18.10.12 15:54 Uhr
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Zahnarzt hatte Azubi wegen Kopftuch abgelehnt - Er muss Entschädigung zahlen

Bereits im März hat das Berliner Landesarbeitsgericht ein Urteil gefällt, das einen Zahnarzt zu einer Schadensersatzzahlung in Höhe von 1.500 Euro verurteilt. Das Urteil wurde erst jetzt bekannt.

Der Arzt hatte eine Auszubildende nicht eingestellt, da sie zwar hervorragend qualifiziert war, doch wollte sie ihr Kopftuch während der Arbeit nicht abnehmen.

Damit hat der Zahnarzt nach Ansicht des Gerichts gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßen.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Strafe, Entschädigung, Zahnarzt, Verurteilung, Kopftuch
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2012 16:06 Uhr von Phyra
 
+28 | -7
 
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und als naechstes wird dann geklagt, dass es diskriminierend sei, dass man im op eine sterile kopfbedeckung tragen muss und nciht das kopftuch aufbehalten darf...
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18.10.2012 16:30 Uhr von Urrn
 
+2 | -36
 
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18.10.2012 18:24 Uhr von xHattix
 
+13 | -3
 
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titel: Unverständlich.... Wenn die Begründung der Ablehnung wirklich die Religion gewesen wäre, hätte ich es verstehen können....

Können nun die ganzen vollvermumten Bratzen sich auf Berufe bewerben, wo das äußere Erscheinungsbild gut sein muss zwecks Kundenkontakt und bei ablehnung klagen?oO

Sry aber in jedem Beruf muss man, wenn gewünscht die Kleiderordnung beachten.

Mal wieder n Fall von wir sollen uns bedingungslos anpassen was als integration verkauft wird...
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18.10.2012 18:34 Uhr von lugandada
 
+2 | -3
 
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Was wäre wenn: sie sich als als Schaffnerin beworben hätte und sie abgelehnt worden wäre?
Hätte dann die Bahn auch zahlen müssen?
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18.10.2012 18:48 Uhr von Trollvernichter
 
+4 | -4
 
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@Hostmaster: "Ich darf weder in einem katholischen noch evangelischen Krankenhaus arbeiten, weil ich kein Christ bin."

Ich auch nicht. Aber mir ists egal, denn ich bin gelernter Metzger.
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18.10.2012 22:12 Uhr von cookies
 
+12 | -1
 
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es ist abartig! 1.
in deutschen Tendenzbetrieben müssen die Mitarbeiter einer christlichen Religion angehören. Kann der Arzt sich dann auch als z.B. "katholische Zahnarztpraxis Dr. blabla" nennen? gleiches Recht für alle!

2.
Die Begründung der Kündigung hätte man eben anders formulieren müssen, z.B. mit den Hygienevorschriften

3.
Kopftuchträgerinnen könnten es sich ja zum Sport machen, bei Ablehnungen zu klagen. Mit dem Geld kann man sich doch die Ausbildung sparen!

Ich frage mich echt, wieso man sich hier so die Butter vom Brot nehmen lässt mit DREISTIGKEITEN
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19.10.2012 08:27 Uhr von CroNeo
 
+1 | -16
 
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03.11.2012 07:44 Uhr von Hirnfurz
 
+1 | -0
 
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Damit ist die Geschichte ja noch nicht vorbei.

Er muss die jetzt jeden Tag sehen und wird daran täglich erinnert, dass er gedemütigt wurde. Unsereiner akzeptiert eine Ablehnung und bewirbt sich woanders, aber klagen, fordern und rebellieren kennt man ja nur von da unten.

Aber auch hier gibts Mittel und Wege. In der Probezeit so dermassen auflaufen lassen, dass sie von alleine geht oder nur noch Fehler macht und sie aufgrund der Fehler gehen muss. Dann hat man eine wirksame Begründung. Ungeeignet für den Job, obwohl das Gericht (wie will das das eigentlich beurteilen, dass die qualifiziert gewesen wäre, gute Schulnoten in Mathe oder Bio oder was?) vorher anders entschieden hat. Dann hat sich das Gericht halt geirrt und man kann es anfechten. Das Kopftuch als Ablehnungsgrund anzugeben, war allerdings wirklich nicht sehr helle.

Der Zahnarzt tut mir leid. Wie schon mehrmals gesagt: In anderen Berufen gibt es auch so etwas wie ne Netiquette, die das Unternehmen auszeichnet.

Ich habe viel mit Ärzten zu tun, und wenn ich schon sehe, dass sich iranische Ärzte nach dem Toilettenbesuch nicht die Hände waschen, dann aber weiter munter an Patienten dran sind, dann wird mir schlecht. Dagegen macht aber keiner was, weil sie Angst haben, wegen der Rassismuskeule selbst unterjocht und still gehalten zu werden.

Ich persönlich habe kein Problem damit zu sagen, dass ich es nicht wünsche, von gewissen Personen bedient zu werden. Das ist als Patient beispielsweise mein Recht, wenn ich mich unsicher, unwohl oder inkompetent beraten/behandelt fühle. Ist körperliche Hygiene und auch ein entsprechendes Erscheinungsbild gegeben (andere Moslemfrauen können schliesslich auch ohne Kopftuch), dann sehe ich kein Problem darin. Ich habe kein gutes Gefühl, wenn so jemand in meiner Nähe ist und meine persönlichen Gefühle müssen auch respektiert werden, nicht nur die Gefühle der Invasoren.

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