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Bekannter US-Großinvestor George Soros: Deutschland muss aus dem Euro austreten

Der berühmte amerikanische Großinvestor George Soros hat in Sachen Euro-Finanzkrise eine radikale Lösung vorgeschlagen.

Deutschland muss aus dem Euro austreten, wenn es nicht bereit ist, eine Führungsrolle zu übernehmen.

Wäre Deutschland kein Euro-Mitglied mehr, dann "würde sich das Problem in Luft auflösen", so der Hedgefonds-Manager. Bleibt Deutschland, dann wird das Land von der Krise mitgerissen und die Europäische Union zerstört.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Euro, Austritt, Eurozone, George Soros
Quelle: www.sueddeutsche.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2012 12:28 Uhr von OldWurzelsepp
 
+13 | -28
 
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16.10.2012 12:55 Uhr von OldWurzelsepp
 
+14 | -10
 
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Es gab 1000 Lösungen die geholfen hätten. Konnte sich nur keiner einigen.Hätte man gleich am Anfang Griechenland schnell und unkompliziert geholfen, hätte man niemals einen ESM gebraucht und die restlichen PIGS Staaten hätten auch nicht drunter gemusst. Jetzt hat man den ganzen Investoren gezeigt, dass ein EU Land doch nicht so sicher ist und den Spekulanten, dass das man mit dem Wetten gegen EU Staaten (bzw. deren Staatsanleihen) und den Euro viel Geld machen kann.
Ein entschlossene gemeinsame Rettung von Griechenland ganz am Anfang, hätte wohl nur einen Bruchteil gekostet, als wir bis jetzt schon ausgegeben hätten. Ich würde auch jede Wette eingehen, dass wir in dem Fall 2012 schon längst aus der Krise herauswären.
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16.10.2012 13:06 Uhr von jens3001
 
+8 | -1
 
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OldWurzelsepp: Hätte, hätte, hätte. Kommt von dir was anderes auch noch?

Natürlich ist die Krise zu lösen. Und zwar indem alle Staaten über einem gewissen Schulden- und Lebensniveau sich mehrere Stufen auf einen theoretischen Durchschnitt hinablassen und zudem die Staaten unter diesem Durchschnitt mit dem Delta aus "Soll und Ist" untersützten und sie damit hochziehen.

Mit der Zeit wird der Durschnitt dann noch etwas weiter nach unten gedrückt, das es mehr Aufwand benötigt um jemanden hochzuziehen als es braucht um selbst abzusteigen.

Um das durchzusetzen braucht es eine generelle Verallgemeinerung der Schulden (Eurobonds) und unbegrenzte Kredite.


Wenn Deutschland austritt, bricht der Euro zusammen und die EU. Kein Land ist so sehr in die EU eingebunden wie Deutschland.

Und das meint der Herr mit der "Führungsrolle". Das Deutschland (bzw. dessen Regierung) mit seiner Entscheidung über Wohl und Wehe der EU und des Euros richtet.

Und gerade dessen, lieber Herr Soros und Wurzelsepp, darf man so eine Entscheidung nicht übers Knie brechen oder dem reinen Druck anderer Staaten und Banken überlassen.

Deutschland wurde in diese Rolle gedrängt und nun verlangt jeder eine Lösung. Und egal wie diese Lösung aussieht, um Deutschland kommt man hier nicht vorbei.
Aber nicht weil es das Volk gewollt hätte, sondern weil es zu den Nachkriegsauflagen gehörte das Deutschland einem vereinten Europa zustimmt und es aktiv mitträgt.

Es ist ein Dilemma, egal wie man es dreht und wendet.

Selbstverständlich hätte es zu früheren Zeiten andere Lösungen gegeben und natürlich gibt es jetzt Lösungen. Die Frage lautet eher "welche ist die Lösung mit dem geringsten Opfer für Deutschland?".

Das ein Großinvestor, der Unmengen an Geld investiert hat, darauf aus ist Druck auszuüben auf den Punkt des Euros und der EU der der größte Entscheidungsfaktor ist, ist mir vollkommen klar.

