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Sie ist am Ende: "Goodbye Deutschland"-Auswanderin endet in Alkohol und Stripclubs

Esther Clingmann wanderte zusammen mit ihrem Mann vor knapp elf Jahren im Rahmen der TV-Show "Goodbye Deutschland" in die USA aus.

Dort wollte sie ihre Träume in Erfüllung gehen lassen, doch am Ende kam alles anders. Nachdem sich ihr Mann von ihr trennte, verlor sie ihre Existenz und alles, was sie hatte. Daraufhin endete sie in Las Vegas in einem Strip-Club.

Dort zog sie sich für Männer aus und griff immer häufiger zum Alkohol. Jetzt ist sie am Ende, versucht in kleinen Schritten jedoch wieder ein normales Leben zu führen. So kauft sie neuerdings zum Beispiel Benzin statt Vodka, wenn sie zu einem Vorstellungsgespräch muss.


WebReporter: crzg
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: USA, Deutschland, Alkohol, Auswanderer
Quelle: www.promiflash.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2012 11:20 Uhr von blade31
 
+129 | -3
 
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joa: Benzin knallt ja auch besser als Wodka
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13.10.2012 11:50 Uhr von _-Chris-_
 
+16 | -14
 
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Figur: ist top, da kann man nix sagen

[ nachträglich editiert von _-Chris-_ ]
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13.10.2012 11:58 Uhr von Klassenfeind
 
+28 | -14
 
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Das ist Bitter für das Mädel Mich kotzen diese Sendungen an, die versprechen, im Ausland fliegen die gebratenen Tauben durch die Gegend und üüüüberall liegt Geld rum das man angeblich nur aufsammeln muss...das selbe Prinzip, wie man DDR - Leute in den damaligen Westen gelockt hat...klar Freiheit..aber ohne Geld ist die Freiheit einen scheiß wert..ohne Geld gibt es keine Freiheit..sondern
nur mit möglichst viel Geld..


Merkt von denen denn keiner, das nur viel Geld und damit auch ein gerüttelt Maß an Sicherheit in´s gelobte Land führt..

...und in die Freiheit...alles andere ist Illusion , die selbe übrigens, von denen auch viele Menschen an den Fließbändern der Fabriken träumen..
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13.10.2012 12:18 Uhr von Perisecor
 
+35 | -15
 
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Tja, in Deutschland hätte sie sich bis an ihr Lebensende in der sozialen Hängematte ausruhen können.

In den USA geht das nicht und - oh Wunder - plötzlich werden doch Arbeitsmöglichkeiten entdeckt.
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13.10.2012 12:40 Uhr von CoffeMaker
 
+17 | -11
 
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"Freiheit bedeutet, solche Entscheidungen selbst treffen zu können und genau das war in der verkackten DDR nicht möglich. "

Blödsinn^^ Man jonnte da arbeiten gehen wo man wollte, hat dir nie einer vorgeschrieben das du zb. nur in Berlin arbeiten musst, hast dir Arbeit in Sachsen gesucht und gut ist. Mein Onkel zb. war einfacher Baumaschinist und später Filialleiter.

"Für das eigene Versagen sind in 99% aller Fälle nicht die anderen Schuld.... "

Ebenfalls Blödsinn. Es spielt im kapitalistischen System auch jede Menge Glück (ca 90%) mit. Wenn du meinst du hast deinen Job weil du der beste bist dann irrst du dich, du hattest Glück und warst zur richtigen Zeit am richtigen Ort und genau deswegen hast du den Job weil es gibt noch 100te andere die deinen Job besser und schneller erledigen könnten als du.
Verstanden?
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13.10.2012 13:34 Uhr von TheRoadrunner
 
+10 | -1
 
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"Good-Bye Deutschland" / @ CoffeMaker: Mir geht diese Sendung ohnehin auf den Keks. Hab ein paar mal kurz reingeschaut und finde das ganze lächerlich (siehe unten).
Diese Auswanderin teilt vermutlich mehr oder weniger das Schicksal von ein paar Millionen in Amerika lebenden Menschen und ein paar Millionen Europäern. Der einzige Grund, warum darüber überhaupt berichtet wird, ist, dass sie vor vielen Jahren (!) mal im Fernsehen war.

