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Multiresistente Keime verbreiten sich weiter in deutschen Krankenhäusern

Aufgrund oft unnötiger Gabe eines Antibiotikums werden immer mehr Keime auf die gängigen Antibiotika resistent. Es entstehen multiresistente Keime, die im Krankenhaus lebensgefährlich sind.

Der Präsident der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie (PEG) hat auf einer Fachtagung erklärt, dass sich diese Gefahr in den letzten Jahren nicht verringert hat. Vor allem Darmbakterien bilden immer häufiger resistente Stämme.

Der Verbrauch von Antibiotikum steigt hingegen stetig an. Im letzten Jahr wurden in der Humanmedizin 816 Tonnen und in der Tiermedizin 1.700 Tonnen von diesem Medikament eingesetzt.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Vormarsch, Keim, Resistenz, Zeitbombe
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2012 12:01 Uhr von Susi222
 
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Ich bin für mindestens eine Blutuntersuchung oder einen Abstrich, der die Notwendigkeit einer Antibiotikumgabe nachweist, bevor Ärzte dieses Medikament auf Verdacht verschreiben. Ich befürchte aber, dass diese Untersuchung das Budget der Ärzte mehr belastet als das Medikament einfach mal zu verschreiben. Ich kenne sogar "gesunde" Leute, die ab und zu mal pro Forma eines verschrieben bekommen haben, um es für den Fall der Fälle mit in den Urlaub zu nehmen oder zu Hause zu haben.
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12.10.2012 12:05 Uhr von Borgir
 
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nicht die: Gabe eines Antibiotikums ist schuld, sondern das geben von Antibiotika bei jedem kleinen Schnupfen, oder die Verabrechung von Antibiotika in der Tiermast usw ist schuld. Darüber hinaus muss man einfach sagen, dass die fehlende Bereitschaft einfachste Hygieneregeln zu befolgen eine große Mitschuld tragen. Da sind vor allem Ärzte gefragt, denn das Pflegepersonal pflegt einen wesentlich bessern hygienischen Umgang auf Station als die Herren und Damen in Weiß.

Die Gefahr ist riesig und diese Keime sind in allen Krankenhäusern verbreitet. In Deutschland schläft man diesbezüglich gerne oder schließt die Augen, denn adäquate Kontrollen, wie sie zum Beispiel in den Niederlanden laufen, kosten eben Geld. Und für die Gesundheit der Menschen haben weder Staat noch Klinikbetreiber Geld übrig.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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12.10.2012 12:12 Uhr von Susi222
 
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Borgir: da gebe ich dir vollkommen Recht! Ich glaube es fehlt auch an permanenter Aufklärung. Wieviele Leute rennen denn zum Arzt und verlangen nach einem Antibiotikum, wenn sie erkältet sind. Und wieviele Ärzte verschreiben es dann???
Ich bin chronisch krank und ich brauche sehr häufig ein Antibiotikum. Aber ich musste förmlich suchen, bis ich zwei Ärzte gefunden habe (HAusarzt und Spezialist) , die ein Antibiotikum nicht wie Gummibärchen verschreiben, sondern erstmal durch Laborkontrollen nachweisen, dass ein Keimbefall vorliegt und welches Antibiotikum dagegen hilft. Ich glaube auch, dass es den Patienten suggeriert wird, dass, wenn sie einen Infekt haben, am schnellsten ein Anitbiotikum hilft. Und viele haben das Verlangen, wenn es ihnen dreckig geht mal schnell ein Antibiotikum zu schlucken und damit in drei Tagen wieder fit zu sein...
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12.10.2012 12:59 Uhr von Nebelfrost
 
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die menschheit tanzt halt weltweit gehirnlimbo. da sind dann solche folgen eigentlich logisch. das schlimme ist nur, dass dadurch auch die wenigen vernünftigen menschen mit darunter leiden müssen.

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