Aber danke, dass du es nochmal so laienhaft ausgedrückt hast.
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16.10.2012 13:13 Uhr von Bobbelix60
 
+8 | -0
 
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Wetten, dass der wieder ein paar Wetten am Laufen hat, dass der Euro den Bach runter geht, ob so oder so? Dem Ars... ist alles zuzutrauen, aber bestimmt kein wohlgemeinter Tipp zur Beseitigung der Krise.
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16.10.2012 13:16 Uhr von evildeeds
 
+8 | -4
 
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JA zur EU der Vaterländer

aber wir müssen den Euro aufgeben. wir können nicht den halben kontinent finanzieren und unsere zeitarbeiter desswegen als sklaven halten über die rente will ich auch gar nicht mehr schreiben.
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16.10.2012 13:27 Uhr von Knutscher
 
+5 | -3
 
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Soros: hat leider nur teilweise recht. Tritt Deutschland aus dem €uro aus, wird sich die Situation in Europa bald verbessern; aber dafür wird dann Deutschland dann kolossal absaufen.....
und Berlin weiß das und wird deshalb genau DAS nicht machen.
Lieber pumpt man immer mehr Geld in die Banken und flutet die Europäischen Märkte mit immer mehr Billigwaren und -produkte; immer in der Hoffnung hofft das es Kapitalmafia bald reicht und die Krise damit von alleine vergeht .........

Schon witzig, dass jetzt die Briten aus der €uro-Besatzungszone raus wollen...
"Briten wollen Euro-Abkommen aufkündigen

Die britische Regierung will nach jetzigem Stand aus zahlreichen Abkommen mit europäischen Partnern aussteigen. Das kündigte Innenministerin Theresa May an. Damit würde sich Großbritannien weiter von Europa distanzieren. "

http://www.handelsblatt.com/...
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16.10.2012 13:35 Uhr von sicness66
 
+7 | -5
 
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Immer diese Spinner: Sind hier einige so naiv und glauben, ein Austritt Deutschland würde die Situation innerhalb weniger Monate in Europa ändern ? Ein Austritt aus dem Euro, egal von wem, kann sich im schlimmsten Fall über ein Jahr lang hinauszögern. Dann müsste man zwischenzeitlich noch Exporte und Import im Kapital- und Warenverkehr stoppen. Das wäre für Deutschland, dass dann mit einer starken DM zu kämpfen hätten, der finale KO.

Nur mal so zur Erinnerung. Die Einführung des Euro hat 4 Jahre gedauert...
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16.10.2012 13:38 Uhr von matoro
 
+9 | -9
 
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wir werden aber nicht austreten: weil viele leute mehr hirn haben als die aus shortnews
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16.10.2012 14:00 Uhr von Chris9988
 
+9 | -0
 
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Lösungsansätze gibt es garantiert genug.
Nur was nützt es wenn es dies verlogene Pack von Politikern nicht umsetzen will.
Sie würden ja etwas an ihrer Glaubhaftigkeit und ihren geschönten Statistiken verliehren.

Einer z.B. war der mit den Mindestlöhnen, wie sollen andere Länder denn noch günstiger Arbeit anbieten wenn unsere Löhne schon unter aller Würde liegen ?

[ nachträglich editiert von Chris9988 ]
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16.10.2012 14:11 Uhr von tafkad
 
+4 | -3
 
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Klingt hart, aber man sollte eigentlich: immer das Gegenteil von dem tun was Finanzinvestoren vorschlagen.
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16.10.2012 14:54 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+3 | -2
 
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Hört auf den "Hedgefonds-Manager", er spricht die Wahrheit lol

"Wäre Deutschland kein Euro-Mitglied mehr, dann "würde sich das Problem in Luft auflösen""

Wir können ja auch alle anderen rauswerfen, die nicht mit dem starken Euro klar kommen und sie sich selbst überlassen, dann den Nord-€ einführen, dann löst sich das Problem auch in Luft auf...früher oder später ^^
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16.10.2012 15:17 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -5
 
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Wenn Deutschland plötzlich austritt haben wir aber eine Menge Feinde um uns herum. Von denen bekommt die Industrie für die nächsten 100 Jahre keinen Auftrag mehr. Die fühlen sich dann alle ein wenig verarscht.
Wenn Deutschland austritt - sollten wir aber gleich ein paar Bundesländer mit rausschmeissen. Die Bayern schreien schon lange, dass sie auch ohne die anderen können.
und wenn wir Stuttgarter die Stadtgrenze schliessen und den Taler wieder einführen, sieht der Rest von Deutschland, wenn auch bayern fehlt, sehr arm aus.
Berlin kann dann jetzt schon die Staatspleite beantragen.
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16.10.2012 16:08 Uhr von Draco Nobilis
 
+4 | -0
 
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Hätte man kaum schlechter machen können: Mann muss es halt die Vergangenheit aus einen anderen Blickwinkel sehen.

