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"Cyber Pearl Harbour": USA rüsten sich für virtuellen Krieg gegen Iran

Kürzlich wurden mehrere Energiekonzerne am persischen Golf sowie unter anderem Einrichtungen der Citygroup, von JPMorgan Chase und der Bank of America von einer Cyber-Attacke getroffen.

Diese ersetzte Systemdateien mit Bildern von brennenden amerikanischen Flaggen. Laut Angaben sollen die Verantwortlichen der Cyber-Attacke in der iranischen Regierung zu finden sein.

Deshalb fürchtet man in den USA ein virtuelles Pearl Harbour, wofür man sich nun rüstet. "In der Vergangenheit haben wir an Land und zu Wasser operiert, am Himmel und im Weltall. In diesem neuen Zeitalter muss das US-Militär unsere Nation auch im Cyberspace verteidigen", hieß es.


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WebReporter: crzg
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Iran, Krieg, Cyberangriff
Quelle: www.gizmodo.de

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55 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2012 14:17 Uhr von Borgir
 
+10 | -2
 
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die USA: wieder. Bei so vielen Feinden sollte man nicht zu voreilig auf einen bestimmten schließen.
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14.10.2012 14:25 Uhr von architeutes
 
+4 | -6
 
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@Borgir: "die USA wieder"
Wer wurde nun denn attakiert ??
Und ist es verwerflich sich gegen Angriffe zu verteidigen ??
Bei all der Ablehnung sollte man nicht völlig blind werden
für den Inhalt einer News.
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14.10.2012 14:47 Uhr von Pils28
 
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Hat sich nicht gerade im Wahlkampf: ein amerikanischer Präsident damit gebrüstet für einen recht verbreiteten Wurm verantwortlich zu sein, der Industrieanlagen im Iran beschädigte? Streng genommen, ein Kriegsverbrechen. So eine scheiss Prokriegspropaganda der Amis. Ich kann es nicht mehr hören. Hoffentlich bekommen die Iraner bald wirklich Atombomben, damit endlich wieder Frieden einkehrt. Hat nur eine Seite große Keulen, wird es immer Terror geben, bis die andere Seite ebenfalls hoch genug gerüstet ist.
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14.10.2012 15:18 Uhr von kingoftf
 
+1 | -1
 
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Schnell: noch "Weapons of Mass destruction" finden und los geht´s

http://www.coxar.pwp.blueyonder.co.uk
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14.10.2012 15:28 Uhr von Perisecor
 
+2 | -9
 
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@ Pils28: "So eine scheiss Prokriegspropaganda der Amis."


Und das von dir, der zuvor noch behauptet, ein amerikanischer Präsident hätte sich mit Stuxnet gebrüstet. Das ist schlicht unwahr.

Und nein, ein einzelnes Buch, welches sich auf anonyme Quellen beruft, ist kein ´Beweis´ dafür.


Propaganda verbreitet hier also nur einer - du.
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14.10.2012 15:50 Uhr von Perisecor
 
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@ Feingeist: Nein, ich bin nicht dafür zuständig, jede deiner Wissenslücken zu schließen.


Meine "haltlose Propaganda" lässt sich, im Gegensatz zu euren Behauptungen, nachprüfen.

Pils28 kann ja gerne belastbare Quellen vorlegen, die nicht alle auf ein einzelnes Buch ohne weitere Quellen eines NYT-Autors zurückgehen.
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14.10.2012 16:20 Uhr von Perisecor
 
+1 | -7
 
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@ Feingeist: "Welche Wissenslücken sollen das denn sein?"

Nicht den Unterschied zwischen politischen Gefangenen und gefangenen Terroristen zu (er)kennen.


Das hat nichts, aber auch garnichts mit den dortigen Zuständen oder völkerrechtlichen Themen zu tun. Außer natürlich, man ist dumm und kann da nicht differenzieren. Ich mag nicht ausschließen, dass genau das dein Problem ist.
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14.10.2012 16:32 Uhr von Perisecor
 
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@ Feingeist: Oh, und nun ablenken, weil die Illusion von den politischen Gefangenen zusammengebrochen ist.

Ich habe nie behauptet, dass alle dort schuld sind. Sie sitzen wegen Terrorismus in Guantanamo und sind entweder Terroristen oder unschuldig - aber eben in keinem Falle politische Gefangene, wie du behauptet hast.



