17.10.12 21:16 Uhr
 807
 

Immendorf-Bild angeblich gefälscht - nun soll es vernichtet werden

Ein Bild, das angeblich von Jörg Immendorf stammen soll, ist wohl eine Fälschung. Das stellte zumindest das Landgericht Düsseldorf fest. Der Käufer behauptet hingegen, sein Bruder habe von Immendorf persönlich das Bild in dessen Atelier für 30.000 D-Mark gekauft.

"Im Ergebnis muss das Bild vernichtet werden", meint ein Gerichtssprecher. Immendorff-Witwe Oda Jaune will das Bild aus dem Verkehr ziehen, nachdem sie es in einem Wiener Auktionshaus-Katalog entdeckte.

Gutachter Professor Siegfried Gohr stufte das Bild "Ready-made de l’Histoire dans Café de Flore" als Fälschung ein, weil die Motivproportionen nicht stimmen und im Querformat dargestellt seien. Auch das Echtheitszertifikat sei angeblich eine Fälschung.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Bild, Kunst, Fälschung, Jörg Immendorff
Quelle: www.welt.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.10.2012 21:16 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Hihi...und dann ist es doch keine Fälschung. Wenn sie es kaputtmachen, dann medienwirksam. Einfach von der Bundestagskuppel runterwerfen. Oder im Marianengraben versenken. Oder man macht eine Schießscheibe draus.
Kommentar ansehen
18.10.2012 09:49 Uhr von gugge01
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Ja, es gibt eine einfache Möglichkeit gefälschte „Immendof“ Bilder zuerkenne.

Ganz einfach eine Fälschung liegt vor wenn die dargestellten “Motive“ ganz ohne Zuhilfenahme von Drogen einen Sinn ergeben.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?