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Knigge nennt Deutsche eine "Rüpelgesellschaft" - Experte widerspricht

In einem Interview mit "dapd" erklärte der Vorsitzende der Knigge-Gesellschaft, Hans-Michael Klein, dass Deutschland immer mehr zu einer "Rüpelgesellschaft" werde. Die Gesellschaft will nun dagegen vorgehen.

Der Respektforscher Niels van Quaquebeke widerspricht der Knigge-Gesellschaft nun allerdings. Er gab an, dass es keine unbedingte Zunahme von Respektlosigkeiten gibt.

Weiter gab er an, dass die Deutschen sensibler geworden seien. So können sich "Leute in irgendwelchen Ämtern" nicht mehr so schlecht benehmen wie vor zehn bis 20 Jahren. Damals schauten die Menschen "noch einfach beiseite".


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutsche, Experte, Respekt, Knigge
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2012 17:41 Uhr von LuckyBull
 
+4 | -6
 
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Da ist was dran, angesichts mehrerer: Reisen in britische, italienische und amerikanische Länder.

An Höflichkeit gegenüber zumindest Fremden, bzw. Besuchern aus einem anderen Land, hängt uns beispielsweise England entschieden ab. War letztes und dieses Jahr je zweimal in London und auch auf den Kanalinseln Jersey und Guernsey, wobei mir ein himmelweiter Unterschied sofort ins Auge stach, was Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Respekt anlangt.

Dachte früher, die jungen Tommys seien überwiegend besoffene Rabauken. Dieser Eindruck entstammte von einigen Eindrücken und Begebenheiten auf Urlaubsinseln, wie Mallorca, Kanaren und Kreta. Okay, da haben sich viele schlecht benommen. Aber auch Deutsche!
Aber was ich in Britannien bisher ständig erlebe, ist nur entgegenkommender Respekt und enorme Höflichkeit.

Ähnliches fiel mir auch in den USA und Italien stark positiv auf.
Nur bei uns -finde ich- ist da noch vieles im Argen. Etwas besser scheint es in den letzten Jahren in den reinen Touristengegenden, z.Bsp.in Bayern, geworden sein, was die Freundlichkeit des Personals gegenüber den Gästen in Restaurants und Hotels anbelangt.
Da stellte sich - wie ich meine - innerhalb 10 Jahren ein enormer Wandel ein.
Hat hier jemand auch dieses Gefühl...?

[ nachträglich editiert von LuckyBull ]
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18.10.2012 18:48 Uhr von Michael2505
 
+7 | -1
 
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@LuckyBull: Nee eigentlich nicht... Wenn man etwas ländlich wohnt, dann wird man morgens z.B. immer gegrüßt usw... Habe mal 2 Jahre zwischen Hamburg und Bremen gewohnt, dort waren alle sehr höflich und zuvorkommend... Als Ruhrgebietler ist es erst einmal ungewohnt von Fremden auf der Straße gegrüßt zu werden. Normalerweise wird man ja bei uns nur dumm angeguckt... ;-)
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18.10.2012 19:57 Uhr von LuckyBull
 
+2 | -1
 
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@ Jimboooo, muss dir teilweise: recht geben. Natürlich liegt es an dem Fremden ebenso, wie der daherkommt.
Mein Einwurf galt aber vor allem dem heutigen Zustand einer durch die globalisierte Welt entstandene kleiner werdende Erde. Wir rücken auf dem Planeten immer mehr zusammen, die Multi-Kulti-Gesellschaft in den westl. Ländern, wie bei uns stetig zunehmend feststellbar, tut auch noch ihr übriges.
Dadurch nehmen viele Vorurteile ab - das ist vor allem ein großer Gewinn.
Nur bei den Asiaten bin ich etwas unsicher, da deren übergroße Höflichkeit man nicht so ganz verstehen oder einordnen kann. Es heißt ja, dass einem der Chinese ins Gesicht lächeln und einem dabei gleichzeitig den Dolch in den Rücken stechen kann..;-))

[ nachträglich editiert von LuckyBull ]
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19.10.2012 10:33 Uhr von lokoskillzZZ
 
+2 | -1
 
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@Tjeika @Jimbooo: Genau das ist der Punkt. Und das bring mal unseren verkackten Politikern bei.
++++
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25.10.2012 14:55 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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In den Ämtern können sie sich nicht mehr so benehmen weil sie Angst haben müssen, dass sie erschossen werden von einem unzufriedenen "Kunden". Das ist in der Vergangenheit ja nun öfter mal passiert. Fragt sich, ob die Mitarbeiter der Ämter freundlicher geworden sind oder ob die Rüpelgesellschaft dafür gesorgt hat, dass sie um ihr Leben fürchten und deshalb freundlicher sind.

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