Irgendwie ist es aber schon süß, wie du immer wieder versuchst, fehlende Bildung durch möglichst schnelles und heftiges herumhüpfen zu kaschieren. Ich bin sicher, damit machst du bei Publikum auf deinem Niveau richtig viel Eindruck.
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14.10.2012 17:27 Uhr von Perisecor
 
+0 | -5
 
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@ Feingeist: " Die von Dir so liebevoll gepflegte Illusion von überlegener Bildung finde ich total drollig."

Wäre dem nicht so, müsstest du nicht dauernd dumme Fragen stellen.


Politische Gefangene gehen aufgrund einer politischen Motivation, z.B. weil sie eine andere politische Meinung haben, ins Gefängnis.

Die Leute in Guantanamo sitzen aber aufgrund bestätigter oder vermuteter Straftaten dort fest.
Dass es dafür keine Rechtsgrundlage gibt, ist falsch. Eine Rechtsgrundlage für das, was den Leuten dort so im Allgemeinen vorgeworfen wird, gibt es in quasi jedem Land.




"... der gerade versucht Guantanamo zu rechtfertigen..."

Ich habe mit keinem Wort Guantanamo gerechtfertigt. Ich zeige dir lediglich auf, dass dein schnell dahingekotzter Kommentar "Mit einem Wort: Guantanamo", bezugnehmend auf politische Gefangene in sog. Schurkenstaaten, inhaltlich völliger Unsinn ist.

Diese ´Diskussionen´ mit dir langweilen mich. Ich fühle mich wie bei einem kleinen Kind, dem man alles ganz langsam, mehrfach und deutlich erklären muss und welches am Ende doch nichts versteht.
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14.10.2012 18:05 Uhr von certicek
 
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@ Perisecor: Welche Rechtsgrundlage gilt denn in Guantanamo?

Ist das die gleiche Rechtsgrundlage nach der Folter legal ist (Waterboarding)?

Ist das die gleiche Rechtsgrundlage nach der Gefangene unter Drogen gesetzt wurden (Scopolamin)?

Ist das die gleiche Rechtsgrundlage nach der Unschuldige gefangen gehalten werden (bis zu ihrem Tod)?

Ich frage Dich, welches Recht galt für Adnan Latif?
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14.10.2012 18:16 Uhr von Perisecor
 
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@ certicek: Für Guantanamo gilt generell US Militärrecht.
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14.10.2012 18:19 Uhr von ElChefo
 
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Feingeist: "Ich habe natürlich Deinen weisen Rat befolgt und (nicht nur) Wikipedia befragt. Und stell Dir vor, was da u.a. steht:"

...weil in dem Satz das Wort "politisch" vorkommt, macht es die Gefangenen aber noch lange nicht zu politischen Gefangenen.

Was die Insassen angeht, stell dir bitte mal folgende Frage und beantworte sie möglichst wertungsfrei betreffs der "Gastgebernation" des entsprechenden Lagers:
Das Völkerrecht kennt und definiert Grenzen und Möglichkeiten für genau drei Personengruppen: Kombattanten, Non-Kombattanten. Für denjenigen, der illegal in militärischer Manier in einen Konflikt eingreift, ist schlicht keine langfristige Lösung vorgesehen, weder was Internierung, Be- und Verurteilung sowie Delegation von Befugnissen angeht.
Schlag mal vor, wie man mit diesen Leuten umgeht, die im Laufe der assymetrischen Kriegsführung aufgegriffen werden. Denk mal drüber nach, wie sich ein Kombattant definiert und warum ein assymetrischer Kämpfer wie etwa die HIGs oder Taliban für diesen Status per se disqualifiziert ist.
Die gute alte standrechtliche Erschiessung dürfte wohl in heutigen, zivilisierten Zeiten ausfallen, oder? Aus naheliegenden Gründen wohl auch die zivilrechtliche Prozessführung inklusive Beweiskette und -sicherung.
Viel Spass beim Basteln. Ist nämlich gar nicht mal so einfach.
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14.10.2012 18:27 Uhr von Perisecor
 
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@ Feingeist: "Nö, ist es nicht."

Natürlich ist es das. Die Rechtsgrundlage in Guantanamo ist US Militärrecht, denn es ist eine US Militärbasis. Der Supreme Court hat den Gefangenen dort weiterhin bestimmte US Zivilrechte zugesprochen.



