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Türkei hat Raketenteile in gestopptem Syrien-Flug beschlagnahmt

Die Türkei hat in dem gestoppten Flugzeug, dass nach Syrien unterwegs war, vermutlich Raketenteile beschlagnahmt.

Laut einem Medienbericht des türkischen Senders NTV wurde die Ladung beschlagnahmt. Das Flugzeug war aus Moskau kommend auf dem Weg nach Damaskus in Syrien.

Eine Spezialeinheit durchsuchte das Flugzeug und beschlagnahmte die Ladung.


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WebReporter: Boardieman2002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Flugzeug, Syrien, Ladung
Quelle: www.tagesspiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2012 08:09 Uhr von Acun87
 
+3 | -4
 
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das schaut: mir stark nach einer weiteren provokation aus, um einen krieg herbeizurufen
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11.10.2012 08:43 Uhr von usambara
 
+6 | -3
 
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Raketenteile haben in einem Passagierflugzeug auch nichts zu suchen.
Das syrische Regime tut das, weil ihre Frachtflugzeuge keine Überfluggenehmigungen in vielen Ländern mehr erhalten.
@Acun87 Warum sollte die türkische Armee in die Gebiete Nord-Syriens einmarschieren, die sowieso
zu 90% von der Opposition kontrolliert werden.
Zudem würde ein Einmarsch in Nord-Ost-Syrien nur die Kurden wieder in die Hände Assads treiben.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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11.10.2012 09:28 Uhr von pest13
 
+2 | -5
 
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Aha, die von Tavuk Erdowahn: gleichgeschaltete Medien "berichten" mal von Störsendern, mal von Raketenteilen. Die sollen sich mal einigen, WAS die Spezialeinheiten "gefunden" haben, sonst steht Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Tavukoglu wie ein Idiot da!

[ nachträglich editiert von pest13 ]
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11.10.2012 09:29 Uhr von ElChefo
 
+3 | -2
 
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Komisch das scheinbar die türkische Presse mehr als ihr Aussenminister weiss.

Während Davutoglu je nach Quelle von Gütern spricht, die entweder "in Zivilmaschinen nicht erlaubt" (Tagesspiegel), "in zivilen Fliegern deklariert hätten werden müssen" (Bild) oder es sich um "nicht zivile Fracht" (Spiegel) handelt, spricht die türkische Presse von Raketenteilen. Woher weiss sie das?

Und wieso meldet sich der Aussenminister zu Wort, wenn doch eigentlich im ECAC-/ICAO-Raum der Verkehrsminister für so etwas verantwortlich ist?

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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11.10.2012 10:45 Uhr von omar
 
+3 | -1
 
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@ElChefo: Das bezüglich der vermeintlichen Raktenteile kam mir auch merkwürdig vor, zumal es scheinbar reine Spekulation eines voreiligen Nachrichtensenders (NTV Türkei) ist. Möglicherweise sind da irgendwelche Elektronik-Komponenten geliefert worden, die man für Raketensteuerungen gebrauchen könnte (nur ne Vermutung).
Bedenklich fand ich vor allem die Aussage, dass die Transportbehälter angeblich an das Syrische Verteidigungsministerium adressiert waren, und als "diplomatisches Gepäck" deklariert waren.
"Wie die Zeitung „Hürriyet“ meldete, löste die Untersuchung der Fracht auf dem Flughafen von Ankara einen Streit zwischen türkischen Behördenvertretern und russischen Diplomaten aus. Die russischen Vertreter protestierten demnach gegen die Öffnung von Behältern, die als diplomatisches Gepäck deklariert und versiegelt waren. Die mutmaßlichen militärischen Güter seien in separaten Paketen innerhalb dieser Behälter gefunden worden. Eine offizielle Stellungnahme der türkischen Behörden lag nicht vor."
http://www.fr-online.de/...


Bezüglich der Frage, wieso sich der Außenminister äußert - es liegt in seinem Verantwortungsbreich:
http://www.mfa.gov.tr/...

