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Hubble-Konstante neu bestimmt - Ausdehnungsrate des Universums bei 74,3 Km/s

Astronomen ist es nun gelungen, die Hubble-Konstante, eine der fundamentalen Konstanten in unserem Universum, so genau zu bestimmen wie noch nie zuvor. Die Hubble-Konstante gibt die Ausdehnungsrate des Universums an. Kennt man diese, lassen sich andere Dinge wie Dunkle Energie ableiten.

Der Wert der Hubble-Konstante liegt demnach bei 74,3 plus/minus 2,1 Kilometer pro Sekunde und Megaparsec. Ein Parsec ist ein astronomisches Entfernungsmaß und bestimmt eine Strecke von 3,26 Lichtjahren.

Das Universum dehnt sich somit mit jedem Megaparsec-Abstand um diesen Wert aus. Das heißt also, dass sich das Universum über eine Strecke eines Megaparsecs pro Sekunde um 74,3 Kilometer ausdehnt.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Astronomie, Hubble, Berechnung, Bestimmung, Konstante
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2012 14:57 Uhr von Valmont1982
 
+5 | -6
 
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Wie, es dehnt sich pro Megaparsec um 74 km/s aus....verstehe ich nicht! Ist es was anderes, als wenn man sagt, dass es sich um 74 km/s ausdehnt?
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14.10.2012 15:15 Uhr von f4ke
 
+4 | -0
 
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Ein Parsec ist eine bestimmte Strecke: die Ausdehnung steht also in einem Verhältnis zu dieser Strecke:
http://de.wikipedia.org/...
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14.10.2012 15:16 Uhr von Marple67
 
+2 | -8
 
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@Valmont1982: Wo willst du denn im Universum das Maßband anlegen um sagen zu können das Universum dehnt sich um 74,3km/s aus?
Eben, es hat keine Grenzen. Also legt man eine Längeneinheit fest und schaut um wie viel sich diese pro Sekunde verlängert.
Verstanden? ne, wahrscheinlich nicht oder?
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14.10.2012 15:24 Uhr von ted1405
 
+3 | -1
 
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hmmm Also wenn die Kanten eines Würfels mit der Kantenlänge von 3,2 Millionen Lichtjahren (= 1 Megaparsec) jede Sekunde um unglaubliche 74 km länger werden, dann ist das ... ähhhmmm ... verdammt wenig.
Wenn ich mich nun nicht verrechnet habe, dann würde so ein Würfel seine Kantenlänge also alle 13,2 Milliarden Jahre verdoppeln ...
Nujo ... is´ ja noch ein bisschen Zeit bis dahin. :-)
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14.10.2012 16:43 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -0
 
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@ ted: Das setzt allerdings voraus, dass die Hubble-Konstante zeitlich konstant ist. Soweit ich weiß, ist sie das aber nicht.
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14.10.2012 17:48 Uhr von Marple67
 
+1 | -0
 
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@TheRoadrunner: Richtig, deshalb spricht man heute auch von dem Hubbel-Parameter.
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15.10.2012 15:11 Uhr von mayan999
 
+1 | -0
 
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mal was anderes: ich habe mal irgendwo gelesen, dass die geschwindigkeit mit der sich das universum "ausdehnt" kontinuierlich zunimmt und nicht, wie früher angenommen abnimmt. wenn das stimmt, würde man von der erde aus gesehen, in vllt 100 milliarden jahren keine sterne mehr sehen können, weil sich die galaxien soweit von uns entfernt haben, dass man meinen könnte, alleine im weltall zu sein. hat jemand nähere informationen dazu ?
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15.10.2012 16:51 Uhr von Rychveldir
 
+1 | -0
 
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Der Parameter ist ein relativer Wert: Um ted1405s Rechnung weiterzumachen: Die Erdumlaufbahn hat einen Durchmesser von ca 300 Mio km. Die entsprechende Ausdehnung pro Sekunde beträgt auf diese Größe berechnet lediglich 35 mikrometer (grob!). Die Erde ist jedoch gravitativ an die Sonne gebunden, also entfernt sie sich nicht einfach so schnell.

//edit: Mathfail behoben

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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28.11.2012 15:13 Uhr von Brockhoff
 
+1 | -0
 
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Die Raumzeit kann sich mit v > c ausdehnen. Die SRT hat
hier keine Gültigkeit. Deine Rechnung ist noch falsch. Diese einfache Rechnung für die " Fluchtgeschwindigkeit" ( Hubble -Gesetz ) funktioniert nur für kleine z (z<0,1 Redshift ).
Für größere z wird die Rechnung komplizierter.
hb
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28.11.2012 15:19 Uhr von Brockhoff
 
+1 | -0
 
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Die SRT hat mit der Ausdehnung der Raumzeit nichts zutun. Diese kann größer als c sein. Die Galaxien bewegen sich relativ zum Raum nicht.
Deine Rechnung kann nur für kleine z ( z<0,1 ) durchgeführt werden. Für größere z ( Redshift ) ist die Rechnung komplizierter ( siehe FLRW - Metrik )

hb

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