"Jaja, ich weiß: Wikipedia ist nicht die stärkste Quelle unter dieser Sonne."

Das Problem hier ist nicht Wikipedia, sondern die einsame Quelle, auf die sich der von dir zitierte Abschnitt stützt.

Wilkerson kam damit auch nicht heraus, als er noch seinen Posten hatte, sondern erst, als er abgesägt wurde.

Der Regierung, die nicht nur ihn, sondern auch seinen Kumpel Powell letztlich fallengelassen hat.

Tatsächlich spricht sich Wilkerson gegen alles, was mit der Regierung Bush zu tun hatte (und deren Teil er war), mit heftigen Worten aus.


Dagegen ist an und für sich nichts zu sagen, aber ihn als einsame Quelle für eine derartige Behauptung zu benutzen, ist alles andere als belastbar.


Demgegenüber steht auch, dass, wären es tatsächliche politische Gefangene, sich die Debatte nicht so lange hingezogen hätte.




"Tatsächlich könnte man in diesem Fall Deine mehr als gewagten Behauptungen bis zur Unkenntlichkeit auseinander nehmen."

Indem du dich weiterer halbseidener Quellen bedienst? Was kommst als Nächstes, Alles-Schall-Und-Rauch und NuoViso?



Die Frage, ob diese Leute tatsächlich politische Gefangene sein könnten - egal ob Wilkerson recht hat oder nicht - hat ElChefo ja schon aufgeworfen. Danke hierfür.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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14.10.2012 18:51 Uhr von certicek
 
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@ Perisecor: Danke für die klare Antwort.

Nun frag ich Dich, auf welcher Rechtsgrundlage wurde Adnan Latif, festgenommen von pakistanischen Kopfgeldjägern, nach Guantanamo deportiert? Was war ihm vorzuwerfen?

Hier ist seine Story:
Chronicle of a death foretold
http://www.aljazeera.com/...


[ nachträglich editiert von certicek ]
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14.10.2012 19:01 Uhr von Perisecor
 
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@ certicek: "Was war ihm vorzuwerfen?"

Mitglied in einer terroristischen Vereinigung, Verschwörung zum Angriff gegen die Vereinigten Staaten und so weiter.

Nur, weil sich ein Verdacht u.U. nicht erhärtet, heißt das nicht, dass es für die Festnahme keine Rechtsgrundlage gab.
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14.10.2012 19:16 Uhr von ElChefo
 
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certicek: http://tinyurl.com/...

Seite 34 - 45, alle Fundstellen zu ISN 156.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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14.10.2012 19:46 Uhr von certicek
 
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@ Perisecor: Ok.
Welche Rechtsgrundlage gab es für die Deportation eines unschuldigen, jemenitischen Menschen, der sich 2002 zur medizinischen Behandlung in Pakistan (nicht in den USA oder Afghanistan) aufhielt?

Adnan Latif wurde nie verklagt oder verurteilt.
Er starb in Guantanamo, ohne daß er wußte warum er dort war aus reiner Willkür des Musterlandes der Freiheit und Demokratie.

PS.: Über 80 andere Häftlinge sitzen dort, bei denen schon fest steht, daß sie unschuldig sind (nach Überprüfung von CIA, FBI, Militär und DHS/Stand Januar 2012). Warum sind die nicht längst bei ihren Familien?
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14.10.2012 19:51 Uhr von certicek
 
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@ ElChefo: Wozu soll ich mir die ganzen Namen durchlesen?
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14.10.2012 20:00 Uhr von Perisecor
 
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@ certicek: ElChefo hat dir doch mit seinem Link die exakten Vorwürfe benannt. Du musst dich halt auch mal fünf Sekunden mit einer (richtig guten) Quelle beschäftigen.



"Welche Rechtsgrundlage gab es für die Deportation eines unschuldigen, jemenitischen Menschen, der sich 2002 zur medizinischen Behandlung in Pakistan (nicht in den USA oder Afghanistan) aufhielt? "

Ob er nun tatsächlich unschuldig war, weiß ich nicht. Es tut aber nichts zur Sache. Genauso wenig, wie sein Herkunftsland.

Die Rechtslage hierfür sind Militärgesetze der USA. Akzeptiere es, ich habe es dir bereits mehrfach geschrieben.