Ich bin selbst vor etlichen Jahren in die USA gegangen und vor einigen Jahren wieder nach Deutschland zurück, weiß also durchaus, wovon ich rede.
Hin bin ich mit zwei großen Koffern und einem Rucksack, jeweils prall gefüllt. Alles, was ich nicht unbedingt brauchte, habe ich in D bei meinen Eltern gelassen. Vieles, was ich dann in USA gebraucht habe, habe ich von anderen, zumeist Ausländern (hier: Nicht-Amerikaner), günstig oder gar geschenkt bekommen.
Umgekehrt habe ich in USA alles, was ich nicht unbedingt in Deutschland brauchte (Auto, Wohnungseinrichtung etc.), verscherbelt oder verschenkt, und bin wieder mit prall gefüllten Koffern zurück und habe mir noch zwei oder drei Umzugskartons vorausgeschickt.

Was ich damit sagen will: wenn man es nicht künstlich dramatisiert, ist das alles recht undramatisch. Das schwierigste ist wirklich, aus der Entfernung Dinge wie Wohnung und Studium/Job zu planen. Ansonsten muss man das ganze einfach etwas locker angehen und einkalkulieren (mental wie in finanzieller Hinsicht), dass mal irgendwas nicht wie geplant klappt. Und ja, die Landessprache oder zumindest eine andere in dem Land geläufige Sprache (Englisch, Französisch, Spanisch oder was auch immer) sollte man natürlich beherrschen.

Wenn eine ganze Familie auswandert, kann das meiner Meinung nach nur klappen, wenn alle wirklich dahinterstehen. Der logistische Aufwand ist etwas größer, aber das war´s dann auch schon.

@ CoffeMaker:
Wenn die DDR so toll war wie du sagst, warum musste sie dann Menschen mit Gewalt (bis hin zur Tötung) daran hindern, das Land zu verlassen?
Warum musste man in der Regel der Partei in den Arsch kriechen, um es zu etwas zu bringen oder ohne größere Wartezeit an Luxusartikel wie einen Trabi zu kommen?
Sicher braucht man Glück im Leben. Das brauchtest du allerdings auch in der DDR, oder wieviele Beispiele von Menschen kennst du, die es zum Filialleiter oder etwas vergleichbarem gebracht haben, ohne sich dafür an die Partei zu verkaufen?
Allerdings muss man sein Glück eben auch suchen und manchmal erzwingen.
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13.10.2012 14:36 Uhr von Perisecor
 
+10 | -2
 
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@ CoffeMaker: " Man jonnte da arbeiten gehen wo man wollte, hat dir nie einer vorgeschrieben das du zb. nur in Berlin arbeiten musst, hast dir Arbeit in Sachsen gesucht und gut ist."

Ja, und wenn man in München, Paris oder New York City arbeiten wollte, wurde man verhaftet oder bei der "Flucht" (aus einem Land fliehen - krass, oder?) erschossen.


Man hatte natürlich auch die Freiheit, mit seinen Eltern zu reden. Aber wehe man hat mit Besuchern oder Arbeitern aus dem Westen geredet - das gab sofort riesigen Ärger.



"Mein Onkel zb. war einfacher Baumaschinist und später Filialleiter."

Das ist schön. Eine Freundin von mir war richtig gut in der Schule, durfte aber nicht studieren. Ihre Eltern waren nämlich leider nicht Parteitreu genug.
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13.10.2012 14:53 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -1
 
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was? die sendung gibts schon 11 jahre? ö.Ö krass

hä?
"So kauft sie neuerdings zum Beispiel Benzin statt Vodka, wenn sie zu einem Vorstellungsgespräch muss."

muss man nicht verstehn oder?

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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13.10.2012 15:31 Uhr von a-silver
 
+1 | -2
 
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@ CoffeMaker: natürlich ist jeder selbst für sich verantwortlich, wenn ich aus irgendwelchen Gründen gekündigt werde suche ich mir schnell einen anderen Job oder du machst es wie ich und bist dann Selbstständig.

