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Schweiz: Deutsches Ehepaar ist arbeitslos und soll deshalb ausgewiesen werden

Bei der Schweizer Zeitung "BLICK" meldete sich das deutsche Ehepaar Robert und Elke, die im Oktober 2007 aus Deutschland auswanderten und in der Schweiz nach Arbeit suchten. Nun droht beiden die Ausweisung nach Deutschland, gegen die sie kämpfen wollen.

Die 54-jährige Elke berichtet im Interview, dass sie nicht mehr arbeiten ging, nachdem sie gemobbt wurde. Im März 2013 läuft die Aufenthaltsbewilligung des Migrationsamts ab. Der 53-jährige Robert berichtete, dass er gekündigt wurde, nachdem er sich krank meldete.

Die beiden erhalten in der Schweiz ein Arbeitslosengeld in Höhe von 1.780 Franken. Sie klagen allerdings, dass das Geld nicht ausreiche.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Ehepaar, Arbeitslosigkeit, Abschiebung, Auswanderer
Quelle: www.blick.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2012 13:02 Uhr von GulfWars
 
+35 | -8
 
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Ganz klar, raus mit denen: Genau das wird hier ja auch gefordert. Also ist es nur mehr als fair, dass sich der Staat von solchen Leuten trennt.
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18.10.2012 13:40 Uhr von gugge01
 
+21 | -4
 
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Schweizer Land - Schweizer Regeln! Wem das nicht passt, der soll nicht dort hin gehen!
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18.10.2012 13:56 Uhr von Jlaebbischer
 
+15 | -5
 
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lesen die beiden hier mit? Könnte man bei der Anzahl der Minusgeber vermuten.

Ansonsten kann ich nur sagen, die deutschen Behörden sollten sich von den Schweizern erklären lassen, wie so etwas effektiv ablaufen kann.
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18.10.2012 16:54 Uhr von BrianBoitano
 
+9 | -2
 
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Sollte in Deutschland genau so gemacht werden. Und in der Türkei, Russland, Tschechien, Österreich, Littauen, Niederlande, Belgien, USA, GB, Italien, Griechenland, Spanien, Portugal, Brasilien, [alle anderen Länder dieser Welt hier einfügen].
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18.10.2012 19:52 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -7
 
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Zu Kommentaren: @ gulfwars: ich finde es hier wie da nicht gut.

@ zuckerstange: z.B. weil diese ausländischen Menschen in diesem Land auch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt haben. Warum sollte jemand anders behandelt werden, nur weil er einen Pass hat, auf dem Deutschland steht?

@ shinari: und warum das ganze genau? An das Ende jedes Satzes ein Ausrufezeichen zu setzen macht die Aussagen auch nicht sinnvoller.
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18.10.2012 21:32 Uhr von erw
 
+2 | -1
 
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Mal schauen: wann der erste mit "Boah, 1780 Franken? Das sind ja 1472 Euro!" kommt. Man bedenke immer den Vergleich Verdienst -> Preise ... und die Schweiz ist sehr sehr teuer. Das Problem kennen wir aus München, da verdienen die auch "gut".
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18.10.2012 22:41 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -2
 
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Zuckerstange: "Du hast aber schon gelesen, dass ich eine zeitliche Befristung in Erwägung ziehe?"
Sicher habe ich das. Und es ist auch schön, dass du dich damit noch etwas von denen abhebst, die die Leute am liebsten am gleichen Tag abschieben würden, an dem sie gekündigt wurden. Oder auch noch eher, gerade wenn sie das Pech haben, eine unbeliebte Nationalität zu haben.

"Wer nach 2 Jahren keine Arbeit "gefunden" hat, will vermutlich das Sozialsystem des Landes ausnutzen."
Sagst du das auch über deutsche Sozialhilfeempfänger ohne Migrationshintergrund? Ich finde ja, man sollte da schon etwas stärker differenzieren und da von Fall zu Fall unterscheiden.

