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Jahrelang Multiple Sklerose vorgetäuscht - Mann erschlich 250.000 Euro Sozialgeld

Der 44-jährige studierte BWLer Thomas H. soll jahrelang die Krankheit multiple Sklerose simuliert haben. Für ihn war das Vortäuschen der schweren Krankheit lukrativ, denn so kam er an 250.000 Euro Sozialgeld. Im Moment steht er deswegen vor Gericht.

Die Idee zu dieser Täuschung hatte er im Sommer 2006 zum Ende seiner Gefängniszeit geschmiedet. Da kam ihm der Einfall, eine "Karriere als Berufskranker" zu starten. Es funktionierte - Sozialämter und Krankenkassen gewährten Arbeitslosen- und Pflegegeld, Mietkosten, Heizkosten und andere Leistungen.

Eigentlich sollten die Mietzuschüsse und Pflegegelder auch an Vermieter und Pflegekräfte gehen. Doch er reichte das Geld nie weiter. Stattdessen wechselte er zweimal den Wohnort, damit man ihm nicht auf die Schliche kommt. Sogar ärztliche Bescheinigungen fälschte der Mann.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Euro, Gericht, Multiple Sklerose, Pflegefall, Simulant
Quelle: www.bild.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2012 10:11 Uhr von AmadoFuentes
 
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Er hats richtig gemacht: auch wenn er jetzt nicht mehr glücklich wird
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14.10.2012 10:27 Uhr von Pundi
 
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Hoffentlich kommt er lange jahre Hinter Gittern und muss das alles zurückzahlen.
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14.10.2012 20:32 Uhr von Petabyte-SSD
 
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@Pundi: Wie soll er es zurück bezahlen?
Das Einzig Mögliche wäre, man würde ihn im Gefängnis zu Arbeit verknacken, und dann den Verdienst verwenden um den Schaden zu begleichen
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15.10.2012 14:57 Uhr von thomasteuber
 
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Medizin, hier: Neurologie: Eine solche Diagnose stellt regelmässig NICHT der Betroffene/Patient!

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