Was hätte man in den letzten Jahren machen können um die Situation maximal für Europa und deren Bevölkerung im allgemeinen zu verschlimmern?

Tja, genau das was in den letzte Jahren gemacht wurde, ich könnte mir nicht vorstellen wie man es hätte schlimmer machen können xD


Unserer Exportindustrie nutzt es schon, also der Euro, aber eben nicht dem Arbeitnehmer. Alle anderen Bereiche leiden eh massiv. Und was passiert wenn die "Abnehmer" ihren zu hohen Import nicht mehr bedienen können? Genau, die Exportindustrie wird sofort schwächeln, auch mit dem ach so tollem Euro. Dann haben wir 0 Binnenwirtschaft und wesentlich weniger Export innerhalb der EU.

Wobei man eh nicht nur in die Eurozone gucken sollte. Ich habe mir mal sagen lassen das DE es sogar fertigbringt Waren in andere Wirtschaftsräume als der EU zu exportieren. Ja tatsächlich, es gibt mehr als nur den Euro. Jetzt sind alle völlig perplex.

Zu dem Experten, US-Großinvestor...
mehr muss man nicht wissen.

@Thomas Hambrecht:

Natürlich haben wir dann "Feinde" wenn wir deren Rechnungen nicht mehr bezahlen. Können ihre Maschinen ja gerne woanders kaufen... oh wait... wir sind ja dank des Euros bisher immer die billigsten bei gleichzeitig eher hohen Qualität gewesen. Ich weiß nicht wo bsp. Griechenland sich sonst seine U-Boote schenken lassen sollte(schon wieder etwas älter, "Rettungspaket nur wenn Griechenland U-Boote von DE kauft", der Brüller^^).
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16.10.2012 16:13 Uhr von Maruun
 
+3 | -1
 
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Blubb: Blubb egal wie das mit dem EU ausgehn wird Deutschland wird wieder schuld sein.

Deutschland wollte NIE eine Führungsrolle inne haben weil sie ganz genau wissen das das nicht klappt. Nun wird Deutschland da eingedrängt.
Merkel nimmt das widerwillig an Versucht die lage zu entschärfen und stößt dann auf massiven widerstand von seitens der jenigen die sie erst in diese Rolle gedrängt haben es ist ein blanker Witz.

Plötzlich fallen Sprüche wie Deutsche Hegemony in Europa, Nazi kehren zurück ect. Da muss man sich doch mal an den Kopf fassen und stellt fest das diese ganze Europäische Union für viele mehr die Hoffnung war ihre eigene Lage zu verbessern.
Das WAR die EU aber nicht. Es war eigentlich ein Verein für Länder dennen es schon gut geht und kein "Entwicklungs"- Projekt für wirtschafts schwache Länder.
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16.10.2012 16:32 Uhr von Child_of_Sun_24
 
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Der: hat doch nur Angst um seine Investitionen, es wäre also nur für Ihne das beste.
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16.10.2012 17:12 Uhr von dagi
 
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schäuble: hat doch schon beschlossen das alles so bleibt wie es ist !!! die schuldenländer brauchen nicht zu sparen denn sie haben ja schon die zusage das der geldstrom weiterfließt !! alle die nicht unter dem rettungsschirm sind müssen ja für die anderen mitbezahlen, also gehe ich lieber unter den schirm und kassiere !!!!!
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16.10.2012 17:25 Uhr von Renshy
 
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das ist aber ein echt lieber alter mann (:
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16.10.2012 21:24 Uhr von sooma
 
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George Soros ist ein Spekulant und Zocker - der hat doch garantiert auf den Euro-Ausstieg "gewettet", dass er da solche "Vorschläge" macht - ganz sicher völlig uneigennützig...

http://www.hedgefonds24.de/...
http://www.handelsblatt.com/...
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16.10.2012 23:56 Uhr von Draco Nobilis
 
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müssen, alternativlos, Demokratie, Kompromiss: Was mir noch einfällt, es ist sehr interessant was wir alles so machen "müssen". Dieses Wort wird in meinen Augen auch ein wenig zu oft benutzt, aber es ist wie mit dem Wort "alternativlos".
Eben, alternativlos^^

Im Grunde sollte man immer das genaue Gegenteil von dem machen was man uns in den Nachrichten als Allheilmittel der Probleme ansieht, würde viele Probleme lösen^^
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28.10.2012 16:41 Uhr von Knutscher
 
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@ lovetv
Danke an Dich, für deinen tollen Beitrag

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