10.10.12 21:21 Uhr
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Ungarn will den Euro nicht

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban erklärte, dass sein Land den Euro nicht mehr wolle. Durch die Mitgliedschaft in der EU hat sich Ungarn allerdings dazu verpflichtet, auch den Euro einzuführen.

Orban sagt allerdings, dass "die Euro-Zone ganz anders" aussah, als der "Beitrittsvertrag unterschrieben" wurde. Er hält eine Euro-Einführung in Ungarn für "unverantwortlich".

In den kommenden fünf Jahren werde sich die Euro-Krise in eine politische Führungskrise verwandeln, so Orban. Für schwierige Reformen hält Orban das Präsidialsystem für besser als es die heutigen Systeme sind. Die Beziehung zu Deutschland nannte Orban "intakt".


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, EU, Ungarn, Eurokrise
Quelle: www.handelsblatt.com
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2012 21:40 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+5 | -2
 
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Verpflichtet? Schäuble hat erst vor kurzem: auf Phoenix gemeint, daß Großbritannien für immer draußen bleiben kann, aber auch willkommen ist.

Also, wie frage Kohl noch zu seinem Assistenten, wenn es um Juristerei ging?

"Ist es bewehrt?"

So pragmatisch kann man mit Pflichten umgehen.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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10.10.2012 21:51 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -0
 
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Das war so: .

Es gibt Paragraphen, die haben keinerlei Sanktionen zur Konsequenz. Und dann geht es einfach darum, sich verklagen zu lassen.

Und wenn man Dinge umsetzen möchte, geht man dann entsprechend vor. Ob das nun gefällt oder nicht. Und bei Kohl war es eben auch so.
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10.10.2012 23:04 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+3 | -2
 
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Eigentlich: finde ich das sehr vernünftig von Ihm.
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11.10.2012 00:55 Uhr von mayan999
 
+4 | -1
 
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tja. "Orban sagt allerdings, dass "die Euro-Zone ganz anders" aussah, als der "Beitrittsvertrag unterschrieben" wurde."
hätte er mal das kleingedruckte gelesen...

nur ein weiterer unfähiger politiker !
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11.10.2012 01:58 Uhr von shadow#
 
+0 | -2
 
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Na dann Orban wollte auch die Demokratie und freie Meinungsäußerung nicht mehr und ist sie losgeworden...
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11.10.2012 02:49 Uhr von Marple67
 
+6 | -1
 
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@Wil: Lieber Wil ich möchte ja deine naive Weltsicht nicht zerstören, aber Norwegen hat so dermaßen viel Öl Billionen auf der Habenseite, das der Staat dort gut 30 Jahre ohne Steuereinnahmen auskommen würde und immer noch unverschuldet wäre.
Das man sich mit einem Arsch voll Kohle und (nur) rund einem Viertel der Einwohnerzahl von NRW ein schönes Leben machen kann ist kein Hexenwerk! Allerdings bewundere ich Norwegen auch, weil sie mit ihren Öl-Dollars sehr viel weiser und vorrausschauender umgehen als all die anderen Öl-Staaten. Ohne Krieg u.ä. braucht sich Norwegen die nächsten 200 Jahre keine Sorgen mehr machen.

Und zur Scheiz: Nimm denen ihr Schwarzgeld weg und in 5 Jahren müssen dort Blauhelme stationiert werden, die Schweiz war Jahrhunderte lang das Afganistan Europas und wird es auch wieder werden.
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12.10.2012 01:12 Uhr von Rychveldir
 
+0 | -3
 
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@Marple67: 30 Jahre ohne Steuereinnahmen? Hast du überhaupt einen Begriff von Zahlen mit mehr als 2 Stellen, dass du so etwas behauptest??

Und wie kommst du von der Schweiz auf Afghanistan?

Woher nimmst du überhaupt deine Behauptungen? Nicht, dass ich Experte auf dem Gebiet wäre, aber das klingt für mich unplausibel, bitte kläre mich auf.

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