18.10.12 10:40 Uhr
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Hyperinflation trifft den Iran - Verfall der Währung Rial

Obgleich der Iran fortwährend versichert, dass ihm die internationalen Sanktionen nichts anhaben können, sprechen Hyperinflation und Haushaltsprobleme eine andere Sprache. Im Vergleich zum US-Dollar verlor der iranische Rial seit Ende 2011 80 Prozent an Wert.

Aktuell liegt der offizielle Wechselkurs bei 12.260 Rial zu einem Dollar, wobei im Handel oft das Dreifache dessen anfällt. Ob die internationalen Sanktionen gegen den Iran der Grund für den Verfall sind ist indes umstritten, wobei der Iran hierdurch auch beim Haushalt in Bedrängnis gerät.

So musste die Regierung unter Mahmud Ahmadinedschad Posten im Haushalt kürzen oder gänzlich streichen. Währenddessen steigen die Preise für Waren, während einige dieser mittlerweile Mangelware sind. Die Teuerungsrate liegt bei offiziell bei 25 Prozent, wobei Experten von bis zu 70 Prozent ausgehen.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Iran, Währung, Inflation, Sanktion, Verfall
Quelle: www.n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2012 10:40 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -4
 
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Die Probleme im Haushalt stammen primär durch die Sanktionen beim Ölverkauf, worauf 2/3 des iranischen Haushalts basieren. Insgesamt könnte die rasante Teuerung, gerade bei Nahrung, auch zu verstärkten Unruhen in der Bevölkerung führen. So gab es in der Vergangenheit schon Probleme, woraufhin Märkte und Basare geschlossen werden mussten. Im Atomkonflikt zeigt sich die religiöse Führung unter Ayatollah Khamenei indes unnachgiebig und will daran auch weiterhin festhalten.
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18.10.2012 13:03 Uhr von Gorli
 
+5 | -1
 
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Hyperinflation löst Probleme super und verhindert faschistische und fundamentalistische Bewegungen effektiv.
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18.10.2012 15:07 Uhr von STN
 
+2 | -4
 
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@ Jimboooo: Informier dich mal was "Saktioniert" wird.... Nahrung ist es ganz sicherlich nicht.
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18.10.2012 15:09 Uhr von Hugh
 
+2 | -3
 
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Ich frage mich wie viele Postings wir abwarten müssen, bis die ersten Verschwörungstheoretiker auftauchen, die uns klarmachen wollen, dass der Rattenfänger Mahmud ein in Wirklichkeit ganz toller Kerl ist, der "die Wahrheit ausspricht", und der Iran völlig unschuldig von den Imperialisten aus "USrael" bedroht wird, weil diese ans Öl wollen (und dergleichen).
So ist das auf dieser Gutmenschenwelt: Am symphatischsten ist immer noch der Diktator. Ähnlich wie im Syrien-Konflikt. Da wird auch inzwischen mehr über die Greueltaten der Rebellen (die sicher keine Unschuldslämmer sind) gesprochen als über die von staatlicher Seite.
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18.10.2012 15:40 Uhr von dsainsider
 
+2 | -1
 
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Parlamentarier halt Sanktionen haben ja eigentlich den Sinn, dass das Volk Druck auf die Herrschenden aufbaut. Nur is den Herrschenden da total egal was mit dem Volk passiert. Die propagieren, dass das alles zum Dschihad gehoert und dass das Volk dafuer auch gerne in den Tod gehen wolle. Wahrscheinlich glauben das sogar noch viele da...

Jedenfalls funktioniert das normale Demokratie-EU-boese Lander bestrafen-Programm so nunmal nich.
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18.10.2012 15:50 Uhr von sicness66
 
+1 | -0
 
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Hmm: vielleicht werten sie den Rial auch einfach ab ? Dadurch kann es auch zur Inflation kommen, weil man Rohstoffe teurer einkaufen muss. Aber das Ausland investiert mehr im eigenen Land...

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