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Ägypten: Generalstaatsanwalt bleibt die Versetzung in den Vatikan erspart

Ägyptens Präsident Mohammed Mursi wollte Generalstaatsanwalt Abdelmagid Mahmud seines Amtes entheben. Er sah ihn verantwortlich für den Freispruch der 24 Mubarak-Anhänger, die wegen ihrer angeblichen Beteiligung an der sogenannten "Kamel-Schlacht" angeklagt worden waren.

Mahmud hingegen weigerte er sich, seinen Posten zu verlassen. Dazu müsse man ihn ermorden, so der Jurist bei einer Pressekonferenz. Mursi ließ Donnerstagabend verlauten, Mahmud diene Ägypten künftig als Botschafter im Vatikan. Nun wurde diese Nominierung als Missverständnis bezeichnet.

Nach Informationen des britischen Nachrichtensender BBC hätten sich die Konfliktparteien mittlerweile einigen können. Auf dem Tahrir-Platz kam es unterdessen zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Muslimbrüder und liberaler Parteien.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ägypten, Vatikan, Staatsanwalt, Versetzung
Quelle: www.zeit.de

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