@Perisecor

also so extrem wie du es hier erzählst war es labge nicht, mag sein das reginale unterschiede gab aber wenn ich kein Book mehr auf meine Arbeit hatte, dann hab ich gekündigt und mir nen besseren Job gesucht! Was mich ein wenig anstunken hat das man aus Scheiße Gold machen musste. Meine Kindheit war echt super nur wo ich älter wurde wollte ich auch mal über die Grenzen schaun und das ging schlecht. Die DDR war am Ende und es war gut so wie es gekommen ist :-)

ach ja ich hätte auch ohne super Abschluß studieren können, brauchte statt 1 1/2 Jahren Grundwehrdienst (Bereitschaftspolizei) nur für 3 Jahre als Berufssoldat dienen. Ich wollte aber gleich Geld verdienen. Also nix mit nur Partei und studieren. Haben se auch versucht aber dann sagt man nur nein und gut.

[ nachträglich editiert von a-silver ]
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13.10.2012 15:37 Uhr von Cruilty
 
+3 | -1
 
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Sie hatte wenigstens die Eier es zu versuchen
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13.10.2012 15:39 Uhr von a-silver
 
+1 | -4
 
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was: hat das mit "Eier" zu tun?? wenn ich hier keinen Job bekommen würde, dann wäre ich schnell dort wo es welche gibt, wo ist das Problem???
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13.10.2012 16:00 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -10
 
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@TheRoadrunner
"Wenn die DDR so toll war wie du sagst, warum musste sie dann Menschen mit Gewalt (bis hin zur Tötung) daran hindern, das Land zu verlassen?"

Die Mauer war in erster Linie dafür gedacht das man die DDR nicht einfach leer räumte, wäre diese nicht da gewesen hätte man alles in den Westen verschoben und in der DDR hätte man gehungert und noch weniger gehabt wie man auch so schon nur hatte.

Die Grenze war milit. Sperrgebiet , der Schießbefehl war also legitim, jedes andere Land schießt auch in Sperrgebieten warum also ist das nur in der DDR so böse?

Das es möglich war legal auszureisen habe ich selbst erlebt also bitte keine Schauermärchen.

"Warum musste man in der Regel der Partei in den Arsch kriechen, um es zu etwas zu bringen oder ohne größere Wartezeit an Luxusartikel wie einen Trabi zu kommen?"

Man musste der Partei nicht in den Arsch kriechen. Bei vielen Sachen hat man sich einfach angepasst, zb. das Auto wurde bei Geburt des Kindes bestellt, wenn es dann erwachsen war bekam es das Auto. Man musste etwas blickig sein. Davon mal abgesehen gab es auch einen Schwarzmarkt für Autos und anderen Dingen, die sogar geduldet wurden.

"Sicher braucht man Glück im Leben. Das brauchtest du allerdings auch in der DDR, oder wieviele Beispiele von Menschen kennst du, die es zum Filialleiter oder etwas vergleichbarem gebracht haben, ohne sich dafür an die Partei zu verkaufen?"

Das ist Blödsinn. Ich weiß nicht wer solche Horrormärchen erzählt. Es war förderlich in der Partei zu sein aber nicht unbedingt nötig. Meine Mutter war nicht in der Partei und ebenfalls Fillialleiterin, der Unterschied zu meinem Onkel war nur das sie in der gleichen Branche blieb während er aus der Baubranche in die Handelsbranche ging und wenn ich mich nicht irre war er auch nicht in der Partei .

@Perisecor

"Ja, und wenn man in München, Paris oder New York City arbeiten wollte, wurde man verhaftet oder bei der "Flucht" (aus einem Land fliehen - krass, oder?) erschossen."

Ausreiseantrag und gut ist.

"Man hatte natürlich auch die Freiheit, mit seinen Eltern zu reden. Aber wehe man hat mit Besuchern oder Arbeitern aus dem Westen geredet - das gab sofort riesigen Ärger."

Schauermärchen. Meine Mutter war mit einem Westberliner zusammen der 3-4 mal die Woche und das über Jahre zu uns nach Hause kam. Es gab keinen Ärger, weder für meine Mutter noch für mich.

