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Fall aus "Aktenzeiten XY... ungelöst": Ex-Zivi war der Mörder von Sabine Jauch

Seit dem Mord am Heiligabend 2011 an der 46-jährigen Sabine Jauch aus Krumbach (Baden-Württemberg) arbeitete eine 30-köpfige Sonderkommission der Kriminalpolizei, um den Fall der erschlagenen Ausbilderin im Berufsbildungswerk der Johannes-Diakonie Mosbach aufzuklären. Nun kam es zu einer Festnahme.

Nachdem man männliche DNA am Tatort fand, gaben 3.000 Personen eine Speichelprobe ab. 60 Männer widersetzten sich der Aufforderung, darunter auch der mutmaßliche 23-jährige Täter. Als diese erneut überprüft wurden, lehnte der 23-Jährige als Einziger wieder ab. Doch nun gibt es Gewissheit.

Sein im Januar 2012 abgegebenes Alibi war falsch. Er ist der Mörder von Sabine Jauch. Die Beamten konnten den Mann am Montag in seiner Wohnung festnehmen. Der Fall hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt, da er unter anderem in der ZDF-Sendung "Aktenzeiten XY... ungelöst" gezeigt wurde.


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WebReporter: kroeml
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Ex, Fall, Mörder, Zivi
Quelle: www.rnz.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2012 14:03 Uhr von atrocity
 
+8 | -8
 
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Ein unding: Ein Unding das man mit der Verweigerung einer "freiwilligen" Speichelprobe automatisch zum Verdächtigen mutiert.

Unschuldsvermutung gibt es auch nur noch aufm Papier... und das ist ja geduldig.
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18.10.2012 08:42 Uhr von Levi1899
 
+2 | -4
 
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@atrocity: was sollte sonst der schluss einer verweigerung sein?
ist es auch ein unding, dass damit der täter gefunden wurde?
ich versteh deine aussage nicht, da es jeder alternative mangelt. was soll denn sonst die annahme sein?! und eine verengung des fahndungsrasters heißt noch lange keine direkte beschuldigung. man ist immernoch solange unschuldig, bis anderes bewiesen wurde und eine ausgeschlagene speichelprobe allein ist doch kein beweis der jemanden hinter gittern bringt.
allgemeine verkehrskontrollen hälst du wohl auch für einen drastischen einschnitt in die grundrechte!? nur weil es menschen gibt die betrunken fahren ist es ein unding beliebig autofahrer darauf zu prüfen oder was!?
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19.10.2012 06:50 Uhr von Aviator2005
 
+1 | -0
 
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Schon mal darüber nachgedacht da probiert man eine Hose, Pullover.... etc. irgendwo im Kaufhaus an, oder man fährt mit einem Leihwagen....

oder

Man gibt ganz freiwillig seine DNA bei einer Speichelprobe ab. Die geht zweckmäßig dann auch zur Untersuchung und das Ergebnis wird gespeichert.. für was weiss ich für wie viele Jahre....

Jetzt wird irgend ein Teil davon Bestandteil eines Verbrechens

und dann mal 1 und 1 zusammenzählen...

Die Kripobeamten stehen unter einen hohen Erfolgsdruck,
sind DIE der Meinung, dass man annähernd etwas mit einer Straftat zu tun hat, greifen die zu.. und ab gehts in U-Haft (Siehe Kachelmann und TV Moderator TÜRK).

In der deutschen Justiz gibt es viel "Opfer" der deutschen Rechtsprechung, die auf Grund fadenscheiniger Beweise (Anscheinbeweis u.a.) für viele Jahre in den Bau gewandert sind (Da gab es schon diverse Reportagen zu diesem Thema - Stichwort für die Suchmaschine "unschuldig im Gefängnis").

Jeder sollte sorgfältig abwegen, wen er wann, wie und wo irgendwelche Informaionen von sich preis gibt.

Der Staat kann es immer gut gebrauchen....
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19.10.2012 06:50 Uhr von Aviator2005
 
+1 | -0
 
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Doppelpost .. Warum?? Wieo kommt immer ein Doppelpost.. Schei*** IE.

[ nachträglich editiert von Aviator2005 ]

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