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Sowjetische Gefangenschaft rettete Verschwörer gegen Adolf Hitler vor dem Tod

Hans-Karl Fritzsche war am gescheiterten Militärputsch gegen Hitler beteiligt. Er hinterließ einem Museum Schriften und Fotos und lässt neue Einblicke bezüglich des Attentats auf Hitler vom 20. Juli 1944 zu.

Den Unterlagen ist zu entnehmen, wie Fritzsche mit zwei weiteren Verschwörern nach dem Attentat bereits auf dem Weg zum Bendlerblock war und er nach dem Scheitern des Umsturzes die Flucht schaffte.

"Wegen Hoch- und Landesverrats" kamen sie dennoch vor das Volksgericht, wurden aber zunächst freigesprochen. Doch Himmlers Drohung ("Nach dem Siege werden wir sie eliminieren") hing noch in der Luft, als er Anfang Mai in sowjetische Gefangenschaft geriet und somit dem Tod durch die Nazis entkam.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tod, Adolf Hitler, Attentat, Gefangenschaft
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2012 09:28 Uhr von Rechthaberei
 
+3 | -0
 
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Der englische Geheimdienst hat noch viel: bedeutendere Dokumente über die "Verschwörer" des 20. Juli.
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11.10.2012 11:14 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -0
 
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bullshit: "Doch Himmlers Drohung ("Nach dem Siege werden wir sie eliminieren") hing noch in der Luft, als er Anfang Mai in sowjetische Gefangenschaft geriet und somit dem Tod durch die Nazis entkam."

wohl kaum, da war ja kein sieg (zumindest nicht aus himmlers sicht). also bewahrte ihn wohl nicht die russische kriegsgefangenschaft vor dem tod, sondern dass deutschland den krieg verloren hat.
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11.10.2012 16:48 Uhr von Patreo
 
+2 | -2
 
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@Minipet: Wirklich? Aus der damaligen historisch politischen Sicht heraus oder aus deiner modernen Auffassung heraus?
Beide halte ich persönlich für pervers und menschverachtend
Solltest du lediglich vom Terminus ausgehen würde ich diese als politische Widerstandskämpfer definieren weniger als Terroristen

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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11.10.2012 17:39 Uhr von Patreo
 
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@Minipet: Also doch eine ideologisches Ansicht bei dir:-)
Sollte also feststehen welche ,,Seite" bei deinem Kommentar vertreten wird, wenn ein Hitler Attentäter als Terroristen bezeichnet werden
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11.10.2012 19:03 Uhr von Patreo
 
+1 | -0
 
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http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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12.10.2012 21:29 Uhr von Patreo
 
+0 | -0
 
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@minipet: Das kommt unter anderem auf die Definition der Motive an.
Da sowohl die USA als auch Deutschland formel innenpolitisch als demokratische Rechtsstaaten gelten, wäre ein Attentat als Terrorismus zu gelten.

,,Der Terrorismus dagegen versucht, mit seinen Gewaltakten möglichst große Aufmerksamkeit zu erlangen, um geschlossene Machtstrukturen zu untergraben und die Angreifbarkeit solcher Strukturen zu exemplifizieren und der Bevölkerung öffentlich zu erschließen"

Dabei lass uns von einem allgemeinem Verständnis von Demokratie ausgehen und keiner Propaganda, Oppositionsunterdrückung, schwerwiegender, nicht geahndeter Menschen -und Völkerrechtsverletzung.



Da sich die Hitlergegner gegen ein unmenschliches System gestellt haben ( nicht mit der derzeitigen deutschen oder amerikansichen äquivalent vergleichbar), sind diese historisch und moralisch gesehen nicht als Terroristen anzusehen, bestenfalls als Guerilla.
Sollte dieser Vergleich jedoch aufgestellt werden, dann nur unter Konformität der Ideologie von Nazideutschland.

Sprich: Aus meiner Sicht heraus keimt die Verunglimpfung dieser Menschen als Terroristen (unter Berücksichtigung deiner derzeitigen Argumentation), aus der Sympathie und Zugehörigkeit zu Nazideutschland.

Die Täter zu schmähen, heißt das vermeintliche Opfer (nämlich Hitler) zu schützen: In dem Fall ein rassistisches und menschenunwürdiges System.

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