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IWF/Weltbank: Wirtschaftswachstum darf strikter Sparpolitik nicht zum Opfer fallen

Die IWF-Direktorin Christine Lagarde hat auf dem Jahrestreffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Tokia geäußert, dass man Wachstum der Sparpolitik nicht opfern dürfe. Man müsse alle Prioritäten auf die Bewältigung der derzeitigen Krise konzentrieren.

Man müsse die Schulden senken, um dann strukturelle Reformen auf den Weg zu bringen, um wirtschaftliches Wachstum langfristig zu sichern, so Lagarde weiter. Die Zukunft der weltweiten Wirtschaft sei ohne Wachstum gefährdet. Außerdem wäre die Aussicht auf Arbeit für Millionen Menschen schlecht.

"Was mir etwas Sorgen bereitet ist, dass sich die Hoffnungen und Erwartungen der Politik mehr und mehr auf die Zentralbanken richten als Problemlöser", gab jedoch Bundesbank-Präsident Jens Weidmann zu bedenken. Dabei würde dies nicht nur auf die Euro-Zone zutreffen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Opfer, IWF, Wirtschaftswachstum, Weltbank, Sparpolitik
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2012 15:03 Uhr von NRT
 
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Banaler Schwachsinn Wie Banker und Politiker die Demokratie abschaffen und eine Plutokratie errichten:

http://www.youtube.com/...

All Heil Goldman Sachs & Rothschild Clan! (EZB Präsident Drahgi ist ebenfalls ein Abgesandter)

http://www.youtube.com/...

Wenn die Menschen wüssten was wirklich so abgeht.....
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12.10.2012 15:17 Uhr von MC_Kay
 
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"Man müsse die Schulden senken, um dann strukturelle Reformen auf den Weg zu bringen, um wirtschaftliches Wachstum langfristig zu sichern, so Lagarde weiter."

Wie will man denn bitte seine Schulden senken/abbauen, wenn man ehen nicht (ein)spart?
Wenn man spart gibt man weniger Geld aus und hat Restkapital welches man zur Schuldentilgung einsetzen könnte.

Wenn man dann die Schulden gesenkt hat, hat man auch wieder mehr Geld zur Verfügung um dies in strukturelle Programme investieren zu können.

Ein (dauerhaftes wirtschaftliches) Wachstum ist nicht möglich!
Irgendwann ist man an einer Grenze angelangt wo es zu einer Rezession führt.