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USA: Uni verbietet Plakat wegen Waffe darauf, die jedoch ein Nintendo-Zapper ist

US-Studenten der Saint Mary’s University wollten einen Computerspiel-Abend mit einem Plakat bewerben, auf dem jedoch laut Uni-Leitung keine Waffe dargestellt werden dürfe.

Auf dem Plakat war dann unter anderem ein Nintendo-Zapper zu sehen, den die Uni-Leitung offenbar mit einer Waffe verwechselte und das Plakat prompt verbot.

Die Studenten verstehen das Problem nicht, denn bei dem Zapper handele es sich um einen harmlosen Kontroller, der inzwischen ikonisch ist.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Waffe, Nintendo, Uni, Plakat
Quelle: thechronicleherald.ca

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2012 12:53 Uhr von DeafNut
 
+2 | -10
 
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Hätte man da nicht einfach einen Wii Remote darstellen können? Darüber hinaus hätte ich für einem Computerspiel-Abend erst gar nix in die Richtung Konsole auf das Plakat gebracht ;)
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12.10.2012 13:00 Uhr von dommen
 
+28 | -1
 
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"USA", "Waffe" und "Verbietet(!)"?! In einem Satz?! Dass ich das noch erleben darf...!
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12.10.2012 13:10 Uhr von Big-E305
 
+6 | -0
 
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haben doch recht: damit tötet die US armee unschuldige zivilisten von zuhause aus
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12.10.2012 13:49 Uhr von Tuvok_
 
+3 | -0
 
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Big-E305: Also fallen Joysticks bald unter das Kriegswaffen Kontroll Gesetz ???
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12.10.2012 13:53 Uhr von Perisecor
 
+2 | -10
 
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@ dommen: In vielen Landkreisen der USA herrschen (deutlich) strengere Waffengesetze als in Deutschland.

Wenn du dich ein wenig mit dem Land beschäftigen würdest, hättest du sicher noch mehr dieser Aha-Momente.
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12.10.2012 14:05 Uhr von Marple67
 
+8 | -0
 
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Vor was haben die denn Angst?
Meinen die das ein Strudent an dem Plakat vorbei kommt und denkt "Oh da ist ja eine Waffe auf dem Plakat, ach stimmt ich wollte ja noch Amok laufen ich Dussel"?
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12.10.2012 14:24 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ Marple67: Auf vielen Universitätsgeländen herrscht absolutes Waffenverbot.


Das Verbot hier hat nichts mit Angst zu tun, sondern mit der Durchsetzung eben jenes Verbotes.
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12.10.2012 15:11 Uhr von dommen
 
+4 | -0
 
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@Precisor: Es stimmt zwar, dass das Waffengesetz sehr stark auf die einzelnen Bundesstaaten "verföderalisiert" ist, und es eine unzahl an sog. "Acts" dazu gibt, welche verschärfenden Einfluss auf die Gesetzeslagen zu nehmen versuchen. De Facto ist es (momentan, und wohl auch noch in ferner Zukunft) aber so, dass es der zweite Zusatzartikel der "Bill of Rights" der Regierung verbietet, das Recht eine Waffe zu tragen zu Ungunsten der Bürger einzuschränken (oder um es kurz und knackig zu machen: Das Recht eine Waffe zu tragen ist per Verfassung gesichert). Kannst du uns irgend eine ähnliche Gesetzesbeziehung aus Deutschland, Oestereich, der Schweiz und überhaupt aus ganz Westeuropa zeigen, welche es seinen Bürgern gestattet, a Gusto Wummen vom Kaliber 50 ins Haus zu holen und im stillen Kämmerlein damit herum zu laborieren? Nein? Wenn du dich mal mit historischen und politischen Gegebenheiten auseinandersetzen würdest, statt darauf bedacht zu sein, den kulturell differenzierten Weltenbummler zu mimen, hättest du sicher noch mehr dieser Aha-Momente.

[ nachträglich editiert von dommen ]
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12.10.2012 15:48 Uhr von Big-E305
 
+1 | -0
 
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@tuvok: ich hoffs nicht ich will keinen waffenschein machen müssen um bissl zu daddeln ;) aber in amerika ist alles möglich hhahaha
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12.10.2012 16:10 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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@ dommen: Das ist schonmal nicht richtig.

Zuletzt bei District of Columbia v. Heller hat der Supreme Court festgestellt, dass das Tragen von Waffen zu Hause (= Selbstverteidigung) rechtmäßig ist, die vielen Einschränkungen der Bundesregierung und der Staaten, aber auch der einzelnen Landkreise und Städte, weiterhin bestand haben.

McDonald v. Chicago weicht davon auch nicht ab, denn es geht stehts um den Waffenbesitz zu Hause.



