17.10.12 06:52 Uhr
 627
 

33 Jahre Polizeibeamter mit gefälschtem Schulzeugnis - durch Tipp flog er auf

33 Jahre lang arbeitete ein Mann als Polizeibeamter. Doch den Job hätte er wohl nicht bekommen, wenn er nicht eine kriminelle Handlung begangen hätte: Er fälschte sein Schulzeugnis. Mit 17 Jahren verließ er das Gymnasium nach nicht bestandener zehnter Klasse ohne Abschluss.

Weil er zum zweiten Mal sitzenblieb, hatte er somit auch keinen Realschulabschluss. Damals wollte der Teenager aber unbedingt Polizist werden. "Die Zeugnisfälschung schien mir der einzige Weg", meint der heute 51-Jährige. Und die flog erst im Jahre 2011 durch einen anonymen Tipp auf.

Es wussten nur ganz wenige, darunter aber die Ex-Frau und seine Schwiegereltern. Das Verwaltungsgericht München lässt möglicherweise aber Milde walten, denn der Polizist kann eine makellose Laufbahn vorweisen. Würde er entlassen, würde er wohl bei Hartz IV landen, so sein Anwalt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizist, Tipp, Fälschung, Zeugnis
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Hameln: Frau, die an Auto durch Stadt geschleift wurde, kann wieder sprechen
Großbritannien: Hunderte Polizisten wegen sexueller Übergriffe angezeigt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.10.2012 06:52 Uhr von no_trespassing
 
+23 | -3
 
ANZEIGEN
Makellose Laufbahn, aber in gewissen Situationen nicht gewappnet. Man erzählt NIEMANDEM davon. Auch nicht der eigenen Frau. Egal wie sehr man sie liebt. Ehen enden, Freundschaften zerbrechen. Der Schaden bleibt.
Auch wenn es nicht die feine englische Art war, aber der Mann hat 33 Jahre gute Arbeit geleistet. Soll er den Job ruhig behalten. Dann wären die Denunzianten auch mal gearscht.
Kommentar ansehen
17.10.2012 08:56 Uhr von MorgenStuhl
 
+2 | -8
 
ANZEIGEN
Guttenberg: Dann darf Guttenberg aber auch wieder zurück ins einen alten Job, wo ist da der Unterschied???
Kommentar ansehen
17.10.2012 09:05 Uhr von pest13
 
+17 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn der weiterhin: als Polizist Arbeiten darf, dann darf jemand ohne Führerschein seit 33 Jahren unfallfrei fährt auch weiterhin fahren, oder?
Kommentar ansehen
17.10.2012 09:47 Uhr von ParaMAX
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Beste Autoren-Meinung bis jetzt ich bin zwar noch nicht soooo lange dabei, aber bis auf das letzte Wort ist das die beste Autoren-Meinung die ich auf SN gelesen habe.

Und nach meiner Meinung sollte er den Job behalten, bin zwar kein Polizisten-Fan, aber was haben seine Note mit seiner Arbeit zu tun. Menschlichkeit und Gerechtigkeitssinn stehen nicht auf solchen Zeugnissen...
Kommentar ansehen
17.10.2012 10:21 Uhr von Phyra
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
mal ein beweis dafuer, dass schulische leistungen nicht alles ueber die eignung eines menschen aussagen, gerade in unserem system in dem z.b. ein mathematisch/naturwissenschaftlich sehr begabter mensch durch unfaehigkeit in fremdsprachen und vielleicht geschichte/politische bildung oder was auch immer, kein abitur machen kann und deswegen keine naturwissenschaften studieren koennte.
Kommentar ansehen
17.10.2012 11:25 Uhr von smokerjoe81
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Würde mich nicht wundern wenn das viele Polizisten so gemacht hätten. Bei deren "Kompetenz" vermutet man ja oft, dass sie nicht einmal einen Baumschulabschluss haben...
Kommentar ansehen
17.10.2012 12:02 Uhr von nrtm
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
würde: mich mal interessieren welchen Abschluss diese Experten hatten. Die eine Pistole unter einer Fussmatte nicht finden konnten...
Kommentar ansehen
17.10.2012 14:19 Uhr von Knutscher
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Grundsätzlich gilt doch erst mal eines. Er hat seinen Job jetzt 33 Jahre gut gemacht. Damit HAT er seine Kompetenzen bewiesen ....

Und das es mehr als nur ihn mit gefälschtem Zeugnis bei der Polizei gibt, kenne ich aus zwei Fällen selber...

Das schlimme ist doch, das ein verkacktes Bildungssystem Menschen einen Stempel aufdrückt und damit dann deren ganzes Leben bestimmt...

Schulen sind ja so Fehlerlos, Lehrer ebenfalls, und und und

Was meinte Schröder mal zum Thema "Ungerechtigkeit im Bildungssystem"??

"Es kann eben nicht nur Häuptlinge geben, sonder es muss auch genügend Indianer geben. Wer würde denn sonst die ganze Arbeit machen"
Kommentar ansehen
21.10.2012 02:41 Uhr von Maku28
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
okayy: "darunter aber die Ex-Frau"

alles klar......

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?