Ob er wusste, was ihm vorgeworfen wird, weiß ich nicht. Ich gehe aber davon aus - u.a. steht es ja auch in dem, was ElChefo hier verlinkt hat.

Mit Willkür hat das auch nichts zu tun, denn es Bestand ein Verdacht gegen ihn.



"Warum sind die nicht längst bei ihren Familien?"

Ohne deine Behauptung überprüft zu haben: Keine Ahnung. Woher und warum soll ich das wissen?

Im Fall von Adnan Latif wurde die Verbringung in den Jemen ausgesetzt, weil dort schwierige politische Zustände herrschen. So richtig überzeugt von seiner Unschuld war man wohl nicht.
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14.10.2012 20:15 Uhr von certicek
 
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@ Perisecor: Erzähl mir nicht, daß amerikanische Militärgesetze für zivile, jemenitische Bürger im Hoheitsgebiet von Pakistan gelten.

Wo steht das?

Außerdem bist Du nicht in der Position, daß Du mir vorschreibst, was ich zu akzeptieren habe. Ich akzeptiere Deine Erklärung ausdrücklich nicht.
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14.10.2012 20:40 Uhr von Perisecor
 
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@ certicek: "Erzähl mir nicht, daß amerikanische Militärgesetze für zivile, jemenitische Bürger im Hoheitsgebiet von Pakistan gelten."

Dann erzähle ich dir das eben nicht und du glaubst weiterhin an den Weihnachts-Ayatollah oder wen auch sonst.


"Wo steht das?"

NDAA.



" Ich akzeptiere Deine Erklärung ausdrücklich nicht. "

Dann heul halt weiter herrum und stell dieselben Fragen immer und immer wieder.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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14.10.2012 21:06 Uhr von certicek
 
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@ Perisecor: Bevor ich mich wieder dem Weihnachts-Ayatollah widme:

Doch noch eine Bitte, falls es nicht zuviel Mühe macht:

Zeige mir eine Textpassage eines Gesetzes auf, welches 2002 Gültigkeit hatte, nicht im Widerspruch zur "Deklaration der Menschenrechte" und der "Charta der Vereinten Nationen" stand und inhaltlich besagte, daß das amerikanische Militärrecht auf zivile, jemenitische Bürger, im Hoheitsgebiet Pakistans, Anwendung findet.

PS.: Ich gehe jetzt wieder und heul mich beim Weihnachts-Ayatollah aus ;-)
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14.10.2012 21:18 Uhr von Perisecor
 
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@ certicek: NDAA.


Ob das im Widerspruch zu anderen, nicht US-amerikanischen Gesetzen steht, ist irrelevant. Du hast nach einer Rechtsgrundlage gefragt und die hast du bekommen.


Als nächstes muss diese dann von einem Kugelfisch mit Jungfrauenblut auf grünes Seidenpapier geschrieben worden sein, damit es dir ins Konzept passt?!


NDAA bezieht sich übrigens nicht auf "jemenitische Bürger in Pakistan", was ja auch ziemlich dumm wäre, sondern generell auf Feinde der USA. Es könnte sich also z.B. auch um einen Türken in Deutschland handeln.


Hier kommt noch hinzu, dass Musharraf den USA weitgehende Befugnisse in Pakistan eingeräumt hat. Aber was interessieren dich schon so unwichtige Fakten. Du glaubst an das, was du glauben willst - das hast du ja bereits sehr deutlich zum Ausdruck gebracht.
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15.10.2012 00:48 Uhr von ElChefo
 
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certicek: " Wozu soll ich mir die ganzen Namen durchlesen? "

Nicht "die ganzen Namen", nur die Fundstellen zu ISN 156. Das ist der von dir genannte Häftling, auf den entsprechenden Seiten findest du die Klagevorwürfe mit der Aufzählung, gegen wen diese Vorwürfe ins Feld geführt werden.
[Kleiner Tipp in eigener Sache: Google -> Adnan Latif -> Wikipedia -> ISN-Nr. -> Google -> Ergebnis = Link siehe oben.]

"Erzähl mir nicht, daß amerikanische Militärgesetze für zivile, jemenitische Bürger im Hoheitsgebiet von Pakistan gelten."

Genauso, wie deutsche RoE für deutsche Kombattanten vs. legale und illegale Kombattanten der Gegenseite gelten, gilt der UCMJ für Gefangene der amerikanischen Streitkräfte.