"Gegenfrage: Warum sollen sich die jeweiligen Länder dann mit den Ausländern rumschlagen?"
Ich habe doch schon eine Antwort vorgeschlagen: diese Ausländer haben, als sie gearbeitet haben, genauso Steuern und Sozial*versicherung* (!) gezahlt wie jeder andere auch. Warum sollen sie anders behandelt werden, nur weil auf dem Pass das falsche Land draufsteht?
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19.10.2012 12:13 Uhr von heinzinger
 
+3 | -1
 
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@Gringe Commander: Ich vermute mal, das der Schumi auch auf die 890 Franken Arbeitslosengeld verzichtet und darum dem schweizer Staat nicht schadet durch seine Arbeitslosigkeit. Darum gehts ja.

Aber wie mal wieder mal sieht ist uns die Schweiz um welten vorraus. In Deutschland wär das gar nicht möglich einen EU Bürger abzuschieben. Die Schweiz ist nicht in der EU, daher können sie das tun.
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19.10.2012 22:07 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -0
 
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Zuckerstange / shinari: @ zuckerstange:
"Na dann gehe ich in ein europäisches Land, welches ein hervorragendes Sozialsystem hat und pseudo-mäßig bin ich kurzfristig berufstätig.
Danach lasse ich mich dann von diesem Staat "aushalten.Also, ich sehe da einen Fehler.
Du offensichtlich nicht."
Ich sehe da sehr wohl einen Fehler. Allerdings finde ich dieses Verhalten so oder so verwerflich, egal ob man das nun das Sozialsystem in seinem Herkunftsland oder einem anderen Land ausnutzt bzw. ob man die Staatsbürgerschaft eines Landes besitzt oder nicht.

"Wer es wirklich nicht nach 2 Jahren schafft, eine neue Stelle zu bekommen, kommt MIR schon etwas suspekt vor."
Mir auch. Allerdings unabhängig von der Herkunft.

"Sie sollen deshalb anders behandelt werden, weil sie nicht UNBEGRENZT das Gastland schädigen sollen. Das können sie dann in ihrem Heimatland tun."
Macht es das Verhalten deswegen besser, nur weil es in einem anderen Land passiert? Man braucht sich übrigens nicht wundern, wenn Migranten nicht in die Gesellschaft integriert sind und daran auch kein Interesse zeigen, wenn sie von großen Teilen der Gesellschaft nur als "Gäste" betrachtet werden.

@ shinari:
Muss ich dir wirklich erklären, was eine Versicherung ist? Man zahlt Beiträge ein und versichert sich damit für den Fall eines im weitesten Sinne unangenehmes Ereignis. Wie ist es zu rechtfertigen, dass Ausländer die gleichen Sozialversicherungsbeiträge zahlen, wenn sie dann nicht in der gleichen Form abgesichert sind?
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19.10.2012 23:10 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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@ shinari: "Das sollte ich dir vielleicht einmal erklären ;)"
Dann mach doch?

"Dachte ich mir doch, dass du auf die Arbeitslosenversicherung anspielst :)"
Da hast du recht, da habe ich in der Tat die Begriffe verwechselt. Kann jemandem, der nie auf solche Leistungen angewiesen war, schon mal passieren ;)
Das Argument bleibt jedoch das gleiche.

[ nachträglich editiert von TheRoadrunner ]
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19.10.2012 23:32 Uhr von heinzinger
 
+1 | -0
 
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@Zuckerstange: Das SDÜ und SGK beinhalten die Einreisebestimmungen in den Schengenraum.

Das Freizügigkeitsrecht wird im Freizügigkeitsgesetz/EU geregelt, die Freizügigkeit gilt nur für EU und EWR Bürger.
Für Schweizer Bürger gibt es das Freizügigkeitsabkommen EU - Schweiz.
In diesem steht, dass auch Schweizer Bürger Freizügigkeit genießen, sowie EU/EWR-Bürger in der Schweiz.
Daher muss ich meine Aussage von oben korrigieren, Deutsche genießen in der Schweiz also auch Freizügigkeit.

Nur frag ich mich daher, wie es möglich ist die dann auszuweisen. Aber dafür werden sich die Schweizer sicher eine Gesetzeslücke offen gehalten haben.

EDIT: Hab doch noch etwas gefunden:
http://de.wikipedia.org/...

"Voraussetzung für die Nutzung dieses Freizügigkeitsrechts ist, dass sie über einen gültigen Arbeitsvertrag verfügen, selbständig erwerbend sind oder – bei Nichterwerbstätigen – über ausreichende finanzielle Mittel verfügen."

[ nachträglich editiert von heinzinger ]

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