"Das ist schön. Eine Freundin von mir war richtig gut in der Schule, durfte aber nicht studieren. Ihre Eltern waren nämlich leider nicht Parteitreu genug. "

Höhöhö ja sicher ^^ ich denke da wird ein bisschen mehr der Ausschlag gewesen sein das sie nicht durfte.

@BastB

"Der Werdegang vom Baumaschinisten zum Filialleiter ist jetzt bestimmt kein besonderes Beispiel für Freiheit. Wenn in der DDR einfache Arbeiter aufgestiegen sind, war das eher ein Anzeichen für besondere Systemloyalität. "

Blödsinn. Was verstehst du unter Freiheit? So stinkreich werden das man nie wieder arbeiten muss und nur noch auf Kosten anderer lebt? Ich weiß echt nicht aus welchen Propagandaheftchens ihr den Müll habt.
Ich will es mal so ausdrücken, die nix drauf hatten sind den Weg über die Partei gegangen, die was drauf hatten brauchten diesen Weg nicht gehen und erreichten das mit ihrer Leistung.

"Vielleicht trifft das auf deinen Job, auf meinen nicht. Wenn das so wäre, wäre ich jetzt arbeitslos."

Blödsinn. Wenn dein Chef einen neuen suchen würde würde er ihn auch finden. Wenn eine Stelle besetzt ist sucht aber keiner, ergo hast du Glück. Du würdest dich umgucken wer dich alles ersetzen könnte.
Natürlich wenn du einen Beruf hast der kaum noch ausgebildet wird wie zb. Schornsteinfeger oder ähnliches, dann könntest du vielleicht recht haben, aber ansonsten gibt es genug Leute die 10 mal cleverer sind als du, die nur leider kein Glück hatten bzw. zu der Zeit als du in deiner Firma angefangen hast nicht da waren um für dich Konkurenz zu sein.
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13.10.2012 16:00 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -7
 
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@TheRoadrunner
"Wenn die DDR so toll war wie du sagst, warum musste sie dann Menschen mit Gewalt (bis hin zur Tötung) daran hindern, das Land zu verlassen?"

Die Mauer war in erster Linie dafür gedacht das man die DDR nicht einfach leer räumte, wäre diese nicht da gewesen hätte man alles in den Westen verschoben und in der DDR hätte man gehungert und noch weniger gehabt wie man auch so schon nur hatte.

Die Grenze war milit. Sperrgebiet , der Schießbefehl war also legitim, jedes andere Land schießt auch in Sperrgebieten warum also ist das nur in der DDR so böse?

Das es möglich war legal auszureisen habe ich selbst erlebt also bitte keine Schauermärchen.

"Warum musste man in der Regel der Partei in den Arsch kriechen, um es zu etwas zu bringen oder ohne größere Wartezeit an Luxusartikel wie einen Trabi zu kommen?"

Man musste der Partei nicht in den Arsch kriechen. Bei vielen Sachen hat man sich einfach angepasst, zb. das Auto wurde bei Geburt des Kindes bestellt, wenn es dann erwachsen war bekam es das Auto. Man musste etwas blickig sein. Davon mal abgesehen gab es auch einen Schwarzmarkt für Autos und anderen Dingen, die sogar geduldet wurden.

"Sicher braucht man Glück im Leben. Das brauchtest du allerdings auch in der DDR, oder wieviele Beispiele von Menschen kennst du, die es zum Filialleiter oder etwas vergleichbarem gebracht haben, ohne sich dafür an die Partei zu verkaufen?"

Das ist Blödsinn. Ich weiß nicht wer solche Horrormärchen erzählt. Es war förderlich in der Partei zu sein aber nicht unbedingt nötig. Meine Mutter war nicht in der Partei und ebenfalls Fillialleiterin, der Unterschied zu meinem Onkel war nur das sie in der gleichen Branche blieb während er aus der Baubranche in die Handelsbranche ging und wenn ich mich nicht irre war er auch nicht in der Partei .

@Perisecor

"Ja, und wenn man in München, Paris oder New York City arbeiten wollte, wurde man verhaftet oder bei der "Flucht" (aus einem Land fliehen - krass, oder?) erschossen."

Ausreiseantrag und gut ist.