"Außerdem bist Du nicht in der Position, daß Du mir vorschreibst, was ich zu akzeptieren habe."

Peri schreibt dir nichts vor, er beschreibt nur die angewandte Realität. Der normativen Kraft des Faktischen kannst du nichts entgegensetzen, sondern kannst nur an ihr entlang argumentieren. So, wie es Peri auch tut - und du glaubst, es sei seine Meinung.

"Zeige mir eine Textpassage eines Gesetzes auf, (...)"

Gegenfrage: Zeige eine Textstelle, die besagt, das ein jemeitischer Staatsbürger auf pakistanischen Territorium ohne Beachtung des humanitären Völkerrechts in bewaffneten Konflikten zur Waffe greifen und den Kampf gegen ´wen auch immer´ aufnehmen darf - bei dem auch pakistanische Staatsbürger zu Schaden kommen.
Einfache Antwort: Wenn ein Pole in Deutschland für eine nach Artikel 20/4 rechtswidrige Regierung in den Kampf gegen deutsche Staatsbürger zieht, wird es Bürger wie mich geben, die ihm keine Chance auf einen vergleichsweise Luxusurlaub auf Kuba geben werden. So einfach ist das. Und vollkommen legal.
...um auf unseren kleinen Freund zurückzukommen: Soweit alles richtig dargestellt ist, wurde er nicht von Amerikanern aufgegriffen, sondern nach seiner Ergreifung durch Privatkräfte an die Amerikaner übergeben. Die WEITERE Verbringung ist absolut durch NDAA und UCMJ gedeckt. Egal, wie sehr du daran rütteln magst.
Die Vorwürfe, die ihm zur Last gelegt werden, habe ich ja weiter oben schon gepostet.
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15.10.2012 03:20 Uhr von certicek
 
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@ ElChefo: "Dead Gitmo detainee was cleared for release in 2009"
http://worldnews.nbcnews.com/...

"In another court, Judge Henry Kennedy Jr. granted the petition of Adnan Farhan Abdul Latif, 34, in a single page order that instructed the Obama administration to ``take all necessary and appropriate diplomatic steps to facilitate Latif´s release forthwith.´´ He also ordered Justice Department lawyers to report back by Aug. 20."
"Of Latif, Remes said, ``This is a mentally disturbed man who has said from the beginning that he went to Afghanistan seeking medical care because he was too poor to pay for it. Finally, a court has recognized that he´s been telling the truth, and ordered his release.´´"
Miami Herald 21.07.2010
http://www.webcitation.org/...

"Administrative review boards at Guantanamo recommended that be transferred to Yemen in 2006 and again in 2008, but the recommendations were never carried out. Adnan challenged his detention in the US district court in Washington, which ruled in July 2010 that he be sent home."
http://www.thenational.ae/...

Statement seiner Anwälte nach seinem Tod vom 12.09.2012
http://www.lawfareblog.com/...

Es interessiert mich gar nicht, was irgendwelche US-Ankläger sich ausgedacht haben. Er war Zivilist und unschuldig.

Es interessieren mich in diesem Fall keine deutschen Kombattanten, keine Polen in Deutschland, kein Luxusurlaub und was Du Dir noch alles ausdenkst. Es interessiert mich nicht.
Außerdem, wenn ich eine Frage stelle (und nicht mal an Dich), brauche ich keine Gegenfrage von Dir.

Noch etwas: Zitat Perisecor. "Akzeptiere es, ich habe es dir bereits mehrfach geschrieben."
ElChefo, ich bin der deutschen Sprache mächtig. Auch von Dir brauche ich dahingehend keine Belehrung.

Es gibt für mich zum Thema Guantanamo nichts, aber auch wirklich gar nichts zu beschönigen. Es ist ein Konzentrationlager amerikanischer Bauart. Unschuldige Menschen - keine Einzelfälle - sind zu Tode gekommen, sind gefoltert, mißhandelt und unter Drogen gesetzt worden. Die Leiden sind dokumentiert. Und jedes Opfer war eines zu viel.

Jeder Mensch, der versucht ein Konzentrationslager zu rechtfertigen, egal wann, egal zu welcher Zeit, egal welcher Nation, egal welche Person weckt nur tiefste Verachtung in mir. Guantanamo ist eine Schande für die zivilisierte Menschheit.

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