als Beweis zugelassen, wenn du es heimlich machst. Wenn du also etwas mit einer versteckten Kamera filmst, wird das nicht als Beweis zugelassen..."

Doch, *Alfred_Post hat Recht. In DE gibt es das "fruit-of-the-poisonous-tree"-Prinzip nicht. (Dieses Gesetz dient dort der Disziplinierung der Polizeibeamten. Hier in DE gibt es andere Möglichkeiten, dies zu erreichen.)

Im Gegenteil muss der Richter auch ein illegal beschafftes Beweismittel explizit verbieten, ansonsten ist es verwertbar. Es gibt ganz wenige Ausnahmen, wo dies nicht zutrifft - und ein paar ungeschriebene Regeln, die sich in der Praxis durchgesetzt haben.

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