Einschränkungen der Bundesregierung oder auch der Bundesstaaten, Landkreise und Städte über die Art der Waffen, die Art des Erwerbes, das Ausschließen bestimmter Leute und vor allem die Frage, ob Waffen auch außerhalb der eigenen vier Wände getragen werden dürfen (offen oder verdeckt), ist hiervon unberührt - und durch District of Columbia v. Heller noch gestärkt worden, wird dort doch ausdrücklich nur auf Waffen zu Hause eingegangen.


Der Zweite Verfassungszusatz ist außerdem extrem umstritten, denn er ist alles andere als eindeutig und wird auch vom Supreme Court immer mal wieder anders interpretiert, wie die stets engen Abstimmunge (idR 5-4) zeigen.



Um zurück auf deine ursprüngliche Behauptung zu kommen:
National Firearms Act, Gun Control Act und Firearm Owners Protection Act haben ganz direkt Waffen in den USA verboten.
Diverse Gesetze auf Staatenebene, welche dem Brady Handgun Violence Prevention Act nacheifern, schränken die verbliebenen Rechte weiterhin ein.
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12.10.2012 17:58 Uhr von Marple67
 
+1 | -0
 
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@perisecor: " Auf vielen Universitätsgeländen herrscht absolutes Waffenverbot."

Ok, akzeptiert und was hat das mit einem Plakat zu tun?
Ist eine gemalte Waffe drüben jetzt auch schon eine Waffe?
Wird der nächste stündliche Schwarze in Texas erschossen, weil er eine Zeichnung seiner kleinen Tochter mit einer Pistole darauf dabei hatte?


Ihr Amis mögt ja vieles haben, aber keinen kühlen Kopf und keinen gesunden Menschenverstand! Alle sind immer sofort so überhysterisch, rennen panisch im Kreis und rufen nach der Nationalgarde, zumindest gefühlt.
Schon wenn man z.B. am Flughafen in LA landet, könnte man meinen die Offiziellen haben alle nen Lattenschuß. Leute die das nicht kennen, machen schon mal den Versuch die Situation durch einen harmlosen Joke aufzulockern und landen dann wegen Bombendrohungen u.ä. hinter Gittern.

[ nachträglich editiert von Marple67 ]
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12.10.2012 18:23 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
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@ Marple67: "Ok, akzeptiert und was hat das mit einem Plakat zu tun?"

Wie z.B. in der europäischen Formel 1 nicht nur Alkohol am Steuer verboten ist, sondern auch Werbung dafür auf den Fahrzeugen, so erstreckt sich das Waffenverbot nicht nur auf tatsächliche physische Waffen, sondern auch auf waffenähnliche Gegenstände (z.B. Softair) und auf die Bewerbung eben solcher bzw. das Werben damit.


Ein weiteres dir eher bekanntes Beispiel dürften indizierte Filme, Spiele und Bücher in Deutschland sein. Nicht nur das Produkt ist verboten, sondern auch das Werben damit - das führt sogar so weit, dass die Produkte nicht einmal zu Vergleichszwecken ("Spiel XY basiert auf der Engine von #indiziertes_Spiel") genannt werden dürfen.




"Wird der nächste stündliche Schwarze in Texas erschossen, weil er eine Zeichnung seiner kleinen Tochter mit einer Pistole darauf dabei hatte?"

Was ist das für eine dumme Frage? Warum sollten Menschen schwarzer Hautfarbe in Texas stündlich erschossen werden? Und was hat das alles mit einem Foto zu tun?




"Ihr Amis mögt ja vieles haben, aber keinen kühlen Kopf und keinen gesunden Menschenverstand! "

Interessant. Deinen umfassenden Argumenten habe ich auch leider nichts entgegenzusetzen...



"Alle sind immer sofort so überhysterisch, rennen panisch im Kreis und rufen nach der Nationalgarde, zumindest gefühlt."

Ja? Also ich bin nicht hysterisch und renne panisch im Kreis. Das dürfte somit als Widerlegung deiner ´Argumentation´ ausreichen.



"Schon wenn man z.B. am Flughafen in LA landet, könnte man meinen die Offiziellen haben alle nen Lattenschuß."

So? Ich bin alle 7-14 Tage nach und von LAX geflogen und hatte nie Probleme. Und das lag sicher nicht nur an meiner Staatsbürgerschaft und dem DIA-Ausweis.

Aber vielleicht magst du ja näher beleuchten, wie übel dir mitgespielt wurde und vor allem, wie es dazu kam, dass du alle oder zumindest einen Großteil der Offiziellen dort kennengelernt hast.



" Leute die das nicht kennen, machen schon mal den Versuch die Situation durch einen harmlosen Joke aufzulockern und landen dann wegen Bombendrohungen u.ä. hinter Gittern."