Darin findest du folgende Unterogranistationen die dem Außenminister unterstehen:

Directorate General for Bilateral Political Affairs (Northeast
Mediterranean and Maritime-Aviation)
(KDGM)

Directorate General for Bilateral Political Affairs (Middle
East and South Asia)
(OAGM)

Directorate General for lnternational Security Affairs
(NATO, OSCE, Arms Control and Disarmament)
(UGGM)

Hier wären m.E. alle drei Ressorts betroffen.
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11.10.2012 11:38 Uhr von JustMe27
 
+5 | -2
 
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Schwachsinn wenn die Russen Waffen an Syrien liefern wollen, liefern sie Waffen an Syrien. Dazu bedienen sie sich bestimmt keiner Passagiermaschine und verstecken da irgendwas.
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11.10.2012 11:52 Uhr von ElChefo
 
+1 | -3
 
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omar: Zum ersten Absatz:
Genau das meinte ich. Scheinbar war da die Presse entweder voreilig, fahrlässig oder bewertet etwas über. Hat mich ein wenig an den "Eklat" erinnert, der damals über die pazifischen Handelswege hereinbrach, als herauskam, das Teile der Playstation-2-Chips auch für Steuerungsmodule von Cruise Missiles verwendet wurden. So schnell entstehen halt DP-Waren.

Wenn es so ist, wie du sagtest, dürfte es noch weit grössere Wellen schlagen. CD-markierte Frachtposten macht man nicht einfach mal so eben auf.


Was den zweiten Part angeht, ich will dir da jetzt nicht einfach so widersprechen, da mein Einwand in erster Linie auf Erfahrungswerten (komme selbst aus der Luftfahrtbranche) beruhte. Hab aber nochmal nachgesehen:
http://www.ubak.gov.tr/
-> Overview of Institution
--> Directorate General of Civil Aviation

...entspricht ungefähr der Abteilung LR im BMVBS.


Allgemein:
JustMe27´s Einwand sollte man sich auch mal durch den Kopf gehen lassen: Wieso sollten die Russen das Risiko eingehen, solche Waren über ein Land zu transportieren, das dem Empfänger nicht gerade wirklich sehr wohlgesonnen gegenübersteht?

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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11.10.2012 13:42 Uhr von Faceried
 
+1 | -1
 
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@ElChefo: "JustMe27´s Einwand sollte man sich auch mal durch den Kopf gehen lassen: Wieso sollten die Russen das Risiko eingehen, solche Waren über ein Land zu transportieren, das dem Empfänger nicht gerade wirklich sehr wohlgesonnen gegenübersteht?"

Naja es gibt viele Flüge über Türkei Richtung Damaskus und wenn bisher alles gut geklappt hat wieso nicht noch einmal? Dieses mal hat es halt nicht geklappt.
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11.10.2012 14:20 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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Faceried: Naja, weil man vielleicht Risiken bei einer sich dramatisch verschlechternden Lage minimieren will? Gerade in Hinsicht auf die letzten Tage hätte ich mir gedacht, das man solche Wege nicht mehr nutzt, weil es zu genau so etwas kommen könnte.

Immerhin - man sollte auch das nicht vergessen - gibt es ja noch Tartus mit seinem russischen Pachtareal. Welchen guten Grund (ausser Lieferzeit) sollte es geben, nicht diesen Hafen zu nutzen? Wer würde schon einen Marineversorger anhalten und durchsuchen wollen? Wer würde sich wundern, wenn ein Marineversorger militärische Güter transportiert?
...und: Wenn mir diese Idee kommen kann, wieso sollte nicht ein Planer im Kreml, der dafür bezahlt wird, sowas zu bedenken, nicht auch darauf kommen?
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11.10.2012 14:37 Uhr von omar
 
+2 | -1
 
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@ ElChefo: Hier überschneiden sich vermutlich die Resorts des Außenministers und des Verkehrsministers.
Allerdings ist der Außenminister wohl etwas höher angesiedelt in der internen Hierarchie, würde ich vermuten.
Und du weisst ja wie Politiker sind. Einer wichtiger als der andere...
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11.10.2012 16:11 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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omar: Da hast du vermutlich recht.

...wenn ich drüber nachdenke: Wahrscheinlich ist der Aussenminister deshalb dran, weil es ja schliesslich um einen syrischen Flug von Russland nach Syrien ging - mit entsprechenden Staatsbürgern. Naja. Ist wohl auch eher nebensächlich.

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