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Unveröffentlichte Werke? Israel gewinnt langen Kampf um Franz Kafkas Nachlass

Ein israelisches Gericht hat entschieden, dass der Nachlass des Schriftstellers Franz Kafka an die Israelische Nationalbibliothek ausgehändigt werden muss.

Das Urteil beendet einen langjährigen Streit um den rechtmäßigen Besitzer der Schriften Kafkas. Kafka hatte die Papiere Max Brod übergeben, nach dessen Tod übernahm seine Sekretärin den wertvollen literarischen Schatz und deren Töchter weigerten sich, ihn herzugeben.

Das Material könnte unveröffentlichte Werke Kafkas enthalten. Brod ignorierte den Wunsch des Autoren alles nach seinem Tod zu verbrennen. Brod war 1939 mit den Papieren vor den Nazis nach Israel geflohen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Israel, Kampf, Nachlass, Franz Kafka
Quelle: www.bbc.co.uk

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2012 13:05 Uhr von ZzaiH
 
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news ist inhaltlich: mangelhaft...
1) brod schenkte vor seinem tod die schriften seiner sekretärin
2) die töchter von ilse hoffe (der sekretärin) wollten die schriften dem archiv in marbach stiften
3) ´39 ist brod nach palästina (israel existierte damals noch nicht) geflohen

zur news selbst: ist ja ein ding das ein israelisches gericht in einem fall israel gegen erben für israel votiert...
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16.10.2012 11:12 Uhr von psycoman
 
+0 | -1
 
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Kafkas Wille: Warum hält man sich nich teinfach an den Wunsch des Autors und verbrennt seine Werke. Das wollte ich schon in der Schule immer machen, als ich damit gequält wurde.

Wie kann man denn nach Israel fliehen, wenn es noch gar kein Israel gab. Brod floh wenn, dann nach Palästina bzw. das Britische Mandatsgebeit, oder sehe ich das falsch?

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