Ja, so Witze sind immer toll. Ich muss mich auch immer wegprügeln wenn der Einreisebamte fragt, ob man Waffen oder Drogen hat und jemand antwortet "Warum, wollen sie welche kaufen?". Super lustig! Echt!


Aber leider sind auch deutsche (und alle anderen) Beamten nicht so lustig drauf wie die US-Kollegen (natürlich alles verschiedene Fälle):
http://www.berliner-kurier.de/...

http://www.faz.net/...

http://reisen.t-online.de/...

http://www.augsburger-allgemeine.de/...

http://www.hna.de/...


"Ihr Amis mögt ja vieles haben, aber keinen kühlen Kopf und keinen gesunden Menschenverstand! Alle sind immer sofort so überhysterisch, rennen panisch im Kreis und rufen nach der Nationalgarde, zumindest gefühlt."


Danke nochmals für dieses wohlüberdachte Statement. Ich kann es garnicht oft genug zitieren...
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12.10.2012 18:29 Uhr von Marple67
 
+2 | -0
 
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@perisecor: "Und das lag sicher nicht nur an meiner Staatsbürgerschaft und dem DIA-Ausweis."

öhm doch, es sei denn du meinst mit DIA die Deutsche Immobilien Akademie oder die Deutsche Informatik Akademie und nicht die Defense Intelligence Agency.


PS: Gleich mal eine News schreiben das shortnews von einem US Nachrichtendienst unterwandert wird ;)

[ nachträglich editiert von Marple67 ]
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12.10.2012 18:41 Uhr von Perisecor
 
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@ Marple67: Nö. Sonst hätten nicht genug andere US-Amerikaner, die sich blöde Witze erlauben, solche Probleme gehabt.


Einfach stets nett sein, auch wenn die Beamten miese Laune haben - und man wird idR keine Probleme haben.
Ich wurde auch schon stichprobenmäßig rausgewunken und mein Gepäck wurde näher untersucht. Und? Was soll´s. Kooperativ sein, sich nicht beschweren, dass das jetzt voll unnötig ist und so und die Sache geht problemlos vorüber.

Ich habe allerdings oft genug mitbekommen, wie andere Leute sich verhalten (aus aller Herren Länder) und diese hatten dann natürlich u.U. größere Probleme.

Am besten sind die, die im Flugzeug randalieren und dann total überrascht sind, dass Flugzeuge anscheinend irgendwie mit dem Boden in Kontakt stehen und man für Vorkommnise in der Luft tatsächlich Ärger bekommen kann.

Denn eines ist klar: Ausländern _kann_ die Einreise verwehrt werden.


Ich muss aber dazu sagen, dass ich auch in Deutschland (FFM, München), England (Heathrow, Gatwick, Manchester), Frankreich (Paris CDG) oder anderen US Flughäfen (>50 Stück) keine Probleme hatte.



Achja, was tatsächlich hilft, ist der Flug in der First Class. Man kommt tatsächlich viel freundlicher und problemloser ins Land. Zwischen Business und Economy (kenn ich aber nur von US domestic) scheint kein spürbarer Unterschied zu bestehen.
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12.10.2012 20:08 Uhr von Marple67
 
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@perisecor: Klar du hast schon Recht, ich weis durch meine vielen Dienstreisen wie man sich auf Flüghäfen zu verhalten hat, ich hatte auch noch nie Probleme. Aber die Tolleranzschwelle in den Statten ist schon was Besonderes, ich hab ständig das Gefühl das mich gleich einer dieser Irren anspring und brüllt: "Ich bin Wichtigman, respektiere meine Autorität". Vor allem JFKIA und LAX, Baltimore BWI ist dagegen richtig familiär.

GB ist noch viel strenger bei den Kontrollen als die USA, zumal die ja ein reeles Terrorproblem haben, aber irgendwie hab ich in GB immer ein besseres Gefühl, kann man schwer bescheiben: Relaxt, konzentriert, reserviert freundlich und höflich trifft es am besten. Aporopos Frankreich, gibt es dort eigentlich Kontrollen?
Und das die deutschen Grenzbeamte grenzwertig sind, wird auch in D von niemandem bezweifelt werden.


Worum gings in der News nochmal, ach ja...
Ich kann euch US Amerikaner nur empfehlen etwas mehr von der kanadischen Lebensart anzunehmen und relaxter durch den Alltag zu gehen!

[ nachträglich editiert von Marple67 ]
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12.10.2012 23:10 Uhr von Perisecor
 
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@ franz.g: "einfach nicht auf den quatschkopf hören..."

Ahja, und das von dir. Dem Typen, den ich - mit Fakten und Argumenten, dir leider unbekannten Dingen - in jeder News widerlegen musste, weil er wiederholt Unwahrheiten verbreitet hat.

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