14.10.12 19:31 Uhr
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Broken-Heart-Syndrom: Rhythmusstörungen müssen nicht unbedingt Herzinfarkt sein

Christina D. (78) hatte im Prinzip ein ruhiges, beschauliches Leben und genoss mit ihrem Mann lange Spaziergänge an der Ostsee. Doch manchmal bekam sie kaum noch Luft, spürte eine Enge im Brustkorb, ihr Herzschlag wurde unregelmäßig. Alles Symptome, die auf einen Herzinfarkt hindeuten.

Doch nachdem die 78-Jährige in der Klinik behandelt wurde, konnte man zwar weitere Herzinfarkt-Symptome festellen, wie erhöhte Enzym- und Eiweißwerte, doch eine Prüfung der Herzkranzgefäße gab Entwarnung. Christina D. hatte vielmehr ein Broken-Heart-Syndrom, ein "gebrochenes Herz".

Ursache dafür sind emotionale Belastungen wie Scheidung, Todesfälle oder Arbeitsplatzverluste. Bei Christina D. waren es die Touristenscharen an der Ostsee, die ihr Unbehagen bereitete oder wenn sie mitbekam, wie ihr Nachbar den Hund schlecht behandelte. Stresshormone lösen dann die Symptome aus.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Herz, Herzinfarkt, Diagnose, Syndrom
Quelle: www.spiegel.de

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14.10.2012 19:31 Uhr von no_trespassing
 
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Ich empfehle die Quelle zu lesen, das ist etwas woran die Gesellschaft in Zukunft noch häufiger erkranken wird. Im Prinzip ist das nichts anderes als eine Form der Depression, die sich direkt auf das Herz niederschlägt.

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