"Man hatte natürlich auch die Freiheit, mit seinen Eltern zu reden. Aber wehe man hat mit Besuchern oder Arbeitern aus dem Westen geredet - das gab sofort riesigen Ärger."

Schauermärchen. Meine Mutter war mit einem Westberliner zusammen der 3-4 mal die Woche und das über Jahre zu uns nach Hause kam. Es gab keinen Ärger, weder für meine Mutter noch für mich.

"Das ist schön. Eine Freundin von mir war richtig gut in der Schule, durfte aber nicht studieren. Ihre Eltern waren nämlich leider nicht Parteitreu genug. "

Höhöhö ja sicher ^^ ich denke da wird ein bisschen mehr der Ausschlag gewesen sein das sie nicht durfte.

@BastB

"Der Werdegang vom Baumaschinisten zum Filialleiter ist jetzt bestimmt kein besonderes Beispiel für Freiheit. Wenn in der DDR einfache Arbeiter aufgestiegen sind, war das eher ein Anzeichen für besondere Systemloyalität. "

Blödsinn. Was verstehst du unter Freiheit? So stinkreich werden das man nie wieder arbeiten muss und nur noch auf Kosten anderer lebt? Ich weiß echt nicht aus welchen Propagandaheftchens ihr den Müll habt.
Ich will es mal so ausdrücken, die nix drauf hatten sind den Weg über die Partei gegangen, die was drauf hatten brauchten diesen Weg nicht gehen und erreichten das mit ihrer Leistung.

"Vielleicht trifft das auf deinen Job, auf meinen nicht. Wenn das so wäre, wäre ich jetzt arbeitslos."

Blödsinn. Wenn dein Chef einen neuen suchen würde würde er ihn auch finden. Wenn eine Stelle besetzt ist sucht aber keiner, ergo hast du Glück. Du würdest dich umgucken wer dich alles ersetzen könnte.
Natürlich wenn du einen Beruf hast der kaum noch ausgebildet wird wie zb. Schornsteinfeger oder ähnliches, dann könntest du vielleicht recht haben, aber ansonsten gibt es genug Leute die 10 mal cleverer sind als du, die nur leider kein Glück hatten bzw. zu der Zeit als du in deiner Firma angefangen hast nicht da waren um für dich Konkurenz zu sein.
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13.10.2012 16:11 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ s-silver: "ach ja ich hätte auch ohne super Abschluß studieren können, brauchte statt 1 1/2 Jahren Grundwehrdienst (Bereitschaftspolizei) nur für 3 Jahre als Berufssoldat dienen."
Ja, da hat die DDR ja direkt etwas mit den USA gemeinsam. Dort werden auch junge Leute, die sich als Soldaten verpflichtet haben, danach finanziell unterstützt, wenn sie an einem College studieren wollen (z.B. Montgomery GI Bill). Das hilft ihnen aber wenig, wenn sie bis dahin einen Auslandseinsatz in Afghanistan oder Irak hinter sich haben und dort Dinge erlebt haben, die sie in ihrem Leben nicht mehr vergessen können.
Anders gefragt: wie wäre es für dich gewesen, wenn du als Berufssoldat daran beteiligt gewesen wärst, Aufstände gegen das System niederzuschlagen und im schlimmsten Falle auf Menschen zu schießen oder sie gar zu erschießen? Sicher, studieren hättest du dann dürfen, aber zu welchem Preis?
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13.10.2012 16:23 Uhr von a-silver
 
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wieso: ich war nun mal in der Küche da ging es mir super toll :-) Wenn ich was mit meinem Gewissen nicht vereinbaren könnte hätte ich es nicht gemacht. War übrigends auch ein Grund warum ich nicht aufgestockt habe. Hätte niemand mit der Waffe erschießen können. Das ist was anderes als auf Papmenschen zu schießen.
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13.10.2012 16:39 Uhr von Perisecor
 
+9 | -0
 
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@ CoffeMaker: "Ausreiseantrag und gut ist."

Das hat ja auch super für alle geklappt.

Mal abgesehen von den persönlichen Geschichten, die ich mitbekommen habe, sprechen doch die Mauertoten, die politischen Gefangenen wegen abgelehnter Ausreiseanträge in Hohenschönhausen und der Massenauflauf, der letztlich zu der berühmten Aussage "die Grenzen sind ab jetzt offen" führte, für sich.

Warum sollte man auch eine Botschaft der Bundesrepublik in einem Drittland besetzen, wenn man einfach einen Ausreiseantrag stellen könnte.



"Schauermärchen."

Erzählungen aus erster Hand von sehr glaubhaften Quellen. Auch Leute, die sich untereinander nicht kannten, aber inhaltlich sehr ähnliche Geschichten aus ihrer eigenen Erfahrung erzählten.



"Höhöhö ja sicher ^^ ich denke da wird ein bisschen mehr der Ausschlag gewesen sein das sie nicht durfte."

Sie war nicht regimetreu. Abseits dieser persönlichen Erzählung gibt es darüber ja auch weitere belastbare Quellen.





Letztlich entlarvst du dich und das System aber selbst:
"... in der DDR hätte man gehungert und noch weniger gehabt wie man auch so schon nur hatte."
"....das Auto wurde bei Geburt des Kindes bestellt, wenn es dann erwachsen war bekam es das Auto. Man musste etwas blickig sein. Davon mal abgesehen gab es auch einen Schwarzmarkt für Autos und anderen Dingen, die sogar geduldet wurden."


Das sind Zustände, die ich persönlich nicht erleben möchte.
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13.10.2012 17:09 Uhr von TheRoadrunner
 
+7 | -1
 
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@ coffemaker: Respekt, die Gehirnwäsche hat funktioniert.

"Die Mauer war in erster Linie dafür gedacht das man die DDR nicht einfach leer räumte, wäre diese nicht da gewesen hätte man alles in den Westen verschoben und in der DDR hätte man gehungert und noch weniger gehabt wie man auch so schon nur hatte."
Das ist ja lustig. Was hatte die DDR denn, was man in der BRD wollte und nicht hatte?
Das einzige, was die DDR verlassen hat, waren Menschen - und natürlich sofern sie welche hatten und sie sie mitnehmen konnten, auch ihre Besitztümer.
So wie du das schreibst, erinnert mich das ansonsten ein wenig an Obdachlose, die panische Angst haben, dass man ihnen ihre Besitztümer aus ihrem Einkaufswagen klauen könnte.

"Die Grenze war milit. Sperrgebiet , der Schießbefehl war also legitim, jedes andere Land schießt auch in Sperrgebieten warum also ist das nur in der DDR so böse?"
Ich finde es in jedem Land schlimm, wenn Menschen erschossen werden. Eine kleine Besonderheit an der DDR war ja nun, dass in den meisten Ländern Sperrgebiete die Ausnahme sind und man sie ohne größere Probleme umfahren kann um dorthin zu gelangen, wo man hin will. In der DDR war dagegen wohl die gesamte Grenze zur BRD ein einziges Sperrgebiet: über 1000 km !

"Das es möglich war legal auszureisen habe ich selbst erlebt also bitte keine Schauermärchen."
Ja, wenn es der Partei recht war natürlich. Meinst du, dass sich Leute an der Grenze erschießen hätten lassen, wenn man sie hätte ausreisen lassen?
Ich habe Verwandte, denen es nicht erlaubt war, legal auszureisen.
"Ausreiseantrag und gut ist."
Na klar. Und sich schon mal auf Repressalien einstellen, wenn dem nicht stattgegeben wird. Wem klar war, dass sein Antrag verweigert werden würde, hat natürlich auch keinen gestellt.
Selbst wer erfolgreich geflüchtet war, musste ja mitunter Vergeltungsmaßnahmen gegenüber der Familie fürchten.

"Bei vielen Sachen hat man sich einfach angepasst, zb. das Auto wurde bei Geburt des Kindes bestellt, wenn es dann erwachsen war bekam es das Auto."
Man soll also 18 Jahre im voraus wissen, ob man sich zu der Zeit ein Auto leisten kann und will. Muss man auch voraus ahnen, wie lange dieses Auto halten wird, denn man muss ja schon ein neues bestellen, bevor man das erste Auto überhaupt bekommen hat?

"Meine Mutter war nicht in der Partei und ebenfalls Fillialleiterin, der Unterschied zu meinem Onkel war nur das sie in der gleichen Branche blieb während er aus der Baubranche in die Handelsbranche ging und wenn ich mich nicht irre war er auch nicht in der Partei."
Ja, wenn du dich da mal nicht irrst. Vielleicht war er ja aber auch nur inoffiziell dabei ;)
Generell: Wenn der Mann ein guter Genosse war, dann ging es natürlich auch der Schwester oder sogar der Schwägerin gut, solange sie nicht gerade "feindlich-negativ" waren.
Man muss es ihnen zugute halten: Vielen Familien war wohl nicht bewusst, wieso es der eigenen Familie irgendwie in vielerlei Hinsicht besser ging als den anderen. Merkwürdigerweise wurden die meisten auch nie offen beneidet, woran mag das wohl gelegen haben? Vielleicht, weil irgendwo doch jedem anderen klar war, was die Familie selbst nicht sehen konnte, sehen wollte, oder womit sie sich arrangiert hatte.
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13.10.2012 18:05 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -0
 
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@ silver: Du schreibst, du hättest 3 Jahre als Berufssoldat dienen *können* und dann studieren *können*, also gehe ich davon aus, dass du das nicht getan hast.
Einen Berufssoldaten wird ja wohl kaum damit durchkommen, in der Küche zu arbeiten.
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13.10.2012 18:37 Uhr von a-silver
 
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wie geschrieben habe ich es abgelehnt. Ach unser Küchenchef war ein Offizier, der hat in der Küche mitgekocht.. hat echt spass gemacht :-)
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13.10.2012 20:54 Uhr von kingoftf
 
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Diese Sendungen: sind doch komplett gefaked, sobald die Kameras ausgeschaltet sind, sitzen die doch wieder im Loch.

Wie auch hier auf Teneriffa, was habe ich mich da schon fremdschämen müssen bei den Großkotzen, die hier einen auf King of Currywurst machen wollen...

Friseur auf Teneriffa oder "Ich mach ne Kneipe auf"

Tolle Idee, wieso hat das noch nie einer vorher versucht, das ist ja echt was ganz außergewöhnliches...

"Spanisch lernen, wieso?
Wenn die was von mir wollen, sollen die gefälligst Deutsch sprechen"
"Eigenkapital, wofür, schließlich warten die doch alle nur auf mich"

Und nach 3 Monaten hängen gerade die mit der größten Klappe auf der Straße und hoffen, dass sie das Geld fürs Rückflugticket zusammenschnorren können.
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13.10.2012 22:08 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ silver: Das ist das, was ich sagen wollte: um die Möglichkeit auf ein Studium zu haben, hättest du Berufssoldat mit allen Konsequenzen werden müssen. Ich finde deine Wahl gut, aber ich finde es schade, dass du da überhaupt erst eine Wahl treffen musstest.
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14.10.2012 11:30 Uhr von CoffeMaker
 
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@Perisecor wer von den Leuten die an der Mauer erschossen wurden oder von den Leuten die dann auf das Botschaftsgelände der BRD eines Drittlandes flohen hat denn überhaupt versucht einen Antrag auf Ausreise zu stellen? Davon hört man nämlich nichts weil die meisten garantiert es einfach in den Kopf bekamen einfach abzuhauen.

Ich war auch nicht regimetreu, im Gegenteil ich hab Sachen abgezogen nachder ich laut euren (und anderen) Berichten hätte im Knast landen müssen. Bin ich aber nicht, und ich war kein Parteimitglied oder sonstiges was einen Vorteil im System gebracht hätte.

@TheRoadrunner du magst es für Gehirnwäsche halten, ich erzähle nur das was ich erlebt habe, ich spinne nichts dazu oder verschönere irgendwas oder zitiere aus irgendwelchen Büchern oder Berichten.

Ich habe als die Grenze geöffnet wurde das erstemal leere Geschäfte gesehen. Leergekauft. Bei Schwarzgeldkursen um die 1:7 (vor Maueröffnung sogar 1:15) und der Tatsache das viele Dinge des täglichen Bedarfs staatlich subventioniert wurden, heißt also unheimlich billig war , war das wohl ganz normal. Wie also gedenkst du der Sache Herr zu werden, mit Worten? Mit Verboten?

Ich las letztens irgendwann einen Bericht von Griechenland das die Grenzanlagen errichten um die Flut der illigalen Einwanderer zu dämmen. Das müsste ja dann auch ein Verbrechen sein. Und wenn die Armut außerhalb Europas weiter steigt wirst du auch noch erleben das man ganz Europa einzäunt.

Und was viele sehr gern vergessen ist das es auch viele Ausreiser gab die wieder zurück kamen/wollten weil sie gesehen haben das es doch nicht alles Gold ist was glänzt. Frag nicht nur die Leute die ausgereist sind die danach einen guten Job fanden und gutes Geld bekamen sondern auch die die nach der Ausreise in der Armut gelandet sind was sie für ein Verhältnis zu den beiden System haben.

@euch beide ich bin jetzt nicht auf alles eingegangen, die Sache von allen Seiten zu beleuchten würde eine Doktorarbeit mir abverlangen.

Ich bin ja selbst der Meinung das das System der DDR nicht das Wahre war, aber man hätte was draus machen können. Der Weg zum Kapitalismus samt seiner sozialen Ungerechtigkeit war ein Schritt in die verkehrte Richtung.

Was nützt die Freiheit wenn du keine Arbeit oder Geld hast? Sicher du hast die Freiheit das Land zu verlassen um irgendwo dein Glück zu suchen. Aber das ist nicht das was wir wollten. Wir wollten Freiheit, Arbeit und gutes Geld. Was bekamen wir? Freiheit, Massenarbeitslosigkeit , Dumpinglöhne, Kolonisierung mit ethnischen Volksgruppen die mit Deutschland garnichts am Hut haben und und und....

Und auch von der hochgelobte Demokratie bröckelt langsam der Putz und es zeigt sich wer wirklich das Sagen hat.

Aber lassen wir das, die Liste der negativen Veränderungen ist länger wie die der positiven. Klingt hart aber ist so.

War mein letzter Post zu dem Thema, also nicht wundern wenn nichts mehr von mir kommt^^
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14.10.2012 16:57 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ coffemaker: "ich erzähle nur das was ich erlebt habe, ich spinne nichts dazu oder verschönere irgendwas oder zitiere aus irgendwelchen Büchern oder Berichten."
Ja, dann ist nur noch die Frage, welche Stellung deine Familie in der DDR-Gesellschaft hatte.

"im Gegenteil ich hab Sachen abgezogen nachder ich laut euren (und anderen) Berichten hätte im Knast landen müssen."
Was hast du denn so abgezogen? Vermutlich wurdest du einfach nur nicht erwischt, und dann gibts natürlich auch keine Strafe. Oder die Stellung deiner Familie hat dafür gesorgt, dass das als Flausen eines Jugendlichen abgetan wurde.

"ich habe als die Grenze geöffnet wurde das erstemal leere Geschäfte gesehen."
Freilich. Ein vorübergehender Zustand bedingt dadurch, dass die Leute sich auf einmal etwas leisten konnten. Ebenso, wie kurzfristig der westdeutsche Gebrauchtwagenmarkt leergekauft war.

"Und was viele sehr gern vergessen ist das es auch viele Ausreiser gab die wieder zurück kamen/wollten weil sie gesehen haben das es doch nicht alles Gold ist was glänzt."
Jo, einer von 100 vielleicht. Man liest auch immer wieder von Ex-Häftlingen, die darum bitten, wieder ins Gefängnis zu dürfen, weil sie in der Freiheit nicht klarkommen.

"Ich las letztens irgendwann einen Bericht von Griechenland das die Grenzanlagen errichten um die Flut der illigalen Einwanderer zu dämmen. Das müsste ja dann auch ein Verbrechen sein."
Da gibt es einen entscheidenden Unterschied: Griechenland geht es darum, Leute nicht *herein* zu lassen. Die DDR wollte die Leute nicht *heraus* lassen - zumindest nicht